Warning: mysql_query(): Access denied for user ''@'localhost' (using password: NO) in /homepages/23/d83882051/htdocs/russland/wp-content/plugins/wp-ticker/wp-ticker.php on line 241

Warning: mysql_query(): A link to the server could not be established in /homepages/23/d83882051/htdocs/russland/wp-content/plugins/wp-ticker/wp-ticker.php on line 241

Warning: mysql_field_type() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /homepages/23/d83882051/htdocs/russland/wp-content/plugins/wp-ticker/wp-ticker.php on line 242

Warning: mysql_field_type() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /homepages/23/d83882051/htdocs/russland/wp-content/plugins/wp-ticker/wp-ticker.php on line 243
Monat: März 2016 - russland.NEWS - russland.TV

Russland-Geschäft: Wirtschaft nicht länger zum Hampelmann der Politik machen

Sogar während des kalten Krieges waren die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Sowjetunion und dem Westen nicht so politisiert wie jetzt. Das stellten die Teilnehmer an einer Posiumsdiskussion zu diesem Thema auf dem Moskauer Wirtschaftsforum fest, das in der vergangenen Woche stattfand. Sollte sich die politische Situation nicht bald ändern, kann sich das beiderseitige Geschäft nicht entwickeln, sagte Moderator Andrej Kobjakow, Ökonom und Publizist.

Wie trotz Krise und Sanktionen das „Business as usual“ betrieben werden kann, diskutierten erfahrende Wirtschaftsmanager aus dem Westen.

Standhafte Franzosen

So machte der kaufmännische Leiter der französisch-russischen Industrie- und Handelskammer, Tom Keruel, deutlich, dass ungeachtet der Tatsache, dass der Umfang des gegenseitigen Handels zwischen  Russland und Frankreich seit 2013 von 18 Milliarden Euro um mehr als die Hälfte auf acht Milliarden zurückgegangen ist,  die französischen Unternehmen in Russland bleiben wollen.

„Derzeit sind rund 600 Firmen aus Frankreich hier, weitere etwa 6 000 haben Geschäftsbeziehungen mit Russland.“

Wie Keruel meint, haben die politischen Ereignisse auf das Business nur „einen kurzfristigen Effekt“. Viel schwerer wiegen die Krisenerscheinungen in der russischen Wirtschaft und der Kursrückgang des Rubels. Gleichzeitig, so Keruel, zwängen die neuen Realitäten die Franzosen, die  Lokalisierung von Produktionen in Russland auszubauen: „Der zumindest mittelfristig niedrige Ölpreis hält auch den Rubel auf absehbare Zeit unten, die Zölle sind hoch, also ist es ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft, die Produktion teilweise oder vollständig nach Russland zu verlegen, was momentan etwa bei Herstellern von Landtechnik im Gespräch ist.“ Aber auch für Unternehmen, die eigentlich keinen Markt in Russland hätten, seien die jetzigen Bedingungen in Russland, wie eben der niedrige Rubelkurs und die geringen Selbstkosten, Anlass zu Überlegungen, Produktionen hierher auszulagern.

Der Vertreter französischer Interessen machte aber noch auf eine weitere Erscheinung aufmerksam – währen die kleinen und mittleren Unternehmen ihr Russland-Engagement einstellen oder wenigstens zurückfahren mussten, wollen die großen sogar noch zulegen: Insbesondere die französischen Einzelhändler, aber auch Unternehmen der Bauindustrie wollen ihren Marktanteil in Russland deutlich vergrößern, weil sie für 2017 wieder ein Wachstum erwarten.“

Disziplinlose Italiener

Weniger als die Franzosen litt offenbar die italienische Wirtschaft unter dem politischen Druck auf das Russland-Geschäft. „Unser Export nach Russland ging lediglich um 24 Prozent zurück, was in der europäischen Relation wenig ist, der Import um 12 Prozent“, teilte der Vizepräsident der Vereinigung der italienischen Unternehmer in Russland, Vittorio Torrembini mit.

