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Kategorie: Städte & Regionen - russland.NEWS - russland.TV

Jekaterinburg-Tag 5: Gandalf mit Dancefloor [mit Fotogalerie]

Heute war für uns am letzten Tag in Jekaterinburg eigentlich nur etwas Spaß angesagt. Da es wirklich viel Spaß machte, gibt´s bald auch ein Video unserer erlebten Highlights.

Was macht man mit dem letzten Tag in einer so schönen Stadt wie Jekaterinburg, wenn man davor alle Standardsachen abgeklappert hat? Man recherchiert im Netz, was es eigentlich noch so gibt – und für uns klangen das Andersherum-Haus und der Galileo-Park am interessantesten, da keiner von uns zur Museums- oder Theaterfraktion gehört (die in Jekaterinburg sehr viel Auswahl hat).

Alles steht Kopf – „in“ in Russland

Das Andersherum-Haus befindet sich mitten in der Innenstadt – alles steht hier Kopf und man kann sehr schöne Fotos oder Videoaufnahmen machen. Derartige Einrichtungen haben nach und nach in den letzten Jahren in vielen russischen Metropolen eröffnet. In Jekaterinburg ist sie mit einem Horror-Labyrint, einem Spiegelkabinett und einem Kuriositätenmuseum gekoppelt und all diese Sachen bringen gut Spaß. Ähnlich Häuser gibt es auch in anderen Ländern, aber für uns war es die erste Erfahrung in dieser Richtung und etwa 4 Euro Eintritt waren eigentlich recht günstig.

Lehrreich und gefährlich für Desorientierte

Beim Galileo-Park wiederum  – gleiche Preislage – liegt der Schwerpunkt mehr auf lehrreichem. Optische Täuschungen zum hinein gehen, Experimente zum selber machen, aber auch hier wieder ein Spiegel- und ein Dunkel-Labyrinth. Anders als im Andersherum-Haus nimmt man hier für einmal Eintritt alles mit, weswegen auch unsere Truppe im Spiegelkabinett herum irrte. Nur durch die Hilfe einiger Russen, die lange nach uns hinein gekommen, aber lange vor uns heraus gefunden haben bin ich in der Lage, diese Zeilen zurück in der Unterkunft zu schreiben.

Shopping-Center sind international

Dazwischen ging es in ein riesiges innerstädtischen Einkaufszentrum, das so groß und veschlungen war, dass der Autor dieser Zeilen schon zu einer Kurzgeschichte über einen Mann inspiririert wurde, der ein endloses Shoppingcenter ohne Ausgänge betritt. Westliche Markenware ist hier weit in der Überzahl, Textil-Gegensanktionen hätten wohl härter getroffen. Würde hier nicht all die Russen herum laufen, könnte man sich auch in einer Megamall in Berlin oder Budapest befinden.

Fantasy mit Dancefloor und Texmex-Küche

Mittagessen nahmen wir dort in einem Restaurant mit dem schönen Namen Fentasigrad (sic!), in dem auch fleißig für einen gleichnamigen Kinderpark Werbung gemacht wurde. Trotz Gandalfs und Elfen an der Wand, Ritterrüstungen, rustikaler Einrichtung und pseudo-mittelalterlich gewandeten Bedienungen wollte jedoch kein rechtes „Herr der Ringe“-Feeling aufkommen. Vielleicht lag das an der etwas unpassenden Sound-Untermalung aus „Major Lazer“ und ähnlichen Dancefloor-Hits oder dem servierten mexikanischen Essen im Rahmen eines billigen Mittagstischs. Das ist Russland – bei Kulturmix kennt man nichts und bedient sich einfach überall ein wenig.

Morgen wird´s wieder purer russisch – bei einer 22stündigen Zugfahrt in Richtung Süden an die kasachische Grenze, von wo ich mich im Rahmen dieses Blogs letztmals melde, bevor diese Reise in einem Kurort in der Orenbburgregion in den privaten Teil über geht und unsere Leser dann draußen bleiben müssen. Aber davor gibt´s noch die versprochenen Fotos aus dem Militärmuseum. Hier am Artikel jedoch erst ein paar Eindrücke von heute.

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Jekaterinburg-Tag 3: Jelzin und die Blüte danach [mit Fotogalerie]

Am Tag drei unserer Jekaterinburg-Reise waren wir zu Fuß viel in der Innenstadt unterwegs – und wenn man irgendwo im Zentrum wohnt, kann man hier fußläufig wirklich sehr viel Sehensweres entdecken.

