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14-07-2007 Arafat
Gründer von Palästinensischer Befreiungsfront glaubt an Aidstod von Jassir Arafat
Ahmad Jibril, Gründer der Volksfront zur Befreiung Palästinas, hat erklärt, dass Jassir Arafat an Aids gestorben ist, schreibt die Zeitung “Israel Today”. Der ehemalige Palästinenspräsident starb am 11. November 2004 in einem Pariser Krankenhaus.

Nach Angaben der Zeitung hat Jibril in einem Interview für den libanesischen TV-Kanal „Al-Manar“, der der Hisbollah-Bewegung gehört, von einem Gespräch mit dem Leiter der Palästinensischen Nationalen Admistration, Mahmud Abbas erzählt, bei dem er nach den offiziellen Untersuchungsergebnissen zur Todesursache von Arafat gefragt habe.

Darauf sagte einer der Leute aus der Umgebung von Abbas: „Ehrlich gesagt, heißt es in dem medizinischen Befund, den uns die Franzosen übergaben, dass die Todesursache (von Arafat) Aids war.“

Früher behaupteten die palästinensischen Behörden, dass die Ärzte, die Arafat behandelten, in seinem Organismus keine krankheitserregenden Viren, Bakterien oder Mikroben entdeckt und festgestellt haben und auch nicht an Krebs oder Aids erkrankt gewesen sei.

Die in Palästina häufigste Erklärung über Arafats Tod ist seine Vergiftung durch israelische Geheimdienste. Wie die Zeitung behauptet, ist diese Version nicht ganz unbegründet.

Israelische Geheimdienste hatten seinerzeit auch versucht, auf diese Art Hamas-Führer Khaled Mashaal zu vergiften. Dabei verwendeten sie ein unbekanntes Gift, von dem die besten jordanischen Ärzte, die Mashaal behandelten, absolut nichts wussten. [ria-novosti]