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Kategorie: Auto & Verkehr - russland.NEWS - russland.TV

Moskauer sollen statt Auto die Metro benutzen

In Moskau wird eine starke Beeinträchtigung der Verkehrssituation durch schlechtes Wetter vor Ende der Woche erwartet. Die Stadtbehörden bitten die Fahrer, wenn möglich das Auto stehen zu lassen und öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen

„Um eine Zunahme von Unfällen zu vermeiden, bitten wir die Autofahrer, auf den Straßen vorsichtig zu sein und die Straßenverkehrsregeln genau zu befolgen, Abstand zu halten, unangemessene Manöver und plötzliches Bremsen zu vermeiden. Wir empfehlen dringend, die Straßen nicht mit Sommerreifen zu befahren. Wir bitten, wenn möglich, bei Fahrten in die Stadt, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen“, erklärte der Pressedienst der Stadt.

Eine angespannte Verkehrssituation kann nach Angaben der Behörde morgens und abends zu Stoßzeiten auftreten. Staus werden auf Abschnitten mit Überführungen, Brücken und Tunneln sowie auf Straßen mit einer Verengung der Fahrspuren, den so genannten „Engpässen“, erwartet.

[gg/russland.NEWS]




Lada steigert langsam den Umsatz in Europa

Im September 2017 wurden in den Ländern, die der Europäischen Union angehören, 406 Pkw der Marke Lada verkauft. Wie der Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) mitteilt, liegt dieser Wert um 23,8 Prozent über den Werten des Vorjahreszeitraums. Im September 2016 kaufte der europäische Markt 328 Autos der russischen Marke. In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden in Europa 3771 (+ 29,5 Prozent) des russischen Autos verkauft.

Im September 2017 wurden in der Europäischen Union vor allem Autos von Volkswagen verkauft. Das deutsche Unternehmen konnte 157.468 Fahrzeuge verkaufen, das sind 3,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Auf dem zweiten Platz liegt Renault mit 95.774 verkauften Fahrzeugen (-1,4 Prozent). Auf Platz drei schafft es die US-Firma Ford, die letzten Monat 93.288 Autos veräußern konnte – 13 Prozent weniger als im Jahr 2016.

AvtoVAZ begann im März den Verkauf der Limousinen Lada Vesta in Ungarn. Die Preise für das Auto beginnen bei 2 Millionen 999 Tausend Forint (ungefähr 597.600 Rubel/8800 €). Auf dem lokalen Markt wird das Auto mit einem 1,6-Liter-Benziner mit einer Leistung von 106 PS angeboten. Alle nach Europa gelieferten Maschinen erfüllen die Euro-6-Abgasstandards. Bei den Versionen für den Inlandsmarkt unterscheiden sie sich in den Einstellungen der Steuereinheit und des On-Board-Diagnosesystems.

Im Februar 2017 brachte AvtoVAZ den Lada Vesta nach Deutschland. Dort ist das Auto auch mit einem 1,6-Liter-Benzinmotor mit einer Leistung von 106 PS erhältlich. Die Basisversion der Limousine in Deutschland ist mit Klimaanlage, 16-Zoll-Leichtmetallrädern, Licht- und Regensensoren, Audiosystem, Tempomat, Multifunktionslenkrad und Parktronic ausgestattet. Das Auto erhielt auch Seitenairbags und Reifendrucksensoren, die in Europa Pflicht sind.

[hub/russland.NEWS]




MatrEshka: Russland präsentiert selbstfahrenden Bus auf IAA

Die russische Firma Bakulin Motors Group präsentierte auf der IAA den selbstfahrenden Bus MatrEshka. Das mit einem Elektromotor angetriebene Fahrzeug ist für 8 bis 12 Personen oder Transporte bis zu 1.300 kg ausgelegt, berichtete der Pressedienst des Unternehmens.

