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Monat: August 2014 - russland.NEWS - russland.TV

Turnen Russland-Cup: Viktoria Komowa ist zurück [mit Videos]

Der Cup von Russland ist nach der Russischen Meisterschaft einer der wichtigsten Wettkämpfe der russischen Turnwelt. Er fand in diesem Jahr vom 28. bis 30. August in der Stadt Pensa statt und stand im Zeichen der Rückkehr der olympischen Silbermedaillengewinnerin Viktoria Komowa.

Komowa musste lange verletzungs- und krankheitsbedingt pausieren und gab bei der Russischen Meisterschaft im April nur ein kurzes Gastspiel bei einem Teil des Wettkampfs. Durch ihren Ausfall lastete viel Verantwortung bei internationalen Konkurrenzen auf der russischen Nummer eins Alija Mustafina, der im Land aktuell außer Komowa kaum jemand das Wasser reichen konnte. In Pensa war Komowa voll wieder da und prompt gewann sie am Stufenbarren (15.367) vor Mustafina (15.267), während diese die Konkurrenz am Boden und auf dem Schwebebalken für sich entscheiden konnte. Auch in der Mannschaft gab es im Prinzip das Duell Mustafina – Komowa, da erstere das Aushängeschild der Moskauer und letztere die der zentralrussischen Mannschaft ist. Am Ende gewann hier die Damenriege aus Moskau vor der aus Sankt Petersburg und eben Zentralrussland.

Komowas überragende Stufenbarren-Vorstellung gibt es online bei YouTube:

Auch Mustafinas Sieges-Vortrag am Schwebebalken ist online zu sehen:

Bei dem Männern gab es keine Einzeldominanz eines Turners. Es gewann Denis Abljasin (15.600) an den Ringen, Nikolaus Koksenkow (15.600) auf dem Pfern und David Bielawski auf dem Boden (15.367). In das Duell Mustafina-Komowa eindringen konnte Alla Sosnizkaja am Sprung (14.534).  Mit Komowas Rückkehr in den Wettbewerb steigen auch wieder Russlands internationale Chancen auf neue Erfolge in der Weltelite, wo man sich in den letzten Jahren meistens den US-Amerikanerinnen geschlagen geben musste. Am Ende noch ein eigener Bericht von uns aus Komowas Verletzungspause und deren Hintergründe von 2013:




Ostukraine: Front und Propagandafront [Video]

Die erste etwa einwöchige Offensive der Rebellen seit Beginn des Bürgerkriegs im Donbass ist beendet, eine zweite angekündigt.

Mehr als die militärische Lage ist im Westen jedoch der Grad der Beteiligung Russlands Hauptthema der Berichterstattung. Und es ist auf beiden Seiten wie immer – auch ohne echte Beweise wird in Politik und Presse fleißig behauptet und je nach eigenem Interesse groß- oder klein geredet. Über Widerstand gegen die Einseitigkeit berichtet wird ebenfalls stets nur über den auf der Gegenseite – wie die sehr unterschiedliche Breite der Berichte über Proteste ukrainischer oder russischer Soldatenmütter in großen westlichen Medien beweist.




Eine Holzpuppe als Sinnbild der russischen Rätselhaftigkeit

[Daria Boll-Palievskaya] „Russland ist ein Rätsel, umgeben von einem Mysterium, verborgen in einem Geheimnis“. Wenn man diesen Satz von Winston Churchill liest, hat man sofort das Bild von der berühmten russischen Holzpuppe vor Augen. Man macht eine bemalte Holzpuppe auf, und es kommt eine kleinere Puppe ans Tageslicht, in der wiederum eine noch kleinere Puppe steckt, in der…  usw. usf. Wie heißt sie doch gleich? Die Babuschka oder die Mamuschka?