„Immerhin haben 80 italienische Unternehmen eine eigene Produktion in Russland mit einem Gesamtumsatz von etwa fünf Milliarden Euro.“ Auch er setzt große Hoffnungen in die Zukunft: “Die Perspektiven für die Beziehungen unserer beiden Länder sind ausgezeichnet!“, versicherte er. „Schließlich war unser Ministerpräsident im vergangenen Jahr als einziger aus Europa in Russland und in diesem Jahr wird eine repräsentative Delegation Italiens das Petersburger Wirtschaftsforum besuchen. Das ist der italienische Stil – selbst während des neuen Kalten Krieges öffnen wir als erste die Tür“, erklärte er und verwies auf die den Italienern angeborene „Disziplinlosigkeit“. In diese Kategorie gehört nach seiner Ansicht auch der Italien-Besuch des Duma-Vorsitzenden Sergej Naryschkin, obwohl dieser ein Einreiseverbot für die EU hat.

Auf die Frage des Moderators, ob jetzt Italien vielleicht unter der Flagge von San Marino, das unlängst beschlossen hat, auf den russischen Markt zu gehen, Parmesan nach Russland liefert, antwortete Torrembini verschmitzt: „Schenke Gott ihnen Erfolg! Denn, was ich hier in den Vitrinen sehe, ist einfach schrecklich.

Gefügige Deutsche

In Fragen der Disziplin unerschütterlich sind wieder einmal die Deutschen, stellte nicht ohne Bedauern der frühere Generalbevollmächtigte der Knaufgruppe in Russland und der GUS und heutiges Vorstandsmitglied der Vereinigung für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den Ländern Zentral- und Osteuropas, Dr. Gerd Lenga, fest.

Das so genannte „Primat der Politik“ habe dazu geführt, dass die deutsche Wirtschaft heute nicht mit voller Kraft in Russland arbeiten könne. Deutschland sei mit rund 6000 Unternehmen in Russland und einem Warenumsatz mit der Russischen Föderation wirtschaftlich sehr stark in dem Land engagiert gewesen. Durch die letztendliche Unterwürfigkeit der deutschen Wirtschaft gegenüber dem politischen Druck aus Berlin  und den USA sei das bilaterale Außenhandelsvolumen zwischen Deutschland und Russland allein im vergangenen Jahr um 7,5 Mrd. Euro, also um ein Viertel, zurückgegangen. Im Vergleich zum Rekordjahr 2012 bedeutet das sogar einen Einbruch um fast die Hälfte.

„Ich kann zum einen die deutsche Politik nicht verstehen, dass sie bei den Sanktionen gegen Russland den Vorgaben aus den USA im Interesse der eigenen und der europäischen Wirtschaft und nicht nur nicht entgegengetreten ist, sondern dass sie, wie ein übereifriger Schüler, maßgeblich dafür gesorgt hat, dass die EU-Sanktionsliste gegen Russland fast doppelt so lang ist, wie die amerikanische“, hält er seine Verärgerung nicht zurück und zeigt aber auch gleich auf die andere Seite: „Ich habe den Eindruck, dass die deutschen Unternehmer zwar sagen, dass ihnen die Sanktionen ihr Russland-Geschäft kaputt machen oder gar nicht erst ermöglichen, aber ihnen zugleich der Mut fehlt, massiv gegen die Bevormundung durch die Politik aufzutreten.“ Deshalb seien in den letzten beiden Jahren Hunderte deutsche Unternehmen und 30 000 Deutsche aus Russland weggegangen.

