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Monat: Januar 2018 - russland.NEWS - russland.TV

US-Sanktionsliste: Ideologisch verbrämte Rivalität

Viel Lärm um nichts? Immerhin ist der Bekanntheitsgrad der 210 Top-Russen aus Staat und Wirtschaft mit der „US-Sanktionsliste“ um einiges gestiegen. Bis auf den Präsidenten finden sich dort die Staatselite vom Premierminister abwärts, jeder einzelne der 42 Putin-Berater, die Spitzen der Sicherheitsorgane und die Chefs der großen, staatseigenen Unternehmen. Nicht zu vergessen die 96 russischen Milliardäre, die Eins zu Eins der Forbes-Reichenliste entnommen wurden.

Es stört auch keinen großen Geist, dass die „Sanktionsliste“ gar keine ist – Sanktionen sind nicht vorgesehen. Das Ganze soll nur ein Warnschuss sein. Wehe wenn! Schon ist die Rede von einer zweiten, deutlich längeren Liste in den Schubladen des State Department. Welche Namen sich dort wohl finden? Die nächsten 250 Ränge der Forbes-Liste plus die Abteilungsleiter aller russischen Ministerien? Und so weiter? Vielleicht lag Wladimir Putin nicht falsch mit seinem Kommentar: „Wir alle, alle 146 Millionen, stehen auf irgendeiner Liste.“

Derzeit existieren zwei Deutungsmuster. Das eine: In den USA herrscht eine innenpolitisch getriebene Anti-Russland-Hysterie; die wachsende Insuffizienz des gesellschaftlichen Systems wird mit den Machenschaften eines äußeren Feindes erklärt.

Das andere: US-Geostrategen treiben die Konfrontation bis zur eventuellen Eskalation voran, um den Rivalen Russland auszuschalten und auf dem eurasischen Kontinent, vor allem China gegenüber, das Gesetz des Handelns zurückzugewinnen. An die in vielen Medien verbreitete Begründung, wonach Russland ernsthaft die amerikanische Demokratie gefährde, glauben nur die erwähnten Hysteriker.

Beide Muster vertragen sich in perfekter Koexistenz. Die Mischung aus Handelsbilanzdefizit und Staatsverschuldung, in den USA in Größenordnungen jenseits aller Vernunft, lässt nicht nur das System degenerieren, es verengt zunehmend die Handlungsspielräume nach außen und innen.

Donald Trumps Postulat „Wir müssen wieder anfangen, Kriege zu gewinnen“ trifft vielleicht bei einem Teil der Wähler einen Nerv. Allerdings übersieht der Präsident, dass die USA nur noch bei Gegnern wie Grenada dazu in der Lage sind. Sie können noch Schlachten gewinnen, aber keinen Krieg mehr. Und sie können erst recht keinen Frieden sichern. Es müsste ihnen denn das Glück in den Schoss fallen wie 1762 dem Alten Fritz in Gestalt des Ablebens der russischen Kaiserin Elisabeth – jenes berühmte „Mirakel des Hauses Brandenburg“.

Was bedeutet das für die Europäer? Beim Neujahrsempfang des Berliner Instituts „Dialog der Zivilisationen“ Ende Januar machte der ehemalige EU-Erweiterungskommissar Günter Verheugen keinen Hehl aus dem fortschreitenden „relativen Bedeutungsverlust“ des europäischen Kontinents.

Angesichts eines bellizistischen Amerikas, des immer machtbewussteren Chinas und eines Russlands, das zumindest in der Lage ist, seine Interessen nachhaltig zu verteidigen, offenbare die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten einen eklatanten Mangel an politischem Willen. Ein weiterer Mangel, und zwar an Bereitschaft zu pragmatischer Realpolitik, bewirke, dass die gemeinsamen Interessenspotentiale der EU-Europäer und ihrer Nachbarn in Russland und der Türkei nicht wahrgenommen und als Grundlage gemeinsamer Politik entwickelt würden. Eines machte Verheugen ganz deutlich: Weder wartet Europa darauf, von Deutschland, noch wartet die Welt darauf, vom Westen geführt zu werden.