Merkwürdig, dass nur wenige hierzulande wissen, wie die Puppe wirklich heißt. Dabei gilt sie als das Russlandsouvenir schlechthin. Und kaum ein Buch über Russland darf ohne obligatorische Holzfigur auf dem Cover erscheinen, als ob es im Land mit neun Zeitzonen keine anderen Sinnbilder gäbe.

Der richtige Name der rundlichen Holzschönheit ist Matrjoschka. Normalerweise besteht sie aus drei oder fünf Puppen, doch es gibt Sets mit fast 40 Matrjoschkas. Inzwischen kann  man sie in allen Farben und Stilrichtungen kaufen.

Zum zehnjährigen Jubiläum der russischen „Vouge“ z.B. haben 31 weltberühmte Designer wie Giorgio Armani oder Roberto Cavalli der traditionellen Puppe ein Outfit im Stil ihres Mode-Labels verpasst. Ursprünglich stellte sie eine russische Bäuerin dar – folkloristisch gekleidet, mit roten Wangen und großen runden Augen. Matrjona ist ein russischer Frauenname und Matrjoscha oder Matrjoschka – eine Verniedlichung davon.

Eine Matrjoschka sieht harmlos, volkstümlich und richtig mütterlich aus, birgt aber ein Geheimnis in sich. Man weiß ja schließlich nie, wie viele kleine Figürchen drin stecken. Ist sie deswegen zum Russland Symbol für Europäer geworden? Weil man im Westen davon ausgeht, dass Russland so unberechenbar und immer für eine Überraschung gut ist? Ein Rätsel eben.

Wenn man die Russen selbst fragt, was ihr Land symbolisiert, dann nennen sie die Balalaika, die Birke, den Bären oder den Samowar. Martjoschka kommt in dieser Liste zwar auch vor, aber nicht unbedingt an der ersten Stelle. So hat sie es auch nicht geschafft, offizielles Maskottchen der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi zu werden und dufte sich nur mit der Rolle eines olympischen Souvenirs (entsprechend bemalt) begnügen.

Doch andererseits versucht man mit Hilfe von Matrjoschka in Russland seine eigene Geschichte zu verstehen: in einer große Lenin-Matrjoschka verbergen sich Stalin, Chruschtschow,  Breschnew, Gorbatschow, Jelzin und schließlich ein ganz kleiner Putin. Oder in einer umgekehrten  Reihenfolge, wobei Putin als Übervater für alle anderen Machtinhaber erscheint.

Soll uns diese Matrjoschkas etwas über die Kontinuität in der russischen Politik sagen? Wenn man das wüsste, wäre Russland kein in einem Mysterium verborgenes Geheimnis.

Was gibt es russischeres als eine Matrjoschka! Doch die  Holzpuppe ist ja gar nicht so alt. Sie  entstand in Russland erst Ende des 19. Jahrhunderts. Und die Idee einer auseinandernehmbaren Holzpuppe kommt angeblich aus Japan. Die Ehefrau des Künstlers Sergej Mamontow, der als Schöpfer von Matrjoschka gilt, war auf der Insel Honshu und brachte von dort eine verschachtelte Fukurokuju-Figur mit. Allerdings erzählte man, dass ein auf der Insel lebender russischer Mönch diese Puppen schnitzte…

Video-Classic: Riesen-Matrjoschkas in Moskau

http://youtu.be/QDy-P3oQNmI

 




Das zu dicke Murmeltier [Video aus YouTube]

Die allergrößten Erfolge im Netz sind – allen YouTube-Stars zum trotz – immer noch oft zufällige Tiervideos.

Wie hier, laut Beschriftung von der Insel Olchon im Baikalsee in Sibirien. Ein Murmeltier hat offenbar zu viel gefressen und ist deswegen im eigenen Loch stecken geblieben – das sich ausgerechnet auf einer Autopiste befindet. Die freundlichen Passanten befreien es natürlich. Die besten Aufnahmen des kleinen Dickerchens kommen ganz am Ende, also Geduld. Das Video schlägt vom Erfolg alle russischen Videoblogger, Bürgerkriegsaufnahmen oder Autounfälle – so ist das kleine, dicke Murmeltier ein echter Held.




