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Kategorie: Eishockey - russland.NEWS - russland.TV

Putin spielt Nacht-Eishockey [Video]

So etwas wie das Hobby des russischen Präsidenten Putin sind seine meist markigen Auftritte bei Sport-Events – aber eben als Sportler und nicht nur auf der Tribüne. Dort kann ja jeder.

So beim sogenannten Nacht-Eishockey in Sotschi, wo er mit zahlreichen Altstars des russischen und internationalen Eishockeys antrat. Während die Westpresse bei solchen Anlässen gerne über große Propaganda äzt, sind die Russen an ihnen gar nicht mehr so interessiert. Man hat sich an die Hobbys des Präsidenten schon lange gewöhnt. So berichten meist nur die Staatsmedien groß – aber auch wir, denn die Deutschen sehen so etwas ja nicht so oft. Merkel oder Schulz als Eiskunstlauf- bzw. Eishockeytalente könnten aber durchaus ihren Unterhaltungswert haben.




Eishockey-WM: Am Ende bleibt die „Goldene Ananas“

So schön hat man es sich ausgemalt in Russland. Die Eishockey-Weltmeisterschaft im eigenen Land, verpackt in ein prächtiges Rahmenprogramm und am Ende natürlich gekrönt mit dem Titel der weltbesten Eishockeymannschaft. Ein russischer Traum auf Kufen.

Fast hätte alles geklappt wie es im Drehbuch stand. Die „Sbornaja“ auf dem Durchmarsch in der Vorrunde, das Viertelfinale nur eine kleine weitere Station auf dem Weg zum Triumph. Doch dann kamen im Halbfinale die Finnen und setzten dem russischen Märchen ein jähes Ende. Aus, vorbei, der Traum mit einem Mal zerplatzt wie eine Seifenblase. Und dabei hätte alles doch so schön sein können.

Schaibu!“ – auf zum munteren Scheibenschießen

Was blieb war das undankbare Spiel um den dritten Platz. Eine Partie, die man auch in so manch anderen Sportarten einfach gerne ausfallen möchte, da das Turnier eh schon gelaufen ist. Entweder ganz oder gar nicht. Diese zweifelhafte Ehre den „Kleinen Sieger“ zu mimen wurde nun Russland zuteil. Der Gegner hieß USA, die sich im Halbfinale dem Nachbarn Kanada geschlagen geben mussten.

Zumindest konnte die „Rote Maschine“ noch ein letztes Mal seine eigentliche Klasse in diesem Turnier aufblitzen lassen. Und sie nutzte ihre Chance. Mit 7:2 wurde der transatlantische Gegner vom Eis gefegt, dass es noch einmal eine wahre Freude war. Sie durften noch einmal ran, die Kufencracks, die die Vorrunde so souverän und mitreißend gemeistert hatten.

Den Auftakt besorgte Wjatscheslaw Wojnow in der siebten Spielminute. In der 14. Minute setzte Sergej Mosjakin den Reigen mit dem 2:0 fort. Er zeigte sich auch Verantwortlich für das spätere 6:2 sechs Minuten vor Ende der Partie (54.). Ivan Telegin, der bereits die Vorrunde aufgemischt hatte, versenkte den Puck genau zur Hälfte der Spielzeit in der 30. Minute im Tor der Amerikaner zum 3:0. Das 4:0 erledigte Evgeniy Dadonov nur drei Minuten später. Der Anschlusstreffer zum 4:1 fiel in der 35. Spielminute durch den einzigen amerikanischen Torschützen dieser Partie, Frank Vatrano.

Schon fast trotzig nagelte Artemi Panarin, quasi im Gegenzug (36.) die Hartgummischeibe zum 5:1 in die Maschen. Vatrano betrieb in der 44. Minute noch etwas Ergebniskosmetik mit seinem Treffer zum 5:2. Den endgültigen Schlusspunkt für die Russen bei diesem Wettbewerb setzte Vadim Shipachyov mit dem Ertönen der Schlusssirene. Shipachyov entpuppte sich mit sechs erzielten Treffern als verlässlicher Scorer bei den Russen schlechthin.