Der Smartbus erreicht mit seiner Leistung von 45 kW eine Geschwindigkeit von bis zu 30 Kilometern pro Stunde bei einer Reichweite von circa 130 Kilometer – sowie einer Länge von 4 Metern, einer Breite von 1,70 Meter und einer Höhe von 2.7 Meter. Das Unternehmen betonte, dass MatrEshka in der Lage ist, Waren zu liefern, Touristen das Sightseeing erleichtern und Fans in die Stadien zu bringen. Weiterhin können große Unternehmen ihren Firmenverkehr zu managen und als mobiles Büros kann er auch dienen.

MatrEshka ist Teil der Infrastruktur der Stadt der Zukunft, Teil eines grundlegend neuen, intelligenten Verkehrssystems. Wir haben viele Ideen und konkrete Vorschläge, die wir mit potenziellen Kunden besprechen können „, erklärte Generaldirektor Alexey Bakulin.

Ein selbstfahrender Bus kann unabhängig voneinander im Stau die optimalen Routen wählen. Mit den an Bord installierten Sensoren erkennt er Entfernungen zu Objekten, Verkehrszeichen und Ampeln, und Glonass – auch GPS wird erkannt.

Das Modell ist mit drei Arten von Sensoren, einem Navigations- und Orientierungssystem ausgestattet. Die Steuerung erfolgt mit Hilfe einer selbstlernenden Software, die eine Echtzeit-Analyse der Verkehrssituation ermöglicht.

Die Serienproduktion eines selbstfahrenden Busses wird 2018 beginnen. Ebenfalls kündigte Firma an, neue Modelle für den erweiterten Personentransport vorzustellen.

Bereits 2016 hatte der russische Vize-Premier Arkadi Dworkowitsch auf dem Moscow Urban Forum  angekündigt, dass Moskau zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 erstmals selbstfahrende Busse einsetzen werde. Vorher war ein entsprechendes Konzept auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg ein Konzept mit acht Sitzplätzen vorgestellt worden. Gleichzeitig begann ein Testprojekt mit selbstfahrenden Busse in Singapur.

[hub/russland.NEWS]




Der russische Automarkt fährt sich ein

Der russische Kraftfahrzeugmarkt scheint zu gesunden und fährt wieder in europäische Top-Gefilde. Die Branche verkaufte im Juli 2017 rund 120.000 Fahrzeuge und belegt damit im gesamteuropäischen Vergleich den fünften Platz unter den Automobilherstellern.

Die russischen Autobauer sind zufrieden. Der Automobilstandort Russland kann sich wieder sehen lassen im direkten Vergleich mit der europäischen Konkurrenz. Laut dem Branchenmagazin Autostat gelang der russischen Autoindustrie damit ein Wachstumssprung von 18,65 Prozent. 120.000 verkaufte Fahrzeuge, Nutzfahrzeuge sind davon ausgenommen, sprechen für sich.

Lediglich 25.300 mehr verkaufte Autos, bei einem Wachstum von 10 Prozent, bescherte Italien den vierten Platz der europäischen Rangliste. Trotz der Skandale und Vorwürfe um Diesel-Manipulation und Preisabsprachen unter den Herstellern rangieren die deutschen Automobilhersteller nach wie vor auf dem europäischen Spitzenplatz. Hier wurden rund 283.000 Fahrzeuge verkauft, was allerdings einem Wachstum von lediglich 1,5 Prozent entspricht.

Die Plätze Zwei und Drei belegen Großbritannien und Frankreich. Bei Renault und Co. wurden 147.500 Autos bei einem Wachstum von 10,9 Prozent verkauft, auf der Insel waren es fast 162.000 Fahrzeuge. Hier betrug das Wachstum des Marktes 9,3 Prozent. Alles in allem können die russischen Hersteller durchaus zufrieden sein und sich über das Vertrauen der Autofahrer in ihre Fahrzeuge freuen.