Kampfszenen aus Ilowajsk [Video aus YouTube]

Aus den aktuellen heftigen Kämpfen im Rahmen der Offensive der Rebellen sind Filmaufnahmen von beiden Seiten und direkt dem Kampfgeschehen eher selten.

Wenn massive Känpfe toben und überall die Kugeln pfeifen, überlegt man sich es doch, ob man da noch seine Kamera raus holt. Hier haben es aber Rebellen in Ilowajsk dennoch gemacht und damit prompt einen neuen YouTube-Hit erzeugt. Ilowajsk war eine der Stationen der Rebellenoffensive Richtung Mariupol. Während es zu Beginn noch echt ruhig und mit ein wenig Posing los geht, wird es später so um die 4:00 min. schon heftiger. Der Film ist aktuell einer der zehn meistgeschauten des russsichsprachigen YouTube




Erfolgreiche Bankwerbung dank Cat-Content [Video aus YouTube]

Mit einem ganz ungewöhnlichen Versprechen wirkt die russische Sberbank (vergleichbar zur deutschen Sparkasse) in einem Clip, der so erfolgreich ist, dass er bei YouTube in wenigen Tagen schon eine halbe Million Zuschauer hatte.

Wenn man nämlich bei Sberbank seine Hypothek zum Hauskauf aufnimmt, kommen die Bankmitarbeiter mit einer Katze vorbei, die dann als erster Bewohner das neue Haus betritt. Das soll Glück bringen. Die ganze Aktion und natürlich viele Katzen sind in dem erfolgreichen Spot zu sehen. Dann man gute Unterhaltung an alle Katzenfreunde.




Ukraine und die russischen Atomwaffen

[Florian Rötzer] Die Situation in der Ostukraine spitzt sich zu; ein ukrainischer Rüstungskonzern, der die Zugangscodes zu den meisten russischen Atomwaffen haben soll, hat angeblich ein Ultimatum an Moskau gestellt

Der Krieg in der Ukraine spitzt sich zu, zumal wohl russische Truppen oder zumindest russische Soldaten in ihrer Freizeit den Separatisten zu helfen scheinen, die in den letzten Tagen an Stärke gewonnen haben. Thomas Greminger, ständiger Vertreter der Schweiz bei der OSZE, hatte am Freitag gegenüber dem Deutschlandradio erklärt, dass man in großer Sorge angesichts der Situation in der Ukraine sei. Auf der Dringlichkeitssitzung des Ständigen Rats der OSZE am Donnerstag seien die Meinungen über die Informationen aus der Ukraine „weit auseinander gegangen“, man habe aber „im Moment keine Belege“ dafür, „ob reguläre russische Truppen eingegriffen haben“. Allerdings gebe es wohl viele russische Freiwillige, wahrscheinlich sei ein Nachschub an Waffen und Munition.

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Panikstimmung in Kiew

[Ulrich Heyden] Kiew fehlen die Beweise für eine „russische Invasion“. Ukrainische Kampfverbände mit mehreren Tausend Soldaten eingekesselt. Jeden Tag sterben in der Ost-Ukraine durchschnittlich 36 Menschen

Immer häufiger meldet die Regierung in Kiew, dass Soldaten und militärisches Gerät aus Russland über die Grenze in das umkämpfte Gebiet der Ost-Ukraine geschafft wird. In Kreml-kritischen, russischen Medien gibt es Berichte, dass in der Ukraine gefallene russische Soldaten in Russland beerdigt und verletzte Soldaten in Russlands Krankhäusern behandelt werden, ohne dass die Öffentlichkeit davon in Kenntnis gesetzt wird.

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Ostukraine: Not und Selbsthilfe [Video]

Unser heutiger Bericht aus dem Donbass widmet sich ganz der Zivilbevölkerung im Bürgerkriegsgebiet der Ostukraine.