Die Eishockey-WM 2016 ist nun Geschichte und das russische Eishockey um ein paar Episoden reicher. Turniersieger wurde letztlich Kanada, Finnland Zweiter und für die „Sbornaja“ langte es durch ein schönes letztes Spiel nur noch zur Bronzemedaille. Die undankbare „Goldene Ananas“ eben…

[mb/russland.RU]




Eishockey-WM: Finnen geben den Partykiller

Stellen Sie sich vor, Sie geben eine Riesenfete im eigenen Haus und dann taucht jemand auf, der das herrliche Fest komplett in den Sand setzt. Gastgeber war in diesem besonderen Fall Russland und die Rolle der Axt im Wald stand exklusiv Finnland zu.

Die Eishockey-WM 2016 im eigenen Land, 140 Millionen Russen aus dem Häuschen. Das Mindeste was von den Spielern auf dem Eis erwartet wurde: Der Titelgewinn – Turniersieg, Goldmedaille, Eishockey-Weltmeister 2016. Alles andere käme einem Fiasko gleich. An Ambitionen kann es also nicht gemangelt haben während des Turniers. Andererseits, wie lässt sich mit einem derartigen Erwartungsdruck überhaupt umgehen, wie ein lockeres Turnier spielen?

Die Auftaktniederlage gegen Tschechien sprach für sich. Erst in der zweiten Partie gegen Lettland ließ die „Sbornaja“ ihr Können auf dem Eis aufblitzen. Die Schweiz in ihre Grenzen verwiesen, die Dänen schlichtweg abgekoffert und Norwegen sowie Schweden routiniert ausgehebelt. Die Bilanz der Vorrunde durchaus sehenswert. Auch die Viertelfinalbegegnung gegen Deutschland wurde, wie erwartet, souverän herunter gespult.

Die letzten Skandinavier und der Genickbruch

Im Halbfinale warteten die letzten der Skandinavier, die Finnen, auf die „Rote Maschine“. Dass das Spiel nicht zu unterschätzen war, zeigte der bisherige Turnierverlauf des russischen Nachbarlandes. Als einzige Mannschaft des Wettbewerbs noch ungeschlagen, das ist schon eine besondere Hausnummer. Zumal die Finnen in der Vergangenheit Russland nicht nur einmal den Traum vom „Heimgold“ zerstört haben. Das Olympische Turnier 2014 in Sotschi sowie die letzte Heim-WM 2007 gingen ganz klar an Finnland.

Noch so eine Peinlichkeit, sollte, ja durfte, der „Sbornaja“ nicht noch einmal passieren. Da waren sich ganz Russland und im Besonderen die 12.000 im Moskauer Eispalast einig. Umso frenetischer der Jubel, als Sergej Schirokow die Hausherren gleich in der dritten Spielminute mit 1:0 in Führung brachte. So machte das den Russen Spaß und so mancher dürfte insgeheim schon davon geträumt haben, seine Meisterschaftsfeier zu organisieren.

Aber, wie so meist im Leben, keine Feier ohne Miesepeter. Im zweiten Drittel besannen sich die Finnen wieder auf ihre Spielverderber-Rolle und legten einfach einmal los. Einfach so, wie aus dem Nichts glich Sebastian Aho in der 26. Minute aus und Jussi Jokinen schob zehn Minuten später gleich noch das 2:1 hinterher. Die „Sbornaja“ wankte. Mit dem 3:1 nach gespielten 39 Minuten, erneut durch Sebastian Aho, waren Russlands Titelambitionen, man muss es deutlich so sagen, zerfetzt.

Zwar legten die Russen im letzten Drittel noch einmal alles was sie hatten in die Waagschale, doch Finnland spielte seine Defensive derart abgebrüht, dass den Russen bei allen Bemühungen kein probates Mittel mehr einfiel, diese Partie noch einmal zu ihren Gunsten zu kippen. Einmal mehr blieb die „Rote Maschine“ im eigenen Land mit einem Kolbenfresser auf der Zielgeraden liegen. Und wieder einmal gegen die Finnen, die sich langsam zu einem ernstzunehmenden Angstgegner gemausert haben dürften. Die bestreiten nun das Endspiel gegen die Kanadier. Russland bleibt nicht mehr, als das undankbare Spiel um den dritten Platz. Immerhin gegen die USA.

