Warning: mysql_query(): Access denied for user ''@'localhost' (using password: NO) in /homepages/23/d83882051/htdocs/russland/wp-content/plugins/wp-ticker/wp-ticker.php on line 241

Warning: mysql_query(): A link to the server could not be established in /homepages/23/d83882051/htdocs/russland/wp-content/plugins/wp-ticker/wp-ticker.php on line 241

Warning: mysql_field_type() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /homepages/23/d83882051/htdocs/russland/wp-content/plugins/wp-ticker/wp-ticker.php on line 242

Warning: mysql_field_type() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /homepages/23/d83882051/htdocs/russland/wp-content/plugins/wp-ticker/wp-ticker.php on line 243
Monat: Februar 2013 - russland.NEWS - russland.TV

Putin wird im April an der Eröffnung der Hannover Messe teilnehmen

Moskau – Präsident Putin wird am 7. und 8. April auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel der Bundesrepublik Deutschland einen Arbeitsbesuch abstatten. Darüber informierte der Pressedienst des Kremls. Es ist eine gemeinsame Teilnahme von Putin und Merkel an der feierlichen Eröffnungszeremonie der internationalen Industriemesse in Hannover geplant, wo Russland in diesem Jahr als Hauptpartnerland präsentiert wird.

Wie der Vizeminister für Industrie und Handel Russlands Georgi Kalamanow am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Moskau mitteilte, soll Russland zum zweiten Mal zum Partnerland der Hannover Messe werden. Das erste Mal war Russland im Jahre 2005 Partnerland. Mehr als 100 russische Unternehmen sollen auf der Messe präsentiert werden.

Nach den Worten von Kalamanow hat Russland diesmal vor, auf der Hannover Messe eine neue Richtung der Zusammenarbeit Russlands und Deutschlands zu präsentieren, und zwar eine gemeinsame Teilnahme an der Entwicklung der Leichtindustrie sowie der Entwicklung des Werkzeugmaschinenbaus im Rahmen der gemeinsamen Partnerschaft in der Hüttenindustrie. „Im Rahmen der Hannover-Messe ist vorgesehen, die Richtung der Zusammenarbeit auf der Grundlage der Entwicklung von Städten, sowie „grüne“ Industrie und Industriedesign zu präsentieren“, betonte er.

Die Gesamtfläche der russischen Exposition wird rund 4.500 Quadratmeter ausmachen. Die russischen Exponenten werden in sechs Pavillons der Hannover Messe vertreten sein. Nach Meinung der Organisatoren ist das der absolute Rekord der Beteiligung Russlands in der ganzen Geschichte der Industriemessen.

Im Rahmen des Besuches sollen Verhandlungen des Präsidenten Russlands und der Bundeskanzlerin durchgeführt werden. Deutschland wird seinerseits als Ehrengast im Juni an einem Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg teilnehmen.

Die Hannover-Messe ist eine weltweit bedeutendste Industriemesse, die seit 1947 durchgeführt wird. Im vergangenen Jahr besuchten rund 200.000 Menschen die Internationale Messe für hohe Technologien, Innovationen und Industrieautomatisierung „Hannover Messe“.




Russland treibt deutschen Export an – Partnerland der Hannover Messe 2013

Moskau – Ausfuhren nach Russland klettern 2012 um über zehn Prozent. Ost-Ausschuss organisiert deutsch-russischen Wirtschaftsgipfel auf der HANNOVER MESSE. Zweistellige Zuwächse auch bei Exporten nach Armenien, Bulgarien, Georgien, Kasachstan, Kirgistan und Montenegro.

Russland zählt weiterhin zu den großen Hoffnungsträgern der deutschen Exportwirtschaft: Während die gesamten deutschen Ausfuhren 2012 insgesamt um 3,4 Prozent zulegten, nahmen die Exporte nach Russland um 10,4 Prozent oder umgerechnet 3,5 Milliarden Euro auf nun 38 Milliarden Euro zu. Der deutsch-russische Handel markierte 2012 mit einem Gesamtvolumen von über 80 Milliarden Euro einen historischen Rekord.

„Russland und Deutschland werden als Wirtschaftspartner immer wichtiger füreinander. Der russische WTO-Beitritt wird 2013 für zusätzlichen Schwung sorgen und gerade technologiestarken Mittelständlern neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen“, sagte der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Rainer Lindner in einer Pressekonferenz in Moskau.