Er verwies im Vergleich dazu darauf, dass in den Zeiten des Kalten Krieges sich die Wirtschaft gegen die Politik durchgesetzt und ausgiebigen Handel mit Russland getrieben hat. Das bestätigte der Finanzexperte Axel Lebahn, der in den 1980er Jahren als Vertreter der Deutschen Bank in Moskau tätig war. „Obwohl sich die Sowjetunion und der Westen damals im kalten Krieg befanden, und der UdSSR Sanktionen in Zusammenhang mit dem Einmarsch in Afghanistan auferlegt waren, gelang es uns, Moskau einen Kredit über zehn Milliarden Deutsche Mark für den Bau der Gasleitung „Jamal – Westeuropa“ zur Verfügung zu stellen.“

„Wo  sind heute die Unternehmer, die heute den nötigen Mumm haben, sich der Sanktionspolitik entgegenzustellen?“, fragte er. Inzwischen sei es so weit gekommen, dass Minister den Geschäftsleuten raten: „Arbeitet dort weiter, aber nicht auf, sondern unter dem Tisch.“ Der erfahrene Anwalt und Russlandkenner ist sich aber sicher, dass, wenn im Frühsommer die Sanktionen gegen Russland wider allen Erwartungen verlängert werden sollen, kein EU-Land dagegen auftreten wird.

Einen Teil der Schuld an der Verschlechterung des politischen Klimas zwischen Russland und dem Westen und damit auch der Verunsicherung der Wirtschaft tragen, nach einhelliger Meinung der Wirtschaftsexperten, auch die Medien. „Sie berichten vielfach nicht objektiv über die Entwicklung hier im Land und das befördert nicht gerade den Willen von Unternehmern, sich in Russland zu engagieren“, beklagte Tom Keruel. Auch hier mache sich offenbar, wie  in der Wirtschaft, ein Primat der Politik bemerkbar, das so nicht hingenommen werden sollte.
(Hartmut Hübner/russland.RU)




Ukrainische „Seidenstraße“: Schnellschuss aus der Hüfte – daneben

Der Minister für Infrastruktur der Ukraine, Andrij Pywowarskyj, verkündete laut »Ukrinform« am 15. Januar dieses Jahres emphatisch:

„Das ist ein historisches Ereignis! Die Ukraine wurde schließlich ein vollwertiges Mitglied der „Seidenstraße“. Jahrelang wurde darüber nur geredet und nun sind die ersten 20 Container und 10 Waggons nach Georgien, Aserbaidschan, Kasachstan und China abgefahren. Ich bin dankbar allen Kollegen im Ministerium für Infrastruktur und von Ukrsalisnyzja (ukrainisches staatliches Bahnunternehmen – Red.), die im Laufe des Jahres 2015 alles taten, damit diese Route zur Realität wird. Mit ihr ist die Ukraine kein potenzieller Transitstaat mehr zwischen Ost und West und hat endlich ihr Potenzial in die Tat umgesetzt. Und ich bin sicher, das ist nur der Anfang“.

Im Mitteilungsblatt der ukrainischen Botschaft vom 3. Februar ist nachzulesen, dass Arsenij Jazenjuk, Ministerpräsident der Ukraine, auf der Sitzung am Dienstag,  2. Februar berichtet hat, dass der Test-Zug am Endpunkt der Strecke angekommen ist. Arsenij Jazenjuk habe betont, die Ukraine hätte eine sehr komplizierte und  wesentliche Arbeit geleistet.

„Wir haben uns mit  fünf Saaten und  mindestens sechs verschiedenen Betrieben verabreden müssen. Jeder Akteur verfügt über seine eigene Tarifpolitik und bestimmte inländische Zollregulationen. Schließlich ist es uns gelungen zu einer Einigung zu kommen, um diesen Zug auf die Strecke zu bringen. Darüber hinaus aber hatten wir uns zum Ziel gesetzt, zu beweisen, dass die Russlands Wirtschafts- und Transit-Blockade gekippt werden soll.  Und sie ist zusammengebrochen. “

Arsenjuk forderte auch die betreffenden Ministerien auf, die Fahrtdauer von 15 auf 10 Tage und vor allem die Kosten zu senken.