Jekaterinburg – mehr als Zarentod

In Jekaterinburg gibt es nicht nur die bekannten Orte zu sehen, wo der letzte Zar mit Familie die allerletzten Tage vor seinem gewaltsamen Tod verbrachte und alle Transsib-Stopper hergekarrt werden. Auch viele andere beeindruckende Architektur haben die Jekaterinburger vor allem in den Jahren seit dem Millennium errichtet. Wir haben uns deswegen entschlossen, heute mal eine kleine Fotogalerie mit unseren einfachen Handy-Schnappschüssel zu präsentieren, denn eigentlich waren wir ja zum filmen unterwegs.

Russlands einziges Jelzin-Center

Eine sehr wohlwollende Gedenkstätte, wie wir sie in Russland noch nicht für ihn gesehen haben, ist das Boris-Jelzin-Center. Jelzin war vor seiner Zeit als Präsident Russlands, die die Leute auch hier mehrheitlich in schlechter Erinnerung haben, Gouverneur in Jekaterinburg und so hat man hier ein sehr modernes Jelzin-Zentrum in das Verwaltungsviertel gesetzt. Umfassend wird seine Rolle bei der Verhinderung des kommunistischen Putsches 1991 geschildert, die Krisenzeiten danach werden nicht verschwiegen, aber nicht so stark betont.

Die sehr interessante Ausstellung beginnt mit Jelzins Zeit in der Sowjetepoche und endet mit einem Nachbau des Kreml-Raums, in dem er seinen Rücktritt verkündete und Putin als seinen Nachfolger empfahl. Die Ausstelung ist sehr neutral, Boris Nemzow wird hier ebenso gedacht wie dem späten Jelzin-Vize Putin. Originalaufnahmen im September in unserer kommenden Jelzin-Reportage, für die wir gefilmt haben. Interessant ist am Museum, dass manches, was man als Besucher Russlands aus dieser Zeit im original kennt, hier schon als Musemsstück präsentiert wird. Wie auch immer man zu Jelzin steht, diese Ausstellung mit zahlreichen Originalstücken aus der Epoche und Jelzins Leben sollte man bei einem Jekaterinburg-Besuch nicht verpassen.

Ein Muss: Panoramablick von Business-Center

Genauso wenig verpassen sollte man einen Blick vom riesigen 52stöckigen Wisozky-Geschäftszentrum über die Metropole. Er ist ein Symbol für das neue Russland, ganz offen eiferte Jekaterinburg bis zur aktuellen Wirtschaftskrise der Wolkenkratzersiedlung Moscow City in der russischen Hauptstadt nach und errichtete auch hier hinter den Ural mehrere Hypermoderne Paläste aus Glas und Stahl. Wenn man günstig essen möchte: An derem Fuß gibt es zahlreiche Restaurants für die Büroangestellten mit wirklich günstigen Mittagsangeboten, die Touristen genauso essen können.

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Impressionen vom Südural [Fotogalerie]

Eine kleine Fotoserie vom Südural hat unser dort auf der Reise befindliches Team mitgebracht.

Die Bilder stammen aus Ust-Kataw vom Ufer des Kataw-Stausees im äußersten Westen der Tscheljabinsk-Region, unweit der Grenze zu Baschkortostan und der Kontinentalgrenze nach Asien. Das Gebiet befindet sich unweit der wichtigsten Verbindungsroute Moskaus mit Sibirien, der Magistralen M5.

Fotos: (c) 2015 Roland Bathon, russland.RU




Wir sind Slawjansk! [Fotostrecke]

Die Aufnahmen dieser Galerie stammen von Dmirty Zubtsov aus Slawjansk, unserem örtlichen Kontaktmann.

Sie stammen von einer Kinderdemo in der Stadt, die eine sofortige Einstellung der ukrainischen Militäraktion und der Kämpfe um ihre Heimat fordert. Sie wollen auch dem Eindruck der Medien entgegentreten, dass Slawjansk ein pures Schlachtfeld zwischen Soldaten und Nationalgarde auf der einen und Separatisten auf der anderen Seite ist – sondern ihre Heimat. Slawjansk ist eine Großstadt mit etwa 120.000 Einwohnern im Norden des Donbass und war vor der Ukraine-Krise nur bekannt als einer der größtem Salzlieferanten Osteuropas, vergleichbar in Deutschland mit Bad Reichenhall.

(c) aller Fotos 2014 Dmitry Zubtsov




Postkartenserie Kaluga 1982




Postkartenserie Karelien um 1955




Postkartenserie Kaluga 1965




Postkartenserie Jaroslav 1982




Postkartenserie Kaluga 1959