Das ist eine neue Rolle und für viele Westeuropäer gewöhnungsbedürftig. Deren Werte- und Moralpolitik in Ländern mit historisch anderen Gesellschafts- und Demokratiemodellen provoziert dort inzwischen Abgrenzung und eine umso stärkere Rückbesinnung auf das „Eigene“ – und damit, aus westlicher Sicht, auf das Fremde, Andere.

Angesichts globaler Probleme wie Klimaveränderung, des Auseinanderbrechens von Gesellschaften, sozialer Regression, Migration und Terrorismus werden aber gemeinsame Antworten und gemeinsame Strategien immer notwendiger. Das gilt in jedem Fall für die großen, zusammenhängenden Kulturräume wie das (in Teilen ehemals) christliche Abendland, zu dem fraglos auch Russland gehört.

Die Europäer dürfen den Rivalitäten der Großmächte, auch wenn sie weltanschaulich verbrämt sind, nicht einfach zusehen. Wenn wir nicht wollen, dass in 50 Jahren weite Teile der Welt der Zivilisation beraubt oder unbewohnbar sind, müssen – in Europa jedenfalls – alle Nationen an einem Strang ziehen, unabhängig davon, wie ihre Gesellschaften geprägt sind: permissiver oder autoritärer, liberaler oder illiberaler. Die Realität sieht anders aus; mittlerweile entfremdet der Streit um die schönste Demokratie schon die EU-Europäer in Ost und West. Für das Schicksal des Planeten und seiner Bewohner ist das Ganze so überflüssig wie ein Kropf.




St. Petersburg-Arena stellt sich zur Wahl zum „Stadion des Jahres 2017“

Unter 27 im letzten Jahr eröffneten Stadien in 19 Ländern sind auch zwei russische: Die Arena in St. Petersburg und das frisch überholte Moskauer Luschniki-Stadion. Auf der Webseite stadiumdb.com kann ab sofort für das beste Stadion des Jahres abgestimmt werden.

Unter den Kandidaten finden sich zum Beispiel das neue Stadion Wanda Metropolitano von Atletico Madrid, das Olympiastadion in Aschchabad und die Itility Arena von Valerenga Oslo. Laut den Veranstaltern ist Westeuropa in diesem Jahr so wenig wie noch nie bei der Abstimmung vertreten, die zum achten Mal durchgeführt wird. Dafür sind zum ersten Mal Länder wie Argentinien, Ecuador, Gabun, Iran, Malawi und Turkmenistan dabei.

Bis zum 4. März können alle Internetnutzer ihre Stimme abgeben; gefragt ist natürlich auch die Meinung einer Jury. Aus den zehn Arenen mit den meisten Stimmen wird schließlich der Gewinner ausgewählt.

In Russland gibt es natürlich noch mehr „frische“ Stadien, die zur Weltmeisterschaft gebaut werden. Sie kommen dann wohl in die Auswahl für nächstes Jahr, denn noch sind längst nicht alle fertig.

[sb/russland.NEWS]




Nord Stream 2: Zweite deutsche Genehmigung liegt vor

Diese Rohre sollen ab 2019 russisches Gas nach Deutschland leiten © Nord Stream 2 AGSTRALSUND. Das Bergbauamt Stralsund hat den Bau der Pipeline Nord Stream 2 auf dem 55 Kilometer langen Bereich des deutschen Küstenmeers erlaubt. Eine Genehmigung für die Ausschließliche Wirtschaftszone steht noch aus.




Rating auf Investitionsniveau für RZD von Moody’s

Sechs Milliarden Rubel gibt es 2015 für die High-Speed- Strecke Moskau-Kasan © RŽDNEW YORK. Die Bontität der russischen Eisenbahn RZD ist laut der Ratingagentur Moody’s besser als die der russischen Staatsanleihen.