Am Dienstag zitierte das ukrainische Internetportal epravda.com.ua das Logistikunternehmen Zammler, nach dem der mit großem Medienaufwand von der Ukraine nach China losgeschickte Zug  in Kasachstan stecken geblieben ist. Es gebe derzeit leider keine Güter für den Zug.

Diese Meldung kommt nicht überraschend, denn der ukrainische „Seidenstraßen-Express“ hatte wenig Güter, aber dafür jede Menge Probleme geladen: Die 10 Probe-Waggons mit 20 Containern brauchten, obwohl alle Zollformalitäten und -prüfungen aufgehoben waren, schon auf der Hinreise 4 Tage länger als geplant. Ursprünglich sollte der Mitte Januar – unter Umgehung von Russland – gestartete „Express“ bereits am 17. März wieder zuhause sein – jetzt, am 30. März, steckt er auf der Route Schwarzes Meer – Georgien – Kaspisches Meer – Kasachstan – China auf der Rückreise fest.

Offensichtlich ist bei der Planung des Projekts von Anfang an irgendetwas falsch berechnet worden.
(hmw/russland.ru)




Zeitumstellung in Deutschland: Russland rückt näher

[Von Simon Schütt/Ostexperte.de] – Deutschland und Russland sind über das Wochenende zusammengerückt. Über Nacht sogar…

…Nun, Sie werden die Zeitumstellung in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Deutschland mitbekommen haben.

Die heißt nun, dass der Zeitunterschied zwischen Berlin und Moskau auf eine Stunde statt zwei Stunden geschrumpft ist. Das macht es im Russlandgeschäft nun einfacher, Geschäftspartner im anderen Land zu erreichen. Wenn es in Berlin 8:00 Uhr ist, ist es in Moskau 9:00 Uhr.

Russland seit 2014 mit „ewiger Winterzeit“

In Deutschland wurde mit der Einführung der Sommerzeit eine Stunde „gestohlen“, wie es im Volksmund heißt. In Russland hingegen hat man nicht umgestellt und bleibt bei der Winterzeit. Seit dem 26. Oktober 2014 verharrt das Land schon in der „ewigen Winterzeit“. Schon seit 2011 stellt Russland die Uhren weder vor noch nach. Bis 2014 zeigten die Zeiger aber dauerhaft Sommerzeit an.

weiter bei Ostexperte.de >>>




Ist Chodorkowski ein Aktien-Dieb?

Chodorkowski, ein in Russland verurteilter Steuerbetrüger und durch den russischen Präsidenten begnadigter jetziger Auslands-Russe, wird aktuell nicht nur des Mordes, mindestens aber der Anstiftung zu einem Doppelmord beschuldigt, sondern scheint sich die Aktien von „Yukos“ auch auf dubiose Weise angeeignet zu haben.

Die russischen Untersuchungsbehörden haben sich in den letzten Monaten intensiv mit der Vergangenheit der Aktien der Firma Yukos beschäftigt. Immerhin war die Ausgangslage so, dass es sich um ein staatliches Unternehmen handelte, welches im Rahmen der Privatisierung in den 90er Jahren dann in Privathände gelangte. Dass es bei der Privatisierung nicht immer mit rechten und rechtlichen Dingen zuging – dass wissen Deutsche aus den Erfahrungen der treuhänderischen Arbeit nach 1990 in Deutschland mindestens genauso gut wie es die Russen zu den Vorgängen wissen, die sich nach 1990/91 in der russischen Wirtschaft abspielten.

