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Monat: Dezember 2008 - russland.NEWS - russland.TV

Gorbatschow: Russland wird Krise überstehen

Der Ölpreisverfall wird sich für Russland nicht so fatal auswirken, wie es seinerzeit für die Sowjetunion der Fall war. Diese Meinung äußerte Ex-UdSSR-Präsident Michail Gorbatschow am Sonntag im Radiosender Echo Moskwy. „Russland hat viele Lehren gezogen, es wird in der Lage sein, diese Prüfung zu bestehen“, antwortete er auf die Frage, ob Russland als Folge der Wirtschaftskrise dasselbe Schicksal erwarte wie seinerzeit die UdSSR.

Wie Gorbatschow feststellte, war der Rückgang der Ölpreise 1986 eine der Hauptursachen des Zerfalls der UdSSR. Infolge des Preisrückgangs büßte die Sowjetunion damals zwei Drittel ihrer Deviseneinnahmen ein.

Laut Gorbatschow werden die Reserven, die Russland akkumuliert hat, die Möglichkeit bieten, die Krise zu dämpfen. Zugleich betonte er, dass die staatliche Unterstützung nicht nur an das Banksystem gehen sollte, sondern auch an den Produktionssektor der Wirtschaft.

„Viele der bereitgestellten Milliarden haben den Produktionssektor nicht erreicht, die Wirtschaft ist nicht in der Lage, Kredite in Anspruch zu nehmen“, sagte Gorbatschow. „Es muss verhindert werden, dass die Ressourcen in den Banken stecken bleiben, die auf diese Weise ihre Probleme lösen.“ „Die Produktion braucht ständige und erschwingliche Kredite.“

Wie der Ex-UdSSR-Präsident sagte, hätte die Sowjetführung in den 80-er Jahren angesichts des Verfalls der Ölpreise Militärausgaben und soziale Leistungen reduzieren müssen. Die damalige Staatsführung habe sich aber nicht zu solchen radikalen und unpopulären Maßnahmen entschließen können, was im Endeffekt zur Zerstörung des Staates geführt hat.

Die heutige Führung Russlands sollte keine Angst vor harten und unpopulären Maßnahmen haben, zugleich sollte aber die Entwicklung der Demokratie im Lande nicht ignoriert werden. „Manchmal sind gewisse Methoden, die wir als hart bezeichnen, nicht vermeidbar“, sagte Gorbatschow.

Die Öffentlichkeit müsste möglichst massiv in die Lösung der von der Krise verursachten Probleme einbezogen werden. „Einfache Antworten kann es heute nicht geben“, betonte Gorbatschow. „Gegenwärtig muss der Autoritarismus mit einer Verstärkung der Demokratie einhergehen“, äußerte er.




Gorbatschow sagt Nobelpreisträger-Treffen wegen Krankheit ab

Der frühere Staats- und Parteichef der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, hat eine Reise nach Frankreich aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Er könne leider nicht am Treffen der Friedensnobelpreisträger in Paris teilnehmen, entschuldigte sich der 77-jährige Gorbatschow am Donnerstag.

„Die Ärzte haben mir verboten zu reisen.“ Während die Nachricht verlesen wurde, sagte Italiens Oppositionsführer Walter Veltroni, Gorbatschow habe ein „kleineres“ Gesundheitsproblem.

In einem Grußschreiben an die Teilnehmer des Treffens teilt der Ex-Präsident mit, dass die Ärzte ihm die Reise nach Paris, wo er das Treffen der Friedensnobelpreisträger leiten sollte, verboten hätten.

„Soviel uns bekannt ist, wurde er (Gorbatschow) dieser Tage einer leichten Augenoperation unterzogen. Uns liegen keine ausführlichen Informationen von den Ärzten vor, doch nach ihrer Meinung sei dies notwendig gewesen. … Ihm wurde auch von Reisen abgeraten“, hieß es aus dem Pressedienst des Gorbatschow-Fonds.

Jeder chirurgische Eingriff, insbesondere an den Augen, sei ernst zu nehmen, aber „es gibt keinen Grund zur Besorgnis“, so der Pressedienst. Der 77-jährige Michail Gorbatschow war im Jahre 1990 mit dem Friedensnobelpreis „als Zeichen der Anerkennung seiner führenden Rolle im Friedensprozess, der gegenwärtig einen wichtigen Bestandteil des Lebens der Völkergemeinschaft charakterisiert“, gewürdigt worden.

Gorbatschow stellte am 28. November die ersten fünf Bände seiner Sammelwerke bei der internationalen Buchmesse Non/Fiction in Moskau vor.

Die Gorbatschows Stiftung war Mitveranstalter des dreitägigen Treffens in der französischen Hauptstadt.