[mb/russland.NEWS]




BMW prüft Übernahme des St. Petersburger Opel-Werks

BMW sondiert mit dem russischen Industrie- und Handelsministerium die Möglichkeit, im stillgelegten Werk des amerikanischen General Motors-Herstellers in St. Petersburg die Fertigung aufzunehmen. Wie die lokale Wirtschafzszeitung DP berichtet, verhandele  das deutsche Unternehmen mit Minister Denis Manturow über die Konditionen für das seit März 2015 stillgelegte OPEL-Werk bei Schuschari  am südlichen Stadtrand.

Über den Stand der Verhandlungen ist wenig bekannt, da sie äußerst vertraulich behandelt werden. Lokale Experten gehen jedoch davon aus, dass BMW Aggregate und Baugruppen für andere Werke assemblieren möchte. Befragte St. Petersburger BMW-Händler vermuten, dass in dem Werk BMW der 5er oder 7er Modellreihe hergestellt würden.

Zur Zeit werden rund 17.000 BMW in einem Joint-Venture mit dem Kalinigrader Unternehmen „Autotor“ hergestellt. Dort  stellt man unter anderem auch Modelle von KIA, NAC (Nanjing Auto Coprp. China), Chery (China) und General Motors für den Russischen Markt her.

Die Exklave Kaliningrad ist aufgrund eines Gesetzes von 1996 zur „Speziellen ökonomischen Zone“ (SEZ) deklariert worden, in der die Unternehmen beispielsweise Autoteile steuer- und zollfrei importiert konnten.  Die Zollfreiheit ist allerdings zum April 2016 aufgehoben worden. Nach dem Wegfall der Privilegien würden sich nun viele Hersteller aus Kaliningrad näher nach Zentralrussland orientieren oder hätten ihre Produktionen bereits dorthin verlegt.

St. Petersburger Herold




Rentner fährt nach Petersburg – mit dem Trecker

Sie kennen das? Man steht vor der Entscheidung, wie man am besten in den Urlaub kommt. Fliegen, per Bahn oder doch mit dem eigenen Auto? Ein Rentner aus Niedersachsen hat diese Entscheidung auf die pragmatische Art gelöst – er fährt mit seinem Traktor.

Am Nordkap war er schon, der „Trecker-Willi“, wie man ihn liebevoll in seiner Heimat Lauenförde nennt. Das war vor zwei Jahren. Nun hat den umtriebigen Rentner erneut das Reisefieber gepackt: Diesmal soll es nach Russland gehen, nach St. Petersburg genauer gesagt. An sich stünde er mit seinem Vorhaben nicht alleine, wäre da nicht sein – sagen wir etwas ungewöhnliches – Fortbewegungsmittel. Winfried Langner, wie er eigentlich heißt, will nämlich mit seinem Trecker fahren.

Sein „Robert“, so hat er das Gefährt getauft, ist ein Deutz-Traktor vom Typ D15 und hat mittlerweile stolze 55 Jahre auf dem Buckel. Seit 1961 ist sein wackerer Begleiter schon im Einsatz, nun leistet er dem pensionierten Baumaschineningenieur seine treuen Dienste. „Ich habe alles auseinander genommen und die Verschleißteile ersetzt“, erklärte der 81-jährige Rentner der Nachrichtenagentur ‚dpa‘ die Vorbereitungen für seinen extravaganten „Roadtrip“. Angst, dass unterwegs etwas kaputt gehen könne, habe er demnach nicht, schließlich könne er ja alles selber reparieren, sagt er.

Im Schnitt 120 Kilometer am Tag hat er sich vorgenommen zu schaffen. Anders als bei seiner Fahrt ans Nordkap will der „Trecker-Willi“ diesmal ohne Begleitung unterwegs sein. „Alleine ist es mir doch lieber“, meint er. Ganz mutterseelenallein ist er ja nicht, einen kleinen Wohnanhänger zieht er hinter sich her. Nur zum Schlafen wie er betont. Zum Kochen und Geschirrspülen ist der Witwer und Vater von sechs Kindern dann doch zu faul. Deshalb will er so oft es geht zum Essen irgendwo entlang der Strecke einkehren. „Das Wichtigste ist, immer genug zum Trinken dabei zu haben“, weiß er aus seiner Erfahrung.

