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Monat: Oktober 2008 - russland.NEWS - russland.TV

Erste russisch-orthodoxe Kirche auf Kuba eingeweiht

Im Beisein von Kubas Staatschef Raúl Castro ist am Sonntag die erste russisch-orthodoxe Kirche in dem kommunistischen Land eingeweiht worden. Der russische Botschafter Michail Kamynin bezeichnete die Einweihung des Gotteshauses in der Hauptstadt Havanna als Symbol für die neuen Beziehungen zwischen beiden Ländern.

Die Nummer zwei des Moskauer Patriarchats, der Metropolit Kirill, sprach von einem historischen Ereignis und einem „neuen Kapitel“ in den kubanisch-russischen Beziehungen. Die Kirche sei vor allem für in Havanna lebende Russen und für russische Touristen bestimmt.

Kubas ehemaliger Staatschef Fidel Castro und sein Nachfolger, Bruder Raul Castro, sind für ihren Beitrag zur Errichtung eines russisch-orthodoxen Gotteshauses in Havanna mit Orden der Russisch-Orthodoxen Kirche ausgezeichnet worden.

Die hohen Auszeichnungen wurden vom Vorsitzenden des kirchlichen Außenamts des Moskauer Patriarchats, Metropolit Kyrill, an Raul Castro im Haus des Staatsrates überreicht, wo ein Treffen der kubanischen Führung mit einer Delegation der Russisch-Orthodoxen Kirche stattfand.

„Im Namen des heiligsten Patriarchen Alexi und im Namen des russischen Volkes danken wir Ihnen herzlich für den Bau eines russisch-orthodoxen Gotteshauses in Havanna. Wir sind sehr davon beeindruckt. Wir wissen, dass Kuba noch kein reiches Land ist und es nicht einfach war, dieses Gotteshaus zu bauen. Aber es wurde schön und sehr schnell gemacht – und ein herrliches Denkmal für die russisch-kubanische Freundschaft steht heute im alten Stadtgebiet von Havanna“, sagte der Metropolit bei der Überreichungszeremonie.

Raul Castro wurde mit dem Orden des Heiligen Fürsten Daniil von Moskau ersten Grades geehrt. Fidel Castro erhielt den Ruhmes- und Ehrenorden der Russisch-orthodoxen Kirche.

Der Metropolit hatte dem früheren Staatschef Fidel Castro im Jahr 2002 den Bau einer Kirche vorgeschlagen, zwei Jahre später wurde in der Altstadt von Havanna der Grundstein gelegt. Der Bau ist bereits die zweite orthodoxe Kirche in Kuba, in der Nähe steht bereits ein griechisch-orthodoxes Gotteshaus.




Gorbatschow als Zeitzeuge auf Frankfurter Buchmesse

Der frühere sowjetische Präsident und Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow wird bei der 60. Frankfurter Buchmesse die ersten fünf Bücher aus einer 22-bändigen Sammlung von Aufsätzen und Gesprächsprotokollen vorstellen.

Die Sammlung enthält sowohl offizielle Reden Gorbatschows bei KPdSU-Parteitagen und ZK-Plenartagungen, bei Tagungen des Obersten Sowjets und den Volksdeputiertenkongressen der UdSSR, als auch Reden bei zahlreichen In- und Auslandsreisen.

Dazu gehören auch Auszüge aus Gorbatschows Gesprächen mit namhaften ausländischen Politikern wie auch seine Äußerungen bei Treffen hinter verschlossenen Türen, die von seinen Assistenten notiert wurden. „Die Texte werden von Kommentaren der Herausgeber begleitet“, hieß es. „Jeder Band enthält ein Namensverzeichnis und eine ausführliche Chronik der jeweiligen Ereignisse im Leben Gorbatschows.“ Die ersten fünf Bände umfassen die Zeit von November 1961 bis Mai 1987.

„Diese Dokumente stellen eine einmalige Quelle dar, die bei einer gründlichen und umfassenden Studie der Gegenwartsgeschichte Russlands, der Sowjetunion und der internationalen Beziehungen um die Jahrhundertwende unentbehrlich sind“, stellten die Herausgeber fest. In der Sowjetunion wurden seinerzeit die Marx- und Engels-Werke in 60 Bänden, Lenins Werke in 55 Bänden und Stalins Aufsätze in 13 Bänden herausgegeben.