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Monat: Januar 2013 - russland.NEWS - russland.TV

Schneemann-Wettbewerb in Moskau

In Moskau fand ein groß angelegter Wettbewerb im Schneemann-bauen statt. Russland.TV hat sich die interessanten Kreationen angeschaut.

 




„Moskau – Petuschki“ – eine szenische Lesung für den großen Durst

[von Michael Barth] Berlin/Moskau/Petuschki – Der Sinnspruch „Wenn einer eine Reise tut…“ bekommt auf der wohl feuchtfröhlichsten Zugfahrt der Weltliteratur eine ganz besondere Note. Der Kultroman von Wenedikt Jerofejew beschreibt eine Fahrt in einer Vorortbahn, bei der ausnahmsweise einmal nicht der Zug, sondern die Passagiere entgleisen. Als Lesung zu erleben am 26. Januar in der Volksbühne Berlin – hoffentlich unfallfrei…

„Als ich mein Glas geleert hatte, bemerkte ich, dass mir über alle Maßen blümerant wurde und allen anderen mit mir…“ Mit dieser Momentaufnahme nimmt uns der, am 24. Oktober 1938 in Kirow geborene, Kultautor Wenedikt Jerofejew mit auf eine muntere Reise in einer Vorortbahn in die russische Provinz. Akribisch erklärt uns der Protagonist des folgenden Monologes, der nicht zufällig ebenfalls auf den Namen Wenedikt hört, auf den ersten Seiten seines Poems, wo es um welche Zeit und zu welchem Preis in der Nähe des Kursker Bahnhofs in Moskau welchen Alkohol zu erstehen gibt.

Eine Reise die ist lustig, eine Reise die ist schön…

Mit diesem Grundwissen ausgestattet, sind wir auch schon in freudiger Erwartung einer amüsanten Bahnfahrt, die, so zeichnet es sich sehr bald ab, turbulente Fahrt aufnehmen wird. Wie turbulent sich dieser Ausflug gestaltet, zeigt sich in der kritischen Wahrnehmung des Werkes bei den Behörden der damaligen Sowjetobrigkeit. Obwohl Jerofejew schon 1969 mit seinem Poem fertig geworden war, erschien es erst 1973 auf Russisch in einer israelischen Zeitschrift, die erste Buchausgabe war eine Übersetzung ins Französische 1976. In Deutschland avancierte es 1978 zum Kultroman und im Jahr 1988 wurde das Werk endlich auch in der, sich gerade auflösenden, UdSSR präsentiert.

Dabei ist ja eigentlich eine schöne Geschichte. Vielleicht ist es ja auch eine Autobiographie, das verschwimmt im Laufe der Erzählung ziemlich nebulös. Eine Geschichte um die Liebe, um ein Köfferchen voll Schnaps und die inbrünstige Hoffnung auf das sehnlichst erwartete Treffen mit der Geliebten. Denn, so erfahren wir im Verlauf der ersten Seiten, respektive Kilometer, dies ist nicht der erste Anlauf, die Angebetene auf dem Bahnsteig im kleinen Petuschki in die Arme zu schließen. Versucht hatte es Wenedikt ja schon so oft, „aber heute musste es klappen…“. Mit diesem Gedanken der Illusion umschreibt der Autor die Unerreichbarkeit des kommunistischen Paradieses, dessen Ende er durch seinen Tod 1990 in Moskau nicht mehr erleben durfte.

Sowjet-Psychedelik

„Und ich trank unverzüglich…“, bald wird klar, wo der Haken liegt. Die Mitreisenden trinken ebenso mit, auf der gemeinsamen Fahrt entwickeln sich feucht-philosophische Gedankenstränge und der Roman bewegt sich zwischen der Komik bedenkenlos chaotischer Realität und satirisch-intelligentem Nonsens. „Der, so sich zum Tier macht, befreit sich von dem Leid, ein Mensch zu sein.“ Der Zug mutiert immer mehr zum psychedelischen Magic Train und erinnert unweigerlich an Hunter S. Thompsons „Fear and Loathing in Las Vegas“. Moralische und gesellschaftliche Werte demontieren sich wie von selbst und mit jeder Station und mit jeder Flasche gerät die Reise weiter ins Aberwitzige.