Mit „Robert“ auf große Fahrt

Sein „Robert“ ist soweit startklar, der Willi auch – am kommenden Samstag Punkt neun Uhr soll es losgehen. Visum und Landkarten sind bereits griffbereit verstaut. Zunächst soll sein Weg über Polen bis in die russische Ostsee-Exklave Kaliningrad führen. Anschließend will er über Litauen, Lettland und Estland die russische Grenze ansteuern. Von da aus hat Langer sein Ziel St. Petersburg im Visier. Wie er sagt, habe ihn sein Sohn Wolfgang bei der Wahl der Route beraten und unterstützt. Die Höchstgeschwindigkeit des Treckers lässt mit 18 Stundenkilometer ohnehin keine allzu großen Spielräume bei der Auswahl der zu befahrenden Straßen zu.

6.000 Kilometer würden da insgesamt schon zusammenkommen, schätzt Winfried Langner. Rund viereinhalb Monate rechne der rüstige Rentner, wird er unterwegs sein. Über den Rückweg hat sich der „Trecker-Willi“ indes noch keine großen Gedanken gemacht. Er wolle ja erst einmal an der Newa ankommen. Eigentlich wollte er ja anschließend noch weiter nach Moskau tuckern. Das hat ihm allerdings seine älteste Tochter Sabine vermiest: „Seinen ursprünglichen Plan, über Moskau und die Ukraine zurückzukommen, habe ich meinem Vater ausgeredet“, sagt sie. „Da hätte ich zu viel Angst, dass ihm etwas passiert.“ Jetzt denke er daran, vielleicht über Skandinavien per Fähre wieder in die Heimat zurückzukehren.

Die Aufmerksamkeit in seiner Heimat im Landkreis Holzminden ist ihm aber jetzt bereits gewiss. Vier Tage sei er unlängst im Sauerland gewesen, sagt er, „da war vielleicht was los, wildfremde Menschen haben mich zu Kaffee und Kuchen eingeladen und ich musste so viele Autogramme geben.“ In Lauenförde selbst wird er, wie es sich für den bekanntesten Einwohner der dreitausend Menschen zählenden Ortschaft gehört, standesgemäß mit großem Bahnhof verabschiedet.

„Zu Ehren von ‚Trecker-Willi‘ wird ein Spielmannszug aufspielen“, soviel verrät der ehrenamtliche Bürgermeister Werner Tyrasa schon einmal. Auch eine Fahne des Ortes wolle man ihm mit auf den Weg geben, die Langner am Zielort hissen soll. „Ich bin nicht aufgeregt, aber ich freue mich schon sehr“. Kein Wunder bei all dem Trubel, der um den reiselustigen Senior gemacht wird. Station will er überall dort machen, wo es schön ist. Dass er auf seiner Reise kein Navigationsgerät braucht, erklärt sich da irgendwie von selbst: „Ich verlasse mich lieber auf meine Landkarten“, so der Routinier der alten Schule.

[mb/russland.NEWS]




»Nachtwölfe« haben Ziel erreicht

In Moskau fuhren Panzer auf, in Berlin Motorräder. Unter großem Beifall und in Begleitung der Polizei sind die russischen Biker der »Nachtwölfe« in Berlin angekommen. Am Treptower Ehrenmal gedachten sie des Kriegsendes und legten Kränze und Blumen nieder. Insgesamt verlief die Fahrt von Moskau nach Berlin ohne Zwischenfälle.

