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30-08-2003 Arafat
Ivanow telefonierte mit Arafat
(MOSKAU) Russlands Außenminister Igor Iwanow hat am Freitag bei einem Telefongespräch mit dem Chef der Palästinensischen Autonomie Jassir Arafat die aktuellen israelisch-palästinensischen Beziehungen erörtert.

Wie RIA "Nowosti" aus dem russischen Außenamt erfuhr, hätte sich Iwanow über die erneute Eskalation der Gewalt in der Region zutiefst besorgt geäußert. Die jüngste Zuspitzung könne nach Ansicht Moskaus die Erfüllung des Friedensplans „Roadmap" vereiteln, der von Russland, den USA, der EU und der UNO ausgearbeitet worden ist.

Der russische Minister rief die Palästinensische Nationalverwaltung auf, die Terrorakte entschlossen zu unterbinden, die Vereinigung des Sicherheitsapparats zu beschleunigen und alles nur Mögliche zu tun, um die terroristische Infrastruktur zu zerstören.

Igor Iwanow informierte Arafat über die Entsendung seines Sonderbeauftragten Andrej Wdowin in den Nahen Osten. Ziel seiner Reise sei es, bei der Überwindung der Krise in den palästinensisch-israelischen Beziehungen zu helfen.

Hierbei hob der russische Minister hervor, dass es keine Alternative zur „Roadmap" gebe.

Die Schritte der palästinensischen Regierung mit Mahmud Abbas an der Spitze zur Unterbindung des Terrorismus „bedürfen einer ständigen Unterstützung", unter anderem auch durch Arafat, sagte Iwanow im Gespräch mit dem palästinensischen Spitzenvertreter.

Er betonte, dass der Verhandlungsprozess durch abgestimmte Schritte der Konfliktparteien mit Hilfe der Weltgemeinschaft wieder in Gang gesetzt werden müsse. (RIA)