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Monat: Juli 2007 - russland.NEWS - russland.TV

Gorbatschow noch immer von Richtigkeit der Perestroika überzeugt

und artikuliert seine Meinung deutlich gemäß Berhard Shaws klassischem Satz „Beware of old men, they have nothing to lose“

Der frühere sowjetische Präsident, Michail Gorbatschow ist unverändert davon überzeugt, dass er richtig gehandelt hat, als er die Reformen in der UdSSR, die unter dem Namen Perestroika bekannt geworden sind und zum Zerfall der Sowjetunion geführt haben, in Angriff genommen hat.

In einer Pressekonferenz in Moskau fragte ihn der Dumaabgeordnete Nikolai Kurjanowitsch „im Namen der russisch-orthodoxen Nationalisten“, warum Gorbatschow, der „ein großes Imperium – die Sowjetunion – zum Zerfall gebracht hat, [dagegen] Deutschland vereinigt hat“. Außerdem habe er ein gutes Verhältnis zu den USA, von denen er Geld nehme, um seine Stiftung zu unterhalten.

„Ich könnte einfach sagen, halt das Maul. Das wäre die einfachste und angemessenste Antwort. Dennoch werde ich immer erinnern, dass Glasnost mit Perestroika und meiner Person begonnen hat“, erwiderte ihm Gorbatschow. „So ist nun einmal die Staatsduma. Solche Leute, solche Geisteshaltung, solche Ansichten und solche Wertungen. Damit habe ich immer wieder zu tun“, empörte er sich.

Gorbatschow ist unverändert der Ansicht, dass die Landesführung zu Recht die Perestroika eingeleitet hat. „Denn das System und Modell, welches sich in den 30er Jahren herausgebildet hatte, hat […..] zu einer totalitären Gesellschaft geführt. Sie legte der hoch gebildeten Gesellschaft Ketten an und vermochte es nicht, Initiativen hervorzubringen. Sie war nicht einmal imstande, die vorrangigen Lebensprobleme der Menschen zu lösen.“

Nicht einmal die elementarsten Dinge habe es im Lande gegeben, sagte Gorbatschow. „Ein Land, reich an Rohstoffen und Talenten, konnte die elementarsten Probleme nicht lösen, ob nun Zahnpasta, Waschmittel oder Frauenstrumpfhosen. Im ZK wurde eine Kommission für die Beschaffung von Frauenstrumpfhosen gegründet. Soweit war es gekommen“, schilderte er die Lage.

Ein Patriot, so bemerkte Gorbatschow, ist nicht der, der viel Krach veranstaltet, sondern der, der sich an die Arbeit macht und Verantwortung übernimmt. „Nicht nur der Westen, sondern auch der Osten und der Süden schätzen, was in unserem damaligen sowjetischen Land hervorgebracht worden ist“, so der Ex-Präsident.

Gorbatschow betonte, dass die Prozesse der Demokratisierung im Interesse der meisten Menschen waren und von der ganzen Welt unterstützt wurden, „in mehr als 100 Ländern“.

„Ende des 20. Jahrhunderts haben diktatorische und totalitäre Regimes die politische Bühne geräumt. Allerdings stimmt es auch, dass jetzt eine rückläufige Welle festzustellen ist. Nicht alles, so hat sich erwiesen, kann einfach mechanisch gelöst werden. Dazu muss viel getan werden. Es ist nicht leicht zu lernen, unter den Bedingungen von Freiheit und Demokratie zu leben“, führte Gorbatschow aus.

„Das Gerede, wir hätten uns jemandem ausgeliefert“, bezeichnete er als „Blödsinn“. Er gab bekannt, dass die Gorbatschow-Stiftung dokumentarische Sammlungen vorbereitet, die den Verlauf der Perestroika beleuchten. Der erste Band sei bereits erschienen.




Gorbatschow wirbt für Luxus-Accessoires der Firma Louis Vuitton

Der Ex-Präsident der früheren Sowjetunion, Michail Gorbatschow, wirbt für Luxus-Accessoires der bekannten französischen Kofferfirma Louis Vuitton. „Gorbatschow ließ sich in einer Limousine mit einer Reisetasche von Louis Vuitton fotografieren“, berichtete die Moskauer Tageszeitung „Trud“ (Dienstagausgabe).

Experten zufolge wird Gorbatschow „mehrere Hunderttausend Euro“ als Honorar dafür erhalten, dass er das Image eines früheren Politikers, der weltweit Vorlesungen über die Perestroika hält, mit Ledererzeugnissen verbunden hat, die zu einem wahnsinnig hohen Preis verkauft werden, heißt es in dem Beitrag.

Louis Vuitton plant den Beginn einer Werbekampagne, bei der neben Gorbatschow auch das bekannte Ehepaar von Ex-Tennisstars – Steffi Graf und Andre Agassi – wie auch die Schauspielerin Katrin Denev mitwirken, für diesen Herbst.

„Alle Mittel, die Gorbatschow als Honorar erhält, werden in Verlagsprojekte investiert“, sagte der Sprecher des Gorbatschow-Fonds, Wladimir Poljakow. Denn der Fonds habe keine anderen Einnahmequellen.

Die Handelsmarke Louis Vuitton gehört dem Konzern LVMH (Louis Vuitton Moet Hennessy), der zu den Branchenführern auf dem Markt von Luxusartikeln zählt. 1997 hatte Gorbatschow in einer Werbung für eine bekannte Restaurant-Kette mitgewirkt.




AKW Tschernobyl: Präsident Juschenko ordnet Maßnahmen zu Gewährleistung von Sicherheit an

Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko hat einen Beschluss des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung über die Außerbetriebsetzung des Atomkraftwerks Tschernobyl und die Modernisierung des Sarkophags vom 15. Juni dieses Jahres in Kraft gesetzt.

Ein entsprechender Erlass wurde von Juschtschenko am Freitag unterzeichnet, teilte die Pressestelle des Präsidenten am Samstag in Kiew mit. Der Rat für nationale Sicherheit und Verteidigung war zum Schluss gelangt, dass das Atomkraftwerk Tschernobyl selbst sechs Jahre nach seiner Stilllegung die nationale Sicherheit des Landes und die Umwelt bedrohe. Der Rat beauftragte das Kabinett, ein Programm zur Außerbetriebsetzung des Kraftwerks binnen drei Monaten zu revidieren.

1986 war einer der vier Reaktorblocke explodiert. Das war die schlimmste Atomkatastrophe in der Geschichte der Menschheit. Die radioaktive Strahlung in Europa stieg nach diversen Angaben um das Drei- bis Fünffache über der Norm. Die Zone um das Kraftwerk ist nicht mehr bewohnbar.