Am 27. April waren sie in Moskau aufgebrochen, um im Konvoi nach Berlin zu fahren. Anders als in den letzten Jahren scheint die Angst vor der reiselustigen russischen Motorradtruppe gelegt zu haben. Seit 2015 schwingen sich die Biker nun regelmäßig auf ihre schweren Maschinen, um am 9. Mai den gefallenen sowjetischen Soldaten zu gedenken. Die erste »Siegesfahrt 2017«, wie sie ihre Tour nennen, glich einem Politikum in ganz Ost- und Mitteleuropa, als wäre die leibhaftige Rote Armee wiederauferstanden, um Berlin und alles was auf dem Weg liegt in Schutt und Asche zu legen.

Als »Putins Rocker« wurden die Biker tituliert, als »Rocker-Gang des Kreml«, Putins fünfte Kolonne war das Netteste, was sie unterwegs zu hören bekamen. Je mehr sich die Politik jedoch echauffierte, umso größer wurden die Sympathien aus weiten Teilen der Bevölkerung. Inzwischen schließen sich immer mehr Motorradfahrer aus den verschiedensten europäischen Ländern den »Nachtwölfen« an, um mit ihnen im Pulk bis in die Bundeshauptstadt zu fahren. Rund einhundert Krafträder und viele Pkw waren auch diesmal mit von der Partie.

Vorgestern machte sich der Tross auf seine letzte Etappe, um rechtzeitig zum »Tag des Sieges« in Berlin zu sein. Auf dem Weg spielten die »Siegesfahrer« noch ein bisschen Katz und Maus mit der Polizei, die sie bereits von der tschechisch-deutschen Grenze nach Dresden eskortierte, als der Tross in Dessau an die dortigen Kollegen übergeben werden sollten. Die »Nachtwölfe« kamen einfach nicht. Die Beamten warteten geduldig, bis zum Abend gab es keine Spur des Pulks, die Polizei wartete vergebens. Wie hinterher bekannt wurde, seien die Biker kurzerhand von der Autobahn auf die Landstraße ausgewichen – ätsch.

Finale in Berlin

Der Torso, schließlich in Berlin angekommen, teilte die Gemüter der Hauptstädter. Während die einen Beifall spendend Spalier entlang der Route standen, monierten sich andere über Sinn und Zweck der Aktion. Ein Leserkommentar in einer Berliner Tageszeitung an dieser Stelle mag das verdeutlichen:

Verkehrschaos Kreuzung Bahnhof Adlershof. Ampeln abgeschaltet. Polizei überfordert, den Verkehr auf dieser komplizierten Ampel zu regulieren. Unter umfangreicher polizeilicher Begleitung rast ein Konvoi fröhlicher, laut hupender, lautstark knatternder Altrocker im Affenzahn über die Kreuzung Richtung Innenstadt. Polizei verlässt die Kreuzung, Ampeln abgeschaltet. Alles steckt im Verkehrschaos fest. Fußgänger kommen nicht über die Kreuzung, Bahn und Busse stecken fest. Kilometerlange Staus.“

Wie dem auch sei, zur feierlichen Kranzniederlegung haben sich einige hundert Menschen, darunter Botschafter der ehemaligen Sowjetrepubliken und der Ministerpräsident Brandenburgs, Dietmar Woidtke, im Treptower Park versammelt, um am Ehrenmal, dem größten außerhalb der ehemaligen Sowjetunion, den Opfern Hitlerdeutschlands zu gedenken. Im Anschluss daran hatten die »Nachtwölfe« ihren publikumsträchtigen Auftritt. Insgesamt haben sich am Ende etwa zweihundert Motorradfahrer aus ganz Europa um die russischen Biker geschart, denen zu dieser Stunde fast das Fluidum einer Rockband vorauseilte.