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Eishockey-WM: Das „Deutsche Wunder“ blieb aus

Für die Einen war es lediglich eine weitere Station auf dem Weg zum vermeintlichen Titel, für die Anderen so etwas wie eine Begegnung der Dritten Art. Deutschland gegen Russland als Viertelfinalpartie, da schlug der Bundesadler Purzelbäume.

Akribisch wurden in den wenigen Tagen vor dem Spiel Taktiken gewälzt, Chancen in Erwähnung gezogen. Sowohl bei den Profis als auch unter Laien. Nach dem „Sommermärchen“ nun also auch noch ein „Eiswunder“? Bei allem Respekt der Deutschen Mannschaft gegenüber, die Chancen bewegten sich auf eher dünnem Eis. Ausgerechnet dieser russischen Macht auf dem Eis, zumal noch bei ihrem Turnier im eigenen Land, ein Bein zu stellen.

Korbinian Holzer versuchte es auf den Punkt zu bringen: „Das ist doch geil, solche Spiele sind das Größte für einen Sportler. Uns erwartet ein Hexenkessel!“ Engagiert gingen sie dann auch zu Werke, das muss man den DEB-Cracks anerkennend zugestehen. 12.000 Zuschauer im Moskauer Eispalast und Millionen an den Fernsehgeräten sahen zunächst tatsächlich so etwas wie ein kleines Wunder auf dem Eis – die Deutschen spielten sich couragiert durch das erste Drittel. Dem Nürnberger Patrick Reimer gelang bereits in der fünften Spielminute das Führungstor zum 1:0 für die DEB-Auswahl und schlagartig war es still in der Halle.

Auch wenn die Russen daraufhin auf Powerplay umgeschaltet haben, dauerte es bis zur 21. Minute, bis Wadim Schipatschow die Halle und ganz Russland durch seinen Ausgleichstreffer erlöste. In der 27. Minuten setzte Jewgeni Dadonow das 2:1 obendrauf. Nun war die Ordnung für Russland wieder hergestellt und dessen Stars auf dem Eis spielten inzwischen ein mörderisches Tempo. Fünf Minuten vor Ende des Mitteldrittels schob Shipachyov nach Zuckerpass mit Telegin zum 3:1 ein. Die „Sbornaja“ zelebrierte nun Eishockey.

Das letzte Drittel und wieder spielten die Russen Eishockey quasi aus dem Handgelenk. In der 43. Spielminute kam der, der verspätet bei der Mannschaft eintraf, er sah und Russland siegte nun endgültig. Superstar Alexander Owetschkin versenkte mit seinem ersten Turniertreffer zum 4:1 Endstand. Deutschland somit ausgeschieden, Russland erwartungsgemäß auf dem besten Weg ins Finale.

Aus deutscher Sicht war das, so muss mit allem Respekt gesagt werden, zwar eine Niederlage, aber eine mit unheimlich viel Stil und auf sehr hohem Niveau. Die Deutschen spielten insgesamt eine starke Partie, die Russen allerdings eine noch deutlich Stärkere. Gegen diese unglaublichen Russen verloren zu haben, ist wahrlich keine Schande für den deutschen Eishockeysport.

Im Halbfinale geht es nun für die „Sbornaja“ am Samstag gegen die letzten noch verbleibenden Skandinavier im Bunde, die Finnen.

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Eishockey-WM: Alter Schwede – nun wartet Deutschland

Bis auf Finnland hat die Russische Eishockey-Auswahl nun alle Skandinavischen Mannschaften bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land durchgespielt. Als letzter Gegner stand zum Abschluss der Vorrunde nun auch noch Schweden auf dem Eis.

Eine vollbesetzte Halle, das Viertelfinale schon längst erreicht, die Russen konnten befreit aufspielen. Gleich von Spielbeginn an zeigte die „Sbornaja“, wer hier im Hause der Titelaspirant ist. Ein schnelles Spiel der Hausherren, das die Schweden mitunter nur staunen ließ. Nach genau einer Viertelstunde stand es dann auch an der Anzeigentafel: 1:0 durch Evgeniy Dadonov. Nur zwei Minuten später, in der 17. heißt es durch ein Weltklassetor bereits 2:0 für die Russen. In unverkennbarer Manier nagelte Artemi Panarin einmal mehr die Scheibe unter die Latte.