„Die Sphinx lachte und stellte sich auf beide Beine … nach Petuschki, hah, kommt überhaupt niemand.“ Die Gesellschaft gerät aus dem Ruder. Oder ist es gar doch nur unser Held Wenja, der von Bahnhof zu Bahnhof nervöser, aber auch betrunkener wird? Im Grunde genommen könnte man aus jeder Seite des Buches reinen Alkohol auswringen, so getränkt sind sie. Und, oder gerade deswegen, birgt der Text eine abgrundtiefe Psychoanalyse der menschlichen Seele. Eigentlich ist mittlerweile eher der Weg das Ziel, denn der Bahnsteig in Petuschki. Aber Jerofejew ist gnadenlos: Wir können nicht aussteigen, obwohl er uns ja doch nur permanent den Spiegel vorhält.

Tiefenpsychologie und diverse Formschwächen Eine kleine Anekdote am Rande mag vielleicht den „tieferen Geist“ der „Reise nach Petuschki“, so der Deutsche Titel, verdeutlichen. Ganz und gar authentisch wollten sie das Poem auf die Bühne bringen, die Schauspieler, die sich im Januar 2010 an einen heroischen Selbstversuch wagten. Mit richtigem Wodka, so dachten sie, gäbe das der Darbietung den besonderen Pfiff. Lallend und torkelnd wurde fröhlich weiter gelesen und aufgeführt. „Einer wäre ja gut gewesen, aber nicht so viele Zug um Zug“, meinte damals Intendant Oliver Reese zu dem Vorfall. Es sei ein wenig „wie im Kindergarten“ gewesen.

Die Aufführung des Schauspiels Frankfurt zu Ehren des sowjetischen Underground-Literaten Wenedikt Jerofejew endete jedenfalls ebenso wie sein Roman, wenngleich auch in der Uni-Klinik Frankfurt. Etwas trinkfester zeigten sich da die Protagonisten der deutschen Hörbuchversion – während einer Live-Aufnahme aus Zürich im Jahr 1998. Gelesen unter anderem von, einem Gläschen nie abgeneigt, Robert Gernhardt und Harry Rowohlt, entbehrte die Ausstrahlung, die vor kurzem im Deutschlandfunk gesendet wurde, keineswegs der Feuchtfröhlichkeit des Originals, obwohl die Lesenden hörbar Spaß daran hatten.

Nun bleibt es abzuwarten, wie sich die Genossen der russisch-deutschen Schauspieler-Brigade Andreas Petri, Lutz Wessel, Friederike Pöschel und Artur Andreasjan mit dem hochprozentigen Literaturstoff herumschlagen. Der Bahnhof heißt diesmal Grüner Salon in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin am 26. Januar 2013 um 20:00 Uhr geht die surreale Reise los. Die Bahnfahrkarten beziehen Sie bequem über den Ticketschalter des Theaters. Und ein gut gemeinter Rat zum Abschluss unseres Exkurses: Genießen Sie den Wodka bitte wenn, dann nur in Maßen…

Wer zu dieser Zeit gerade nicht in Berlin weilt, dem sei derweil das Buch zur berühmtesten Sauftour der Literaturgeschichte ans Herz gelegt:

„Die Reise nach Petuschki“
Wenedikt Jerofejew
169 Seiten mit Anmerkungen der Übersetzerin
Piper Verlag, München, 13. Auflage 2009, Paperback
ISBN: 978-3-492-20671-6

Foto: M. Barth




„Operation Romanow“ von Glenn Meade

[von Christina Stumpf] Der irische Bestseller-Autor Glenn Meade beschäftigt sich in seinem Roman „Operation Romanow“ mit der Oktoberrevolution 1917 und den Geheimnissen um die Hinrichtung der Romanow-Familie. Die Geschichte der Romanows, insbesondere der Zarentocher Anastasia, ist bis heute ein Rätsel mit vielen Fragezeichen. Hier knüpft der Roman an und erzählt eine Geschichte, wie sie vielleicht passiert sein könnte.

