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09-11-2004 Arafat
Jakowenko: Russische Einstellung zu Nahostregelung durch Arafats Krankheit nicht beeinflusst
Die Regierung in Moskau verfolgt aufmerksam die Entwicklung um die Krankheit von Palästinenserführer Jassir Arafat. „Arafats Krankheit ist ein ernsthafter politischer Faktor, der von allen Teilnehmern an der Nahostregelung, darunter auch von Russland, berücksichtigt werden muss",

sagte der Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Jakowenko, auf einer RIA-Nowosti-Pressekonferenz.

Auf die Frage, ob eine außerordentliche Sitzung des internationalen Vermittler-„Quartetts" für die Nahostregelung stattfinden kann, antwortete Jakowenko: „Unser Herangehen an die Konfliktregelung ist unverändert und nicht konjunkturbedingt. Bei unseren Kontakten mit dem Nahostquartett sowie bei unserem Regelungskurs gehen wir von der Notwendigkeit aus, die Roadmap einzuhalten."

Russland halte es nach wie vor für sehr wichtig, die Sicherheit Israels sowie die Gründung eines souveränen palastinänsischen Staates zu gewährleisten. Dieser Staat würde dann mit seinen Nachbarländern in Frieden leben. „Ein umfassender Charakter der Friedensregelung muss garantiert werden. Bei unseren Kontakten mit dem Nahostquartett werden wir die Prinzipien anwenden, von denen wir uns auch früher leiten ließen", betonte der Sprecher des russischen Außenministeriums. (RIA)