Das erste Drittel gestaltete sich, auch für die lautstarken Zuschauer, durchaus unterhaltsam und wies die „Tre Kronor“ frühzeitig in ihre Grenzen. In der 22. Spielminute schiebt auch schon gleich Pavel Datsyuk zum 3:0 nach. Die Schweden können gar nicht so schnell staunen, wie es Tore gegen sie hagelte. Nach genau einer halben Stunde Spielzeit setzte Roman Lyubimov zum finalen Würgegriff an und schob den Puck lässig zum 4:0 über die Linie.

Schweden war nun von der „Sbornaja“ endgültig in seine Einzelteile zerlegt worden. Das letzte Drittel schenkten die Russen den Gelb-Blauen. Während die Sbornaja noch ein paar Trainingseinheiten zum Besten gaben, gab der Gegner noch einmal Gas. Mehr als der Ehrentreffer zum 4:1 durch Mattias Ekholm in der 42. Minute sollte nicht herausspringen.

Russland indes beendete die Vorrunde auf dem zweiten Platz hinter Tschechien und trifft nun im Viertelfinale am kommenden Donnerstag auf das Deutsche Team. Die DEB-Auswahl ist sich dessen bewusst, allenfalls den Partyschreck zu spielen. Man müsse ja schließlich, laut Marcel Goc, dem Spielführer der Deutschen, nicht nur gegen das Team spielen, sondern gegen das ganze Land mit seinen 140 Millionen Russen. „Wir haben in dieser Partie rein gar nichts zu verlieren“, ermuntert Goc. Am Donnerstag wird man es dann sehen…

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Eishockey-WM: Norwegen wollte sich nur gut verkaufen

Viel zu verlieren hatten sie sowieso nicht, die Norweger. Gut und teuer wollten sich die Cracks aus dem Land der Fjorde aber dennoch gegen Gastgeber Russland verkaufen. Am Ende war diese Einstellung taktisch wohl die Richtige, auch wenn Norwegen die Partie mit 3:0 verlor.

Russlands „Rote Maschine“ spekulierte auf einen besseren Viertelfinalplatz und durfte von dem her schon einmal nichts anbrennen lassen. Wie auch, der bisherige Verlauf des Turniers verlief ganz zu Gunsten der „Sbornaja“. Die Mannschaft und auch die Fans, ja eigentlich ganz Russland, erwartete daher einen lockeren Durchmarsch in dem Spiel. Wie man sich täuschen kann. Am Ende stand ein hart erzwungener Arbeitssieg.

Die Rolle der Norweger war ziemlich klar definiert. Ohne jegliche Chance auf das Viertelfinale blieb ihnen nur noch die Funktion des Spielverderbers. Und diesen Part übernahmen sie engagiert und konzentriert. Trotz mehrfachem Überzahlspiel gelang es der „Sbornaja“ nicht wirklich Druck aufzubauen. Erst zu Beginn des zweiten Drittels gelang es Ivan Telegin mit dem 1:0 etwas von der Anspannung aus der Partie zu nehmen auch wenn das ganze Spiel alles andere als souverän für die Russen verlief.

Auch die Fans im vollbesetzten Eispalast begannen zu murren. Daran änderte auch das 2:0 durch Artemi Panarin in der 38. Spielminute nichts, denn jedem war klar, wie dünn der Vorsprung immer noch sein konnte. Das unbequeme Norwegen indes sah einen kleinen Schimmer am Horizont, die Partie am Ende doch noch kippen zu können. Quasi mit der Wiederaufnahme zum letzten Drittel setzte Roman Lyubimov mit dem 3:0 endgültig den Deckel drauf.

Fazit: Es war kein schöner Sieg für Russland, geschweige denn, dass er effizient gewesen wäre. Es war letztendlich – halt ein Arbeitssieg.