Nun informierte Wladimir Markin, der mit der Sache beauftragte Untersuchungsführer, dass die Gesellschafter der Firma Yukos ihre Aktien unter Verletzung der russischen Gesetzgebung erworben haben und er kurz davor stehe, die kompletten Beweise vorlegen zu können.

weiter bei kaliningrad-domizil.ru >>>




„Moskauer Wirtschaftsforum“ nimmt russische Regierung in die Mangel

[Von Ulrich Heyden] – Statt Banken zu retten, müssten Zinsen gesenkt und die heimischen Produzenten unterstützt werden, forderten die Teilnehmer des „Moscow Economic Forum“.

Wie groß die Nachfrage nach alternativen Antworten auf die derzeitige Wirtschaftskrise ist, zeigte die Zahl der Teilnehmer am Moskauer Wirtschafts-Forum, welches Mitte letzter Woche in der Moskauer Lomonossow-Universität stattfand. 2.000 Besucher wurden gezählt. Auf einigen Plenar-Veranstaltungen gab es keine Sitzplätze mehr. In den pompösen Hallen eines neuen Flügels der berühmten Universität drängten sich Wissenschaftler, Unternehmer, Politiker und Studenten.

Von Referenten und Diskutanten wurde teilweise recht scharfe Kritik an der herrschenden Klasse geübt. Diese lebe „vom Volk getrennt“, die Entscheidungen dieser Oberschicht zu beeinflussen oder aus den unteren Klassen in diese Oberschicht aufzusteigen sei „faktisch unmöglich“. Es sei eine „feudale Herrschaft“ entstanden.

Derartige Worte hörte man zuletzt auf den Anti-Putin-Demonstrationen im Winter 2011/12. Doch am Donnerstag vergangener Woche waren sie auf dem „Moskauer Wirtschaftsforum“ (Moscow Economic Forum, MEF) in der Arbeitsgruppe „Dritte politische Kraft“ zu hören. Niemand widersprach.

weiter bei Telepolis >>>




Rückkehr der Nachtwölfe! [Video]

Wohl kaum abgeschreckt hat die russischen Motorradrocker der „Nachtwölfe“ der Skandal, den ihre letztjährige Tour von Moskau nach Berlin mit polnischem Einreiseverbot und deutschem Visaentzug verursachte.

Sonst hätten sie heute kaum eine neue Tour zum 71. Jahrestag des Kriegesendes – und wieder von Moskau nach Berlin bekannt gegeben. Es wird also wieder spannend bei der Auseinandersetzung um die kommende Tour der orthdox-konservativen Rocker, die deutsche Regierungsstellen schon durch ihr Putin-Fantum provozieren. Am 29.4.2016 soll es los gehen – alle weiteren Infos in unserem Beitrag.




russland.RU soll (noch) besser werden!

Leserumfrage.

Bitte helfen sie uns dabei, indem Sie sich einige Minuten Zeit nehmen und unsere Leserumfrage beantworten.

 

survey_cc-01

PHOTO: CREATIVE COMMONS

Klicken sie nun bitte auf diese Zeile. >>>>>




Palmyra: Russische Ermitage hilft bei Rekonstruktion

St. Petersburg/Palmyra – Die Petersburger Ermitage hat unmittelbar nach der Zurückeroberung von Palmyra durch syrische Truppen zugesagt, die syrische Regierung bei der Wiederherstellung des antiken Ruinenkomplexes zu unterstützen. Vorausgegangen waren massive Luftschläge der russischen Luftstreitkräfte.

Eine europäische Kultur-Kommission, die die Reste der antiken Anlage als erste begutachtete, befand, dass die Schäden, die die historischen Plätze davon getragen hat, durchaus reparabel seien. Zwar wurden von den Terrormilizen etliche Fragmente des mächtigen Komplexes in blindem Hass zerstört, jedoch seien die Schäden nicht so eklatant wie zuerst befürchtet und relativ einfach zu rekonstruieren.

Unverzüglich nach der Befreiung der Oasenstadt versicherte Michail Piotrowski, der Direktor des staatlichen Kunstmuseums Ermitage in St. Petersburg, den Wiederaufbau des Weltkulturerbes Palmyra zu unterstützen. Die Ermitage gilt als eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt und beschäftigt etliche hervorragend ausgebildete Kunsthistoriker und Restauratoren in ihren Reihen.