Russische Airlines 2017 mit mehr Passagieren

MOSKAU. Russische Fluggesellschaften haben 2017 105 Millionen Passagiere befördert. Marktführer ist die Fluggesellschaft Aeroflot.




Verband Europäischer Unternehmen: Westliche Geschäftswelt über „Putin-Liste“ besorgt

Der Verband Europäischer Unternehmen (AEB) äußerte sich besorgt über das Erscheinen der sogenannten Putin-Liste. Nach Meinung ihrer Vertreter erhöht dies die Unsicherheit im russischen Geschäftsumfeld, berichtet die Nachrichtenagentur Tass. Die Liste kann die Interessen europäischer Investoren und Unternehmen, die mit Russland Geschäfte machen und Handel betreiben, beeinträchtigen.

„Der Verband appelliert erneut an die Staats- und Regierungschefs der EU, der USA und Russlands, Maßnahmen zu unterlassen, die die wirtschaftliche Zusammenarbeit in Zukunft belasten könnten, und eine gemeinsame, für beide Seiten annehmbare Lösung politischer Konflikte im Geiste von Frieden und Harmonie zu finden“, so der AEB.

Gestern verkündete der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, Wolfgang Büchele, der Ausschuss sei gegen neue Wirtschaftssanktionen in Richtung Russland.

Büchel bezifferte deren Gesamtschaden für Russland und die Europäische Union auf 100 Milliarden Euro. Russland erlitt mit 60 Prozent davon die höchsten Verluste.

[hub/russland/NEWS]




SAP will neue Bildungszentren eröffnen

Bislang stehen 5,4 Prozent Zollgebühren auf Computer © Rainer Sturm/ pixelio.deSOTSCHI. Der Softwarehersteller SAP will weitere Bildungs- und Entwicklungszentren in den GUS-Staaten eröffnen.




Russischer Autobestand in zehn Jahren anderthalbfach gewachsen

In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Autos auf russischen Straßen eineinhalb Mal erhöht. Von 28 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2007 auf fast 42 Millionen im Jahr 2017, wie die Agentur Autostat vorrechnet.

Die meisten Autos sind in den zwei größten russischen Städten Moskau und St. Petersburg registriert. Nach Stand von Mitte 2017 fahren in der Hauptstadt 3,65 Millionen und in St. Petersburg 1,68 Millionen Automobile.

Zu den Top-10-Städten mit dem größten Fahrzeugbestand gehören Jekaterinburg mit 450 tausend, Nowosibirsk mit 434tausend, Samara mit 391tausend, Kasan mit 368tausend, Nischni Nowgorod mit 354tausend, Tscheljabinsk mit 323tausend, Omsk mit 322tausend   Krasnodar mit 321tausend, Rostow am Don mit 320tausend und Woronesch mit 319tausend Kraftfahrzeugen.

Am 1. Juli 2017 überschritt der Bestand der gesamten russischen Fahrzeug-Flotte die Marke von 50 Millionen. Etwa 84 Prozent aller in Russland zugelassenen Fahrzeuge sind Personenkraftwagen, was oben Genannten 41,9 Millionen Pkw entspricht.

Acht Prozent der Gesamtmenge entfallen auf etwa 4 Millionen leichte Nutzfahrzeuge. Die 3,7 Millionen Lastkraftwagen auf Russlands Straßen machen 7,5 Prozent und die 400.000 Busse etwa ein Prozent aller Fahrzeuge aus.

[hub/russland.NEWS]




Republik Sacha legt Entwicklungsplan vor

JAKUTSK. Die Republik Sacha will für 16,1 Milliarden Rubel (230 Mio. EUR) Krankenhäuser, Sportstätten und Universitäten modernisieren sowie neu errichten.




Russland importiert mehr Technik

MOSKAU. Die Importe waren 2017 trotz der Politik der Importsubstitution im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent gewachsen.