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Eishockey-WM: „Sbornaja“ schickt Eidgenossen aufs Glatteis

Die Schweiz wollte sich unbedingt mit einem Gegner auf Augenhöhe messen, hieß es selbstbewusst vor der Partie gegen den Ausrichter der diesjährigen Eishockey-Weltmeisterschaft. Nach der 1:5 Niederlage am Ende der Partie schlichen die mutig Entschlossenen eher um eine Erfahrung reicher vom Eis.

Das mit der Augenhöhe ist immer so eine Sache. Zum einen kommt es dabei auf den Standpunkt an und zum anderen benötigt es einen klaren Blick. Und genau den ließen die Helvetier in diesem Vorrundenspiel vermissen. Den Mannen aus dem Land der Berge  sollte eigentlich klar gewesen sein, welche Hausnummer ihnen da gegenüberstand.

Als Ausrichter des Turniers mit stolzer Brust angetreten, stotterte der Motor der „Roten Maschine“ noch beachtlich. Ganze drei Vorrundenspiele bedurfte es für die Russen so langsam in den Tritt zu kommen und mit dem 10:1 gegen Dänemark das Hausrecht wieder geradezurücken. Zudem erhielt die „Sbornaja“ am vergangenen Freitag massive Unterstützung durch drei ihrer Superstars aus der NHL. Das alleine hätte den Schweizern schon zu denken geben sollen. Und so kam es, wie es kommen musste.

Russische Nachhilfe für die Schweiz

Die Schweiz hatte dem Gastgeber so gut wie nichts entgegenzusetzen und erfuhr eine Lehrstunde in Sachen Eishockey. Ein ausverkaufter Eispalast in Moskau, ein frenetisch feierndes Publikum auf den Rängen. Nach dem 1:0 durch Ivan Telegin in der sechsten Spielminute lehte sich die „Sbornaja“ erst einmal gemütlich zurück, Zu deutlich die Dominanz der Russen, so dass man dem Gegner schon einmal gemächlich beim Spielen zusehen konnte. Die Schweizer werden die erste Drittelpause dringend benötigt haben, so wie sie sich umsonst verausgabt hatten.

Nach knapp einer halben Stunde hatte Yevgeni Kuznetsow wohl langsam genug von der Lümmelei und nagelte den Puck von der Latte unhaltbar in das Tor der Schweizer. Das 2:0, es wirkte gnädig. Bislang spielten die Russen mit ihrem Gegner zwei Drittel lang Katz und Maus. Am Fuß des Matterhorns wägte man sich zu diesem Zeitpunkt mit nur einem möglichen eigenen Tor schon im Olymp des Kufensports. Und wieder war es Ivan Telegin, der den Schweizer Träumen ein jähes Ende bereitete. Mit dem 3:0 für die Russen in der 50. Minute beendete er sämtliche Spekulationen.

Das längst überfällige 4:0 erledigte gerade einmal fünf Minuten später Sergei Shirokow im dritten Versuch. Solange konnte sich der Schweizer Torhüter Berra gerade noch mutig wie ein Löwe dazwischen stellen. Nach 49 deklassierenden Minuten, in denen den Eidgenossen das Spiel immer länger erschienen sein musste, durfte Simon Moser dann doch noch den stolzen Ehrentreffer erzielen. Quasi mit der Schlusssirene markierte Sergei Mozyakin den 5:1 Endstand. Russland steht damit bereits als Viertelfinalist fest und in der Schweiz dürfte man etwas gelernt haben. Mitunter hängen die süßen Früchte weit höher als die Augen reichen.

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Eishockey-WM: Die „Rote Maschine“ ist wieder in der Spur

Ging nun doch noch der große Ruck durch die „Sbornaja“? Nach anfänglichen Startschwierigkeiten hat Russland scheinbar endlich zu seiner eigentlichen Klasse im Eishockey zurückgefunden. Der Prügelknabe hieß Dänemark und wurde mit 1:10 mehr als deutlich in seine Grenzen verwiesen.