Der Roman beginnt in der Gegenwart. Die Archäologin Dr. Laura Pawlow führt Ausgrabungen in der Nähe von Jekaterinburg durch. Dabei wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt, die in ihrer Hand ein geheimnisvolles Medaillon hält. Von diesem Medaillon angetrieben, reist Dr. Pawlow nach Irland, um in Dublin einen Mann zu treffen, der ihr eine fantastische Geschichte erzählt.

Juri Andrew und Leonid Jakow sind russische Kinder in verschiedenen sozialen Schichten. Juri ist der Sohn eines Arztes, welcher sich liebevoll um Leonid kümmert, als dessen Mutter stirbt. Die beiden Kinder wachsen fortan wie Brüder auf. Doch zur Zeit der Oktoberrevolution kämpfen die Beiden auf unterschiedlichen Seiten und müssen sich zwischen ihren Gefühlen und den Befehlen entscheiden.

Als Juri Andrew aus Russland flüchtet, muss er seine eigene Familie zurück lassen. Anhänger der Romanows bieten ihm an, seine Familie aus Russland zu retten. So lässt Juri sich auf eine gefährliche Reise ein, die das Ziel hat der Zarenfamilie zur Flucht zu verhelfen.

Der Roman erzählt aus der Gegenwart in einer Ich-Erzählung, die Vergangenheit wird jedoch im objektiven Erzählstil beschrieben. Die Geschichte ist durchgehend spannend und es wird von jedem Kapital zum nächsten schwerer das Buch aus der Hand zu legen. So lässt sich Glenn Meade auch am Schluss noch Überraschungen für den Leser einfallen.

Das Buch betrachtet die Geschichte aus den Blickwinkeln unterschiedlicher Charaktere, die alle durch einen eigenen Grund in das Abenteuer hineingeraten. Es ist eine Mischung aus historischen Fakten und Fiktion. Doch gerade weil die historischen Dokumente Lücken aufweisen, lässt dies Platz für Überlegungen und Abenteuer. Jeder der sich für das Rätsel „Romanow“ interessiert und spannende Geschichten liebt, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

Daten zum Buch: Glenn Meade, Operation Romanow, Bastei Lübbe, ISBN 978-3-404-16602-2

[ Christina Stumpf /russland.RU]




Video: Russisch lernen mit Langenscheidt

Fremdsprachen lernen ohne Lehrer und Kurs liegt im Trend. Ambitionierter als die meisten Buch- und Videoreihen zu diesem Thema sind die Sets „Russisch mit System“ und „Russisch in 30 Tagen“ von Langenscheidt. Russland.TV stellt beide im direkten Vergleich vor.




Vernichtungskrieg und Kriegsgefangene

Das neu erschienene Buch „Vernichtungskrieg im Osten und die Sowjetischen Kriegsgefangenen“ beschäftigt sich eingehend mit der umfangreichen dunklen Seite des deutschen Ostfeldzugs im Zweiten Weltkrieg. Noch immer stehen deutsche Neuerscheinungen zum Russland-Feldzug der Wehrmacht teilweise in der Tradition der Abgrenzung zur SS und Schilderung einer rein militärischen oder gar menschlichen Seite der Wehrmacht.

Das neue Buch zum Vernichtungskrieg im Osten klärt knapp, aber zutreffend über den wahren Charakter dieses gewissenlosen Feldzugs auch vonseiten der Wehrmacht auf. Anhand von Zeitzeugen und historischen Belegen schildert der Autor dieses Buchteils, der Historiker Hannes Heer, die aktive und engagierte Rolle, die auch das normale Heer abseits von SS-Kommandos und Sondereinsatzgruppen beim systematischen Vernichtungskrieg in Russland spielte. So wird der teilweise bis heute von deutschen Militärs gepflegte Mythos von der „unpolitischen“ oder gar „ritterlichen“ Wehrmacht in diesem Buchteil (etwa 50 Seiten) ohne Ausschweifungen, aber zielgenau widerlegt.