Sie zeigt, dass sie trotz der für sie furchtbaren Situation nicht resigniert, sondern alles tut, um die Widernisse ihres völlig aus der Bahn geratenen Alltags zu meistern. Ein Report nicht nur über Leid, sondern auch über Selbsthilfe und „Geschenke von Poroschenko“.




Ende August: Kiew in der Defensive

[Von Dr. Christian Wipperfürth] Am 2. Juli begannen die Truppen Kiews eine Offensive in der Ostukraine. In den folgenden Wochen drängten sie die Separatisten weit zurück. Die folgende Karte zeigt die Situation (aus Kiewer Sicht) am 2. August.

Folie2

Mitte August schien der militärische Sieg Kiews möglicherweise nur noch eine Frage von Tagen zu sein. Das Vorrücken der Einheiten Kiews kam jedoch ins Stocken, und am 26. August gaben die Separatisten sogar bekannt, tausende ukrainische Soldaten sowie Milizionäre, die auf Seiten Kiews kämpfen, eingekesselt zu haben. Die Gegner der ukrainischen Regierung erzielten darüber hinaus in den folgenden Tagen weitere Geländegewinne. Warum wendete sich das Blatt?

Vor einigen Tagen wurden zehn russische Fallschirmjäger von ukrainischen Soldaten festgenommen, 20 Kilometer innerhalb der Ukraine. War dies der erste handfeste Beweis dafür, dass nicht nur russische Freiwillige auf Seiten der Separatisten kämpften, sondern sogar reguläre Armeeangehörige? Das ist denkbar, aber nicht wahrscheinlich, denn die russischen Soldaten hatten ihre Personaldokumente bei sich und wurden mit ungeladenen Waffen aufgegriffen. Sie gaben an, sich verlaufen zu haben. Sonderlich glaubwürdig ist diese russische Version nicht. Aber können zehn Soldaten mit nicht geladenen Waffen, die sich ausweisen, als Beleg für eine „Invasion“ gelten?

Am 29. August wurden von Seiten der NATO Satellitenfotos veröffentlicht, die ein massives russisches Eingreifen belegen sollen. Sie datieren vom 21. August. Warum ließ sich die NATO über eine Woche Zeit, uns über eine „russische Invasion“ zu informieren? Die Fotos lassen zahlreiche weitere Fragen offen, sie kommen beispielsweise nicht von militärischen Aufklärungssatelliten, sondern einem privaten Unternehmen und weise eine niedrige Auflösung auf. Sie wurden zudem nicht von Generalsekretär Rasmussen vorgestellt, auch nicht vom Oberkommandierenden Breedlove, sondern von einem NATO-Vertreter, der anonym blieb. Warum? Und falls es tatsächlich eine „Invasion“ gibt, warum wurden in den vergangenen zwei Tagen nicht weitere – am besten stichhaltige – Belege dafür zur Verfügung gestellt?

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es sich um Fälschungen handelt, von welcher Seite auch immer. Am 24. April hatte US-Außenminister John Kerry bereits in Form von Fotos Belege für die Anwesenheit russischer Agenten vorgelegt. Es wurde aber rasch offenkundig, dass die von der ukrainischen Regierung zur Verfügung gestellten Fotos bearbeitet und als Nachweise untauglich waren. Washington hatte sich nicht veranlasst gesehen, die von Kiew zur Verfügung gestellten Fotos zu prüfen, was ohne großen Aufwand möglich gewesen wäre. Die USA übten auch keine öffentliche Kritik an den ukrainischen Fälschungen. Washington verhängte im Gegenteil weitere Sanktionen.

Für ein direktes militärisches Eingreifen Russlands gab und gibt es keine hinreichenden Belege. Gleichwohl sprachen einige Außenminister von EU-Staaten am 29. August von einer „russischen Invasion“, Außenminister Steinmeier jedoch nicht. Am heutigen 30. August werden die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder die Strafmaßnahmen gegen Russland vermutlich verschärfen. Weil es bekanntermaßen eine „russische Invasion“ gegeben habe.