Lindner sprach sich angesichts der gegenwärtigen Debatte über eine Freihandelszone zwischen den USA und der EU dafür aus, auch die Diskussion über eine gemeinsame Freihandelszone zwischen der EU und Russland voranzutreiben. „Nach dem WTO-Beitritt Russlands sind nun Verhandlungen über einen gemeinsamen Wirtschaftsraum vom Atlantik zum Pazifik möglich. Damit können wir der Modernisierungspartnerschaft zwischen der EU und Russland neue Impulse geben.“

Partnerland der HANNOVER MESSE

Im Rahmen der Pressekonferenz, die zusammen mit der Deutschen Messe AG und dem russischen Ministerium für Industrie und Handel stattfand, wurde ein Partnerschaftsvertrag zwischen Russland und der HANNOVER MESSE unterzeichnet. Nach 2005 wird Russland damit 2013 erneut Partnerland der HANNOVER MESSE. Die Messe findet vom 8. bis 12. April 2013 statt, mehr als 100 russische Unternehmen werden sich präsentieren. Der Ost-Ausschuss wird am 8. April zum Auftakt der HANNOVER MESSE einen deutsch-russischen Wirtschaftsgipfel mit hochrangiger politischer Beteiligung organisieren und die aktuellen Investitionschancen in den Mittelpunkt stellen. Das Thema „City Solutions“, wirtschaftlicher Schwerpunkt des gegenwärtig stattfindenden Deutschlandjahres in Russland, greift der Ost-Ausschuss in einer zusätzlichen Veranstaltung auf der Messe „Metropolitan Solutions“ auf, die 2013 als Ergänzung zur HANNOVER MESSE in Halle 1 stattfindet.

„Seit vielen Jahren ist der Ost-Ausschuss Partner der HANNOVER MESSE und traditionell mit großen Veranstaltungen zu Gast. Der geplante deutsch-russische Wirtschaftsgipfel ist für uns einer der Höhepunkte des gegenwärtig stattfindenden deutsch-russischen Partnerjahres 2012/2013, das der Ost-Ausschuss für die deutsche Wirtschaft mitorganisiert“, sagte Lindner. Laut einer aktuellen Ost-Ausschuss-Umfrage rechnen für 2013 über 80 Prozent der deutschen Unternehmen in Russland mit guten Geschäften und wollen dort über 800 Millionen Euro investieren. Derzeit gibt es in Russland 6.100 Unternehmen mit deutscher Beteiligung.

Handel mit Ost-Ausschuss-Ländern wächst weiter überproportional

Neben Russland zählten im vergangenen Jahr weitere Ost-Ausschuss-Länder zu den wichtigsten Wachstumsmärkten für deutsche Exporteure: Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die der Ost-Ausschuss ausgewertet hat, legten die deutschen Exporte nach Kirgisien (+45 Prozent), Georgien (+19 Prozent), Montenegro (+17 Prozent), Bulgarien (+14,5 Prozent), Kasachstan (+14 Prozent) und Armenien (+13 Prozent) ebenfalls zweistellig zu. Die Exporte in die Ukraine kletterten trotz der dortigen Wirtschaftsprobleme um über sieben Prozent, die Exporte nach Rumänien nahmen um 4,5 Prozent zu. Dagegen entwickelten sich die Ausfuhren in weitere Länder Südosteuropas aufgrund der konjunkturellen Belastungen durch die europäische Schuldenkrise unterdurchschnittlich. Die deutschen Exporte in das diesjährige EU-Beitrittsland Kroatien sanken beispielsweise um 2,5 Prozent.

Schwächen zeigt auch das Handelsergebnis mit den östlichen EU-Ländern, die nicht mehr durch den Ost-Ausschuss betreut werden: Während die traditionell starken Handelspartner Tschechien, Slowakei und Ungarn noch ein moderates Wachstum der deutschen Exporte meldeten, gingen die deutschen Exporte nach Polen 2013 nach vielen Jahren erstmals signifikant zurück (-3 Prozent). Noch bleibt Polen mit 42 Milliarden Euro der wichtigste Abnehmer deutscher Exporte im östlichen Europa vor Russland, in der Summe aus Exporten und Importen jedoch hat sich Russland als wichtigster deutscher Handelspartner inzwischen klar von Polen abgesetzt (80 Milliarden Euro gegenüber 75 Milliarden Euro).

Signifikante Verschiebungen gab es 2013 auch bei der deutschen Importbilanz. Hier mussten insbesondere Armenien (-24 Prozent), Usbekistan (-20 Prozent), die Ukraine (-18 Prozent), die Republik Moldau (-15 Prozent), und Kasachstan (-11,5 Prozent) deutliche Einbußen hinnehmen, während die deutschen Importe aus Montenegro (+89 Prozent), Tadschikistan (+70 Prozent), Turkmenistan (+57 Prozent), Georgien (+30 Prozent) und Albanien (+24 Prozent) stark wuchsen, wenn auch ausgehend von einem niedrigen Niveau.

Hinweis zum Datenmaterial:
Die einzelnen Berechnungen pro Land können über die Internet-Seite: www.ost-ausschuss.de eingesehen werden.

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft wurde 1952 als erste Regionalinitiative der deutschen Wirtschaft gegründet. Der Ost-Ausschuss führt jährlich eine Vielzahl von Informationsveranstaltungen, Unternehmerreisen und Konferenzen in und über 21 Länder Mittel- und Osteuropas durch. Die Organisation mit Sitz in Berlin versteht sich als Kompetenzcenter der deutschen Wirtschaft für die osteuropäischen und zentralasiatischen Zukunftsmärkte. Dem Ost-Ausschuss gehören große Wirtschaftsverbände sowie 185 Unternehmen an.