Ebenso treffend und prägnant ist der folgende Teil des Buchs von Christian Streit, in dem es um das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen im Zweiten Weltkrieg geht. Solche gab es im millionenfachen Ausmaß in Folge der deutschen Offensiven 1941/42 und auch hier fand eine systematische Vernichtung durch Aushungern und fehlende medizinische Versorgung statt, bevor Arbeitskräfte gegen Kriegsende knapp wurden. Zu diesem Kapitel der deutschen Geschichte gibt es wesentlich weniger Literatur als zu anderen Aspekten der Nazi-Zeit. In der UdSSR und der DDR galten die sowjetischen Gefangenen bis zum Ende des Ostblocks als „Verräter am Sozialismus“, obwohl sie sich in fast ausschließlich aussichtslosen Situationen ergeben hatten müssen, und im Westen pflegte man die Verdrängung aus Tätersicht, denn auch hier gingen große Teile der Menschenrechts- und Kriegskonventionsverletzungen auf das Konto der „normalen“ militärischen Führung. Es ist erfreulich, dass die Buch-Neuerscheinung hier Abhilfe schafft.

Nach einem Kurzkapitel über die Organisation „Kontakte“, die derartige Opfer der Nazizeit unterstützt, folgen in dem dünnen Büchlein mit insgesamt 120 Seiten bereits umfangreiche Anhänge mit Originaldokumenten. Diese sind fast ein wenig überdimensioniert und es wäre vielleicht schön gewesen, statt all dieser Abdrucke die beiden Hauptkapitel des Buches etwas umfangreicher zu gestalten. Gerade die interessante Abhandlung über die Kriegsgefangenen (nur 15 Seiten) hätte durchaus noch etwas mehr in die Tiefe gehen können.

Trotz dieses Schönheitsflecks ist „Vernichtungskrieg im Osten und die Sowjetischen Kriegsgefangenen“ ein lesens- und kaufenswertes Buch, das übrigens im Rahmen einer Projektarbeit der deutschen Gewerkschaftsjugend entstanden ist. Gerade wer sich kurz, aber fundiert über den Charakter des Vernichtungskriegs von Nazi-Deutschland in Russland informieren möchte, ist bei diesem Werk gut aufgehoben.

Daten zum Buch: Boebel/Heidenreich/Wentzel (Hrsg.), Vernichtungskrieg im Osten und die sowjetischen Kriegsgefangenen, Verbrechen – Verleugnung – Erinnerung, VSA Verlag Hamburg 2012, ISBN 978-3-89965-542-1

Roland Bathon – russland.TV, Russland hören und sehen

[russland.RU]




Video: Stalingrad von beiden Seiten

Das Ende der Schlacht von Stalingrad jährt sich nun zum siebzigsten mal. Zum Jahrestag erscheinen zwei Bücher, die vorwiegend Augenzeugen zu Wort kommen lassen. Russland.TV stellt sie vor und zeigt Originalaufnahmen aus der Schlacht.




Überragende Trotzki-Biografie

Lew Trotzki – erst ein zentraler Anführer der Oktoberrevolution, dann für die Stalinisten Staatsfeind Nummer eins – ist eine echte Herausforderung für einen Biografen. Der Brite Robert Service hat diese Herausforderung in seinem auf Deutsch neu erschienenen Werk mit Bravour gemeistert.
Trotzki, jüdisch-ukrainischer Abstammung flieht als sozialistischer Revolutionär während der Zarenzeit gleich zweifach ins Ausland. Bereits beim Arbeiteraufstand 1905 spielt er eine große Rolle und schließt sich zwar den Russischen Sozialdemokraten, aber zunächst keiner ihrer internen Fraktionen an. Erst im Revolutionsjahr stößt er zu den Bolschewiki und erklimmt mit deren Hilfe die Spitze des russischen Staates.