Die Altrocker, an anderer Stelle humorig »Offensivrentner« genannt, haben es also wieder einmal geschafft. Das Fazit der »Siegesfahrt 2017« fällt daher positiv aus: Alte und neue Freunde trafen sich entlang der Straße und obgleich das politische Spektakel diesmal nahezu ausfiel, wurde der Tour die angemessene und durchaus positive Beachtung gezollt, die sie verdient hat. Uns bleibt nur ein ehrliches „Auf Wiedersehen und herzlich willkommen zur »Siegesfahrt 2018«“.

[mb/russland.NEWS]

 




Deutlich mehr Russlandflüge [Video]

Im ersten Quartal 2017 gingen die Fluggastzahlen der russischen Gesellschaften erstmals wieder kräftig nach oben, um über 18 Prozent.

Es ist das Ende einer langen Durststrecke 2015 und der ersten Jahreshälfte 2016, als auch westliche Routen nach Russland ausgedünnt wurden und mit Transaero einer der größten russischen Anbieter vom Marktführer Aeroflot zur Rettung notaufgekauft werden musste – als Folge von politischen und wirtschaftlichen Spannungen im Dreiecksverhältnis zwischen Russland, der EU und der Türkei.  Nun zeigen, beginnend seit Oktober wieder alle Parameter nach oben – auch das Luftfrachtvolumen und die Auslastung der Maschinen – und wenn die russischen Gesellschaften im Aufwind sind, dann automatisch auch die Flugzahlen von und nach Russland. russland.TV mit den offiziellen Zahlen der russischen Luftfahrtbehörde, die jedoch keinen Aufschluss darüber geben, in welche Richtung der Schwerpunkt der Steigerung des russischen Geschäfts liegt – es könnte auch Asien sein.




Ukraine stoppt Warenverkehr in die Donbassrepubliken

Der ukrainische Sicherheits- und Verteidigungsrat hat alle Gütertransporte in das nicht von Kiew kontrollierte Gebiet abgebrochen, so der Vorsitzende des Rates, Alexander Turtschinow, laut der Nachrichtenagentur TASS.

„Da die ukrainischen Unternehmen [in den Volksrepubliken – Anm. d. Red.] beschlagnahmt worden sind und sich die Sicherheitslage im Gebiet der Anti-Terror-Operationen verschlechtert hat, hat der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat beschlossen, jeglichen Warentransport über die Kontaktlinie einzustellen. Gemäß dem Entschluss des Rates werden heute um 1 Uhr (Moskauer Zeit 2 Uhr) von der Nationalpolizei und der Nationalgarde alle Autobahnen und Eisenbahnen, die in die Entflechtungszone führen, gesperrt“, so Turtschinow.

Dieser Befehl soll in Kraft bleiben bis die Punkte 1 und 2 des Minsker Friedensabkommens vom Februar 2015 (Waffenruhe und Rückzug der Waffen) umgesetzt und die beschlagnahmten Unternehmen wieder unter ukrainischer Jurisdiktion sind.

Am Vortag hatte Präsident Poroschenko zu diesen Maßnahmen aufgerufen.

[hmw/russland.news]




Russland: Fake-Polizei im Einsatz! [Video]

Schlagzeilen macht in Russland immer wieder das Auftreten von falschen Ordnungshütern – vom Verkehrspolizisten über Zivilpolizei bis zum Geheimagenten.

Unsere Anna Smirnowa hat da ein paar aktuelle und recht unterhaltsame Geschichten zusammengetragen – vom ehemaligen Verkehrsregler, der seine korrupte Haupteinnahmequelle nur wegen der Entlassung nicht aufgeben wollte bis zu allerhand Schutzgeld- und Straferpressung durch Fake-Ermittler, der dann doch nicht Polizei. Alle Fälle sind verbürgt und deswegen aufgeflogen, weil jemand die richtige Polizei eingeschalten hat. Videos mit Anna aus Piter gibt es regelmäßig Mittwochs bei russland.TV – ihre eigene Homepage findet Ihr unter http://www.petersburg.life