Zwar zählt Dänemark nicht unbedingt zu den höchstklassigen Teams in der Weltrangliste des Eishockey, aber irgend etwas muss geschehen sein, dass Russland plötzlich wieder da angekommen ist, wo man es vor dem Turnier eigentlich erwartet hatte. Hat man sich nach dem empfindlichen, und vor allem peinlichen, Dämpfer gegen Tschechien endlich seiner Tugenden besonnen? Oder ist es eher die Vorfreude auf die sich anbahnende Verstärkung?

Die hat sich in Gestalt dreier NHL-Stars bereits angekündigt und wird am Freitag in Moskau erwartet. Dann werden Verteidiger Dmitri Orlov und Stürmer Yevgeni Kuznetsov mitsamt Superstar Alexander Ovechkin sofort ins Training einsteigen, damit sie am kommenden Samstag gegen die Schweiz, Russlands nächsten Gegner der Gruppe A, erfolgreich mitwirken können. Ovechkin erweist sich schon jetzt als Mutmacher, wenn er betont, dass er stolz auf sein Team sei und die Goldmedaille auf jeden Fall noch zu holen ist.

Ein bisschen Vorarbeit haben seine Teamkollegen ja bereits schon mit dem Kantersieg gegen Dänemark geleistet. Schon in der dritten Spielminute eröffnete Alexey Marchenko den munteren Torreigen mit dem 1:0 nach Zuspiel von Dadonov. Ab da ging es schlag auf schlag. 10 Minuten später hämmerte Maxim Chudinov den Puck dirket unter die Latte, 2:0. Eine Minute später markier Nikita Zaitsev den 3:0 Pausenstand nach dem ersten Drittel. Die Dänen durften sich dabei noch glücklich schätzen.

Das zweite Drittel ging die „Sbornaja“ dann vielleicht doch etwas zu lax an. Nach 10 Minuten stand es plötzlich nurmehr 3:1. Sergei Mozyakin rückte mit seinem unmittelbar darauf folgenden Doppelpack die Verhältnisse wieder zurecht. Russland führt mit 5:1. Shirokov und Dardonov ließen die Russen beruhigt in die letzte Drittelpause gehen. Die Fans in der propper besetzten Halle freut es. Lautstark erwarten sie die letzten 20 Minuten des Spiels. Der nächste Doppelpack durch Vadim Shipachyov zeigt den wackeren Dänen nun endgültig ihre Grenzen auf.

Der endgültige Schlusspunkt durch Artemi Panarin, vier Minuten vor Schluss, ist als Kosmetik zu werten. Zweistellig gewonnen, das hebt, neben den Standing Ovations auf den Rängen, das Selbstbewusstsein für das eigene Können. Und am Samstag geht es gegen die Schweiz. Wenn Superstar „Ove“ seine Prognosen wirklich wahr macht, können sich die Eidgenossen schon einmal warm anziehen.

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Russland kommt in Schwung: Klares 4:0 gegen Lettland bei der Eishockey-WM

Im dritten Gruppenspiel bei der Eishockey-Weltmeisterschaft bewies Russland seine Klasse und fuhr ein sicheres 4:0 gegen Lettland nach Hause. Diesmal trafen die Stürmer: Artemij Panarin schoss zwei Tore, je eins erzielten Wadim Schipatschow und Jewgeni Dadonow.

Es hätte auch höher ausgehen können, aber ein Treffer von Sergej Mosjakin wurde nicht gezählt, weil er den Puck mit dem Schlittschuh ins Netz beförderte. Alexej Jemelin musste in der 34. Minute wegen Grobheit vom Platz. Keeper Sergej Bobrowski hielt seinen Kasten sauber – er parierte 27 Torschüsse der Gegner.

Hinter Tschechien steht Russland jetzt auf Rang zwei in der Gruppe A, während die Letten das Schlusslicht bilden. Das nächste Spiel für Russland steigt am 12. Mai gegen Dänemark.

Endlich frei aufgespielt

Der russische Coach Oleg Snarok sagte nach dem Spiel gegenüber Journalisten, der Grund für den sicheren Sieg sei die Tatsache, dass die Mannschaft sich endlich von dem enormen Druck befreien und frei aufspielen konnte. Den spielfreien Montag durften die Spieler mit ihren Familien verbringen. Was sich sicher positiv auf die Stimmung ausgewirkt hat.

