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14-07-2003 Arafat
Russland und Jordanien für weitere Kontakte mit Arafat
(AMMAN) Russland und Jordanien halten es für notwendig, die Kontakte zum Chef der Palästinensischen Autonomie (PNA), Jassir Arafat, weiter aufrecht zu erhalten. Dies erklärten der russische Außenminister Igor Iwanow und sein jordanischer Amtskollege, Marwan Muascher, am Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Amman.

Der russische Außenamtschef betonte, dass Russland voll und ganz die Position Jordaniens teile.

Am Vortag hatte der PNA-Ministerpräsident, Mahmud Abbas, dem russischen Diplomaten versichert, dass die PNA-Verwaltung Jassir Arafat als „gesetzlich gewählten Führer des palästinensischen Volkes" behandle.
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Abbas wies zudem darauf hin, dass Kontakte mit Arafat „im Interesse des Friedensplans „Roadmap" aufrechterhalten und die Einschränkungen für Arafats Bewegungsfreiheit abgeschafft werden müssen".

Im Nahostquartett (Russland, EU, USA und UNO) werde diese Position von der EU und der UNO unterstützt, sagte Iwanow.

„Die USA beziehen eine etwas andere Position, doch das hindert uns nicht, im Rahmen des Quartetts zusammenzuarbeiten", ergänzte er. RIA-"Nowosti"-Korrespondent