Die russische Seite hat ihre indirekte Unterstützung für die Gegner Kiews in den vergangenen Wochen jedoch sehr wahrscheinlich verstärkt. Moskau will einen militärischen Sieg Kiews verhindern.

Die Entwicklung steuert somit auf ein „syrisches Szenario“ zu, einen möglicherweise lang anhaltenden Krieg. In Syrien unterstützt Russland die Regierung, der Westen hingegen die bewaffnete Opposition. In der Ukraine haben wir es mit einem Rollentausch zu tun. Die Konflikte sowohl in Syrien als auch der Ukraine tragen Züge von Stellvertreterkriegen. Wenn eine der Bürgerkriegsparteien ins Hintertreffen zu geraten droht, verstärkt die jeweilige „Schutzmacht“ ihre Unterstützung. Dies ist aus US-Sicht ein höchst provokatives Verhalten Russlands. Russland ist seit über 20 Jahren das erste und bislang einzige Land, das offen nicht dulden will, dass in Washington definiert wird, welche Regierung oder Oppositionsbewegung als legitim oder illegitim zu gelten hat.

Sowohl der Krieg in Syrien als auch in der Ukraine besaß und besitzt zudem innenpolitische Ursachen. Separatisten besetzten während des gesamten Frühjahrs Polizeistationen, Kasernen oder sogar regionale Hauptquartiere des Geheimdienstes, ohne auch nur einen Schuss abzugeben. Eine Minderheit der staatlichen Sicherheitsorgane wechselte offen die Seite, ein großer Teil blieb passiv. Die große Mehrheit der Menschen in der Ostukraine betrachtet die Führung in Kiew nicht als die ihre. (S. http://www.cwipperfuerth.de/2014/08/die-ukraine-der-westen-und-russland-fruehjahr-und-sommer-2014/) Auch jetzt ist ein großer Teil der ukrainischen Soldaten offensichtlich nicht oder nur eingeschränkt bereit zu kämpfen. Die Armee meidet Nahkämpfe, sondern versucht den Gegner mit Artillerie- und Luftwaffenbeschuss zu zermürben. Die Separatisten konnten am 28. August die Stadt Nowoasowsk fast ohne jeden Widerstand einnehmen.

Einen Waffenstillstand lehnt Kiew ab. Der von Präsident Poroschenko kürzlich vorgelegte Friedensplan ist nicht glaubwürdig. Poroschenko hat einen ähnlichen Plan bereits im Juni vorgelegt, das ukrainische Parlament hat erste Schritte zur Umsetzung aber verhindert. Kiew ist zu einem Kompromiss nicht bereit, weil es den Westen hinter sich weiß.

Dabei ist ein Ausweg bereits klar umrissen, nämlich in der Übereinkunft der Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Russlands und der Ukraine vom 2. Juli: Erstens: Ein sofortiger Waffenstillstand, zweitens: Russland willigt ein, die Grenze zur Ukraine nicht nur international, sondern auch von ukrainischen Grenzbeamten innerhalb Russlands überwachen zu lassen. (Weitere Vorschläge finden Sie unter http://www.cwipperfuerth.de/2014/08/auswege-aus-der-spirale-von-gewalt-und-sanktionen/)

Die Ukraine hat nur eine Zukunft als Staat zwischen dem Westen und Russland. Der Versuch, sie auf eine Seite zu ziehen, hat bereits tausende Menschenleben gekostet und könnte zum endgültigen Ende der territorialen Einheit, sowie dem wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch des gesamten Landes führen.

Wir befinden uns in der gefährlichsten internationalen Krise seit Jahrzehnten. Die Konsequenzen könnten dramatisch sein. (S. http://www.cwipperfuerth.de/2014/08/die-ukraine-russland-und-der-westen-was-wird-geschehen-wenn-gewalt-und-konfrontation-anhalten/)