Russisches Engagement und der Appell zur Unterstützung

In einem Interview mit dem russischen Sender „Rossija-24“ erläuterte der Direktor: „Es ist sehr wichtig für uns, die symbolische Rolle Palmyras bei der Wiederherstellung zu bewahren. Ich glaube, dass die Restaurierung die internationalen Bemühungen vereinen wird. Selbstverständlich werden auch wir uns mit all unserer umfangreichen Erfahrung beteiligen.“ Denn laut Piotrowski ist die Befreiung Palmyras nicht nur ein erfreuliches Ereignis und ein wichtiger militärischer Erfolg für die syrischen Truppen, sondern sie führt auch vor Augen, dass der Kulturaspekt alle Geschehnisse in einem neuen Licht zeigen kann.

Piotrowski sprach davon, dass gerade Leningrad/St. Petersburg viel Erfahrung beim Wiederaufbau zerstörter Kulturdenkmäler habe. Er erinnerte dabei besonders an die Vorstadtresidenzen in Peterhof und Zarskoje Selo, die nach dem Zweiten Weltkrieg praktisch in Ruinen lagen.

Unterdessen habe sich ein erster Trupp russischer Pioniere vom Flughafen Tschkalowski bei Moskau auf den Weg gemacht, um das Gelände von zurückgelassenen Minen zu säubern, vermeldete der russische TV-Sender „Erster Kanal“. Demnach seien an Bord einer Antonow An-124 zunächst eine Gruppe Pioniere samt Spürhunden und Ausrüstung nach Palmyra gebracht worden. In den nächsten Tagen sollen weitere Suchtrupps sowie Robotertechnik entsendet werden.

Nicht dass jetzt der Anschein aufkäme, Russland wolle diesen Part allein für sich beanspruchen. Unmittelbar nach der Bekanntgabe der notwendigen Unterstützung Syriens erfolgte der ermutigende Aufruf Moskaus an Vertreter anderer Länder, sich an dieser Operation zu beteiligen. Angesichts der Tatsache, dass sich die Regierungen in London und Washington vehement dagegen wehren, die tragende Rolle des russischen Militärs bei der Befreiung Palmyras anzuerkennen, darf man gespannt sein, wer nun gewillt ist, helfend mit anzupacken.

[mb/russland.RU]




Russisch: Mehr Grundbegriffe, die jeder braucht [Video]

Nicht jeder, der nach Russland will oder Kontakt zu Russen hat, will gleich die komplette Sprache lernen.

Doch es gibt eine Sammlung von Grundbegriffen, die das Leben dann auf jeden Fall erleichtern und es das russische Umfeld auch freut, dass man sie sich als Deutscher angeeignet hat. Unsere Anna Kotschewa stellt mit ihrem ganz eigenen Humor noch einmal eine Reihe von solch essentiellen Grundbegriffen vor. Wie immer in Zusammenarbeit mit der Sprachschule Liden & Denz Moskau-Sankt Petersburg, wo man vor Ort richtig gut Russisch lernen kann. Ausnahmsweise einmal schon Dienstag statt Mittwoch, da nahezu die komplette russland.TV-Redaktion morgen auf der Reise zu unserem diesjährigen Redaktionstreffen ist.




Die Notlandung von Astana [Video aus YouTube]

Eine Notlandung ohne Bugrad musste ein Flugzeug der kasachischen Gesellschaft Bek Air in Astana/Kasachstan hinlegen.

Durch viel Glück wurde niemand der etwa 100 Passagiere verletzt. Dafür wurde das Video von der Bruchlandung ein absoluter Hit auch im russischen YouTube – den wir hier zeigen, eingebettet aus dem russischen YouTube und mit über einer Million Zuschauern.