Experten betonen jedoch, dass erst im letzten Gruppenspiel gegen Schweden die nächste echte Prüfung bevorsteht. „Bei allem Respekt vor den Dänen, Schweizern und Norwegern (…) muss die russische Nationalmannschaft sie ohne Rücksicht auf irgendwelche Umstände besiegen. Aber diese Begegnungen können klug genutzt werden – zur Verbesserung des Zusammenspiels und (…) der Disziplin; dann kann man gut gewappnet ins Viertelfinale einziehen“, schreibt „Sport-Express“.

[sb/russland.RU]




Eishockey-WM: Ein finnischer Nachmittag in St. Petersburg

Ein sonniger Sonntag, die ganze Stadt scheint unterwegs zu sein – jedenfalls kommen die Menschenmassen auf dem Newski Prospekt nur schrittweise voran. Am Nachmittag spielt Finnland gegen Deutschland, und das nehmen wir uns zum Anlass, die Fan-Meile zu besuchen, die extra für die Eishockey-Weltmeisterschaft eingerichtet wurde.

Treffpunkt am Eingang in die Erlöserkirche auf dem Blute – die mit den vielen Zwiebeltürmen, ein Stückchen Moskau in der Nördlichen Hauptstadt. Voller Erwartung betreten wir die Fan-Zone, und da erwartet uns eine böse Überraschung, oder besser gleich zwei: Erstens ist dort so gut wie nichts los, und zweitens wird „unser“ Spiel nicht übertragen. Was tun?

60 Euro für ein Ticket

Ganz einfach: Mit dem ersten besten Bus fahren wir zum „Tatort“, wo die Spiele steigen – am Sportkomplex „Jubilejny“ herrscht ungewöhnliche Stille, aber auch die hat eine Erklärung: Das Spiel hat schon begonnen, die Leute sitzen längst auf ihren Plätzen. Die Idee, sich zu ihnen zu gesellen, endet jäh, als wir an der Kasse die Ticketpreise sehen: 4.500 Rubel, also fette 60 Euro, für eine Karte können wir uns nicht leisten.

Gesalzene Preise gibt es auch auf der anliegenden Fan-Meile. Ein Bier kostet 250 Rubel, im Fanshop-Zelt gibt es Schals der teilnehmenden Mannschaften für 27 Euro pro Stück, wie teuer die Trikots sind, wollten wir danach schon gar nicht mehr wissen.

Jubilejny“ fest in finnischer Hand“

Für durchschnittliche Einheimische ist die Eishockey-WM ein kostspieliges Vergnügen. Kein Wunder also, dass vor dem großen Bildschirm mit der Liveübertragung des Spiels so gut wie kein Russisch gesprochen wird. Das Gros der Anwesenden stellen die Finnen, für die es ja kein Problem ist, mal eben die paar Hundert Kilometer bis Petersburg zurückzulegen und sich ein feuchtfröhliches Fest zu geben – im Vergleich zu den einheimischen Preisen ist das Bier hier geradezu spottbillig, und konsumiert wird es von den nördlichen Nachbarn in rauen Mengen.

Deutsche Fans sind so gut wie gar nicht zu sehen. In der Bierschlange treffe ich auf zwei Jungs aus Rosenheim, ansonsten gibt es noch ein paar Ungarn und Slowaken. Der Rest sind Finnen, Finnen, nichts als Finnen. Das Spiel geht ganz zu ihrer Zufriedenheit mit 5:1 aus, Deutschland hat nur wenig zu sagen auf dem Eis.

Erster Sieg für Russland

Im Mittagsspiel hatte Gastgeber Russland einige Mühe gehabt, sich gegen Kasachstan durchzusetzen. Bereits nach dem ersten Drittel stand es 3:3, zum Schluss konnten die Russen mit 6:4 das bisher torreichste Match des Turniers gewinnen.

Die Abwehr wies erneut zu viele Löcher auf, wie auch schon bei der 0:3-Niederlage im Auftaktspiel gegen Tschechien. Bezeichnenderweise erzielten zwei Verteidiger – Anton Below und Roman Ljubimow – jeweils einen Doppelpack.

[sb/russland.RU]