Federführend ist er beim Aufbau und als Kommandeur der Roten Armee im Bürgerkrieg und wird sogar zum Stellvertreter Lenins vorgeschlagen. Nach dessen Tod folgt Trotzkis Abstieg. Stalin und sein Umfeld drängen ihn zuerst in die parteiinterne „linke“ Opposition und dann außer Landes. Dort widmet er sich ab diesem Moment dem Aufbau oppositionell-kommunistischer Parteien, die dem Diktat aus Moskau widerstehen und später der trotzkistischen Vierten Internationalen. Vor dem Moskautreuen Kommunismus bis nach Mexiko geflohen wird er dort 1940 von einem Agenten Stalins ermordet.

Trotzkis Biografie von Service ist übersichtlich strukturiert und schildert einfach verständlich die Wirren der Russischen Revolutionen und sozialistischen Fraktionskämpfe. Dabei begeht der Autor – im Gegensatz zu trotzkistischen Sympathisanten, die vor ihm eine Trotzki-Biografie geschrieben haben – nicht den Fehler, sich zu stark mit seinem Protagonisten zu identifizieren. Er wahrt immer die richtige Distanz, um die Biografie ausgewogen zu gestalten. So werden Trotzkis Vorzüge wie sein großes schriftstellerisches Talent und seine rhetorische Brillanz ebenso dargestellt wie seine Selbstverliebtheit und sein fehlendes Einfühlungsvermögen, die seinen Gegnern auch helfen, ihn erst an den Rand und dann später aus der kommunistischen Bewegung hinaus zu drängen. Die Richtigkeit mancher seiner Forderungen wie der größeren innerparteilichen Demokratie im Kommunismus wird ebenso geschildert wie Trotzkis Doppelzüngigkeit bei deren Einforderung, da er sich als Mitarbeiter Lenins in Amt und Würden nie derartige Dinge gekümmert hatte.

Insgesamt wird der Leser auf über 700 Seiten umfassend über das Leben und Werk Trotzkis informiert. Dabei wird der Autor nicht zu ausschweifend, denn das abenteuerliche Leben des Revolutionärs und Politiker erfordert einfach diesen Umfang. Der rote Faden bleibt immer bei Trotzkis Leben selbst. Seine Bewegung, theoretische Hintergründe und sein Umfeld werden nur so weit detailliert geschildert, als das zum Verstehen seiner Handlungen erforderlich ist. Das Buch ist dabei in vier Teile gegliedert: Trotzkis Leben als Oppositioneller in der Zarenzeit (bis 1914), als Revolutionär (1914 bis 1919), an der Spitze von Politbüro und Zentralkomitee (1920 bis 1928) und im Exil als Oppositioneller (1929 bis 1940). Abgeschlossen wird das Werk mit zahlreichen Abbildungen von Trotzki, seinen Mitstreitern, Gegnern und Familie, Landkarten, Anmerkungen und einem umfassenden Register.

Zusammenfassend ist die Trotzki-Biografie von Robert Service ein echter Lesetipp für alle, die nicht vor einer so umfangreichen Biografie zurückschrecken. Wer sich über die Russische Revolutionszeit ab 1917 umfassend informieren will, wird an diesem kommenden Standardwerk über einen ihrer wichtigsten Anführer kaum vorbei kommen.

Daten zum Buch: Robert Service, Trotzki – eine Biographie, Suhrkamp-Verlag Berlin 2012, ISBN 9783518422359

Roland Bathon – russland.TV, Russland hören und sehen

[russland.RU]




Neujahr in Moskau und Piter

In Moskau und Sankt Petersburg ist das Neujahrfest, wie überall in Russland, der wichtigste Feiertag im Jahresverlauf. russland.TV präsentiert Eindrücke vom Roten Platz und Newaufer und den dortigen Feierlichkeiten mit gigantischem Feuerwerk und Lasershow.

 




Mittelalter-Neujahr in Kiew

In der Tradition der Kiewer Rus findet in der Ukrainischen Hauptstadt eine traditionell slawische Neujahrfeier statt. Auch Väterchen Frost und Schneeflöckchen sind natürlich dabei.

 




Neujahrsgruss aus Russland – Russland.TV

Gedanken und Rückblicke zum Jahresende von russland.RU und russland.TV gesprochen von Gunnar Jütte