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31-08-2003 Arafat
Sonderbeauftragter für Nahostregelung abgereist
(MOSKAU) Russlands Außenminister Igor Iwanow hat seinen Sonderbeauftragten für Nahostregelung, Andrej Wdowin, in den Nahen Osten entsandt. Wie aus dem Informations- und Pressedepartement des russischen Außenministeriums verlautete, hätte Iwanow darüber den Chef der Palästinensischen Autonomie Jassir Arafat bei einem Telefongespräch am Freitag informiert. Ziel seiner Reise sei es, bei der Überwindung der Krise in den palästinensisch-israelischen Beziehungen zu helfen, sagte der russische Außenamtschef.

„Igor Iwanow äußerte sich zutiefst besorgt über die erneute Eskalation der Gewalt in der Region, die die Erfüllung des Friedensplans „Roadmap" vereiteln kann, der von Russland, den USA, der EU und der UNO ausgearbeitet worden ist", hieß es ferner.

Der russische Minister rief die Palästinensische Nationalverwaltung auf, „die Terrorakte entschlossen zu unterbinden, die Vereinigung des Sicherheitsapparats zu beschleunigen und alles nur Mögliche zu tun, um die terroristische Infrastruktur zu zerstören". Hierbei hob der russische Minister hervor, dass die Schritte der palästinensischen Regierung mit Mahmud Abbas an der Spitze zur Unterbindung des Terrorismus „einer ständigen Unterstützung bedürfen, unter anderem auch durch Arafat".

Wie Iwanow betonte, könne die gegenwärtige Krise bewältigt werden, nur wenn alle Konfliktparteien ihre Verpflichtungen aus der „Roadmap" konsequent erfüllen, ihr Zusammenwirken im Sicherheitsbereich wiederherstellen und den politischen Dialog wiederaufnehmen. Es gebe keine Alternative zur „Roadmap", meinte der russische Minister.

Seinerseits informierte Jassir Arafat den russischen Spitzendiplomaten über die aktuelle Situation in den Palästinensergebieten und hob die Notwendigkeit der Erfüllung der „Roadmap"-Vorschriften durch die Israelis hervor. (RIA)