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13-09-2003 Arafat
Deportation Arafats wird dem Friedensprozeß in der Region den stärksten Schlag versetzen
( BEIRUT ) Die Verwirklichung der durch die israelische Regierung bekanntgegebenen Entscheidung über Deportation des palästinensischen Leiters, Yasser Arafat, über die Grenzen Palästinas hinaus wird dem Friedensprozeß in der Region den stärksten Schlag versetzen.
Das erklärte der stellvertretende Außenminister Russlands, Juri Fedotow, nach dem Treffen mit dem Leiter des außenpolitischen Amtes Libanons, Jean Obeid.


Nach Worten des russischen Diplomaten besteht das Hauptziel seines Arbeitsbesuches in der libanesischen Hauptstadt in der Durchführung von Konsultationen mit der Führung des Außenministeriums Libanons über einen breiten Kreis von internationalen Problemen, inklusive Situation im Nahen Osten, Irak-Regelung und Tagesordnung der 58. UNO-Vollversammlung.

Wie Fedotow sagte, hatten die Verhandlungen die volle Übereinstimmung der Positionen Russlands und Libanons über die Notwendigkeit einer aktiveren UNO-Rolle bei der Nachkriegsregelung und dem Wiederaufbau Iraks gezeigt.

bei russland.RU
• Russland hält Beschluss über eine „Beseitigung" von Arafat für einen politischer Fehler (12.9.2003)
• Weiterer Schlag gegen die "Roadmap" im Nahen Osten (12.9.2003)
Auf die Situation eingehend, die um palästinensische Territorien entsteht, verwiesen die Seiten auf die Notwendigkeit eines aktiveren Drucks auf die Teilnehmer der arabisch-israelischen Konfrontation durch die Weltgemeinschaft, um den vollen Zusammenbruch des Friedensprozesses zu verhindern und das Vorankommen auf dem Wege der Regelung des Problems aufgrund eines allumfassenden und dauerhaften Friedens zu sichern.

Nach Meinung Fedotows ist der praktische Ausweg aus der in Palästina und Israel entstandenen äußerst gefährlichen Situation durch zusätzliche abgestimmte Entscheidungen möglich, die die Konfliktparteien zwingen würden, ihre Verpflichtungen, darunter auch nach dem Plan „Straßenkarte", zu erfüllen. (RIA-„Nowosti"-Korrespondent Igor Popow)