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Monat: August 2007 - russland.NEWS - russland.TV

Sarkophag für AKW Tschernobyl: Ukraine will Russland für Beteiligung gewinnen

Von ukrainischer Seite ist Russland eine Beteiligung an dem Tender vorgeschlagen worden, mit der die Sicherheit am Unglücksreaktor Tschernobyl erhöht werden soll, heißt es in der Pressemitteilung des Kraftwerksbetreibers. Die Ausschreibungsunterlagen für den Bau des Sarkophags in Tschernobyl sind am Vorabend dem Vertreter von Atomstroiexport in der Ukraine, Vitali Dragunow, ausgehändigt worden.

Das Projekt der provisorischen Neutralisierung der im verunglückten Tschernobyl-Reaktor lagernden radioaktiven Materialien mit dem Ziel ihrer späteren Entsorgung schließt auch eine Auftragsvergabe an das russische Staatsunternehmen ein, den inzwischen porösen Sarkophag zu sanieren und seine Belastbarkeit um 80 Prozent zu erhöhen. Schon 2004 hat sich Atomstroiexport derartiger Arbeiten in Tschernobyl angenommen. Nach der zweijährigen Sanierung konnte die Sicherheit damals erhöht und die Betriebsfähigkeit des Sarkophags um 10 bis 15 Jahre erhöht werden.

Atomstroiexport ist in Russland Marktführer und Generalauftragnehmer der russischen Regierung für den Bau von Atomanlagen im Ausland. Das ist das einzige Unternehmen weltweit, das parallel vier Atomkraftwerke – in China, Indien, Iran und Bulgarien – baut.




Zone um Kernkraftwerk Tschernobyl zum zoologischen Naturschutzgebiet erklärt

Die fast 49 000 Hektar große Zone um das ukrainische Kernkraftwerk Tschernobyl, in dem es 1986 zu einer Reaktorkatastrophe kam, wurde zum zoologischen Naturschutzgebiet von gesamtstaatlicher Bedeutung erklärt.

Das berichtete der Pressedienst des ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko. Den Angaben zufolge hat der ukrainische Präsident am Montag einen entsprechenden Erlass unterzeichnet. Durch diese Verordnung sollen laut Pressemitteilung „die einmalige Waldflora der Sperr- und Pflichtaussiedlungszone an den Grenzen des Kiewer Gebietes, die eines der größten Wildfauna-Reservate des Landes ist, erhalten bleiben“.

Dem Erlass zufolge soll die Regierung innerhalb von drei Monaten die Anordnung über das gesamtzoologische Naturschutzgebiet bestätigen und dieses Territorium der Verwaltung für die Sperr- und Pflichtaussiedlungszone unterstellen. Am 26. April 1986 ereignete sich im Kernkraftwerk Tschernobyl die größte Reaktorkatastrophe der Welt. Ein Territorium von 160 000 Quadratkilometern wurde radioaktiv verseucht, die Nordukraine und die angrenzenden Gebiete Weißrusslands und Russlands wurden in Mitleidenschaft gezogen.




368 Millionen Euro für neue Tschernobyl-Schutzhülle freigegeben

Die Ukraine hat für die Sicherung des Atomkraftwerks von Tschernobyl eine Finanzspritze aus Europa erhalten. Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) sagte der Regierung in Kiew Hilfen in Höhe von 368 Millionen Euro zum Bau einer neuen Schutzhülle zu, wie die Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine am Montag berichtete.

Ein entsprechendes Abkommen solle am Dienstag in Kiew unterzeichnet werden. Der Sarkophag, der derzeit die etwa 200 Tonnen glühender radioaktiver Masse im Reaktor Nummer vier in Tschernobyl umhüllt, hatte in den vergangenen Jahren Risse bekommen.

Der Atomreaktor in Tschernobyl war am 26. April 1986 explodiert und hatte weite Teile der Ukraine, Weißrusslands sowie anderer Staaten der ehemaligen Sowjetunion verstrahlt. Auch in anderen europäischen Ländern wurde über längere Zeit erhöhte radioaktive Strahlung gemessen. Nach offiziellen Schätzungen starben mehr als 25.000 Menschen, die nach der Katastrophe in der Region um Tschernobyl an Aufräum- und Rettungsarbeiten beteiligt waren.