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Eishockey: Treff mit dem deutschen Team [Video]

Aktuell beginnt die Deutsche Nationalmannschaft bei der Eishockey-WM 2016 die Vorrunde in Sankt Petersburg.

Unsere dortige Reporterin Anna Smirnowa hat  im Vorfeld des Turniers eine Möglichkeit genutzt, Spieler des deutschen Teams zu treffen und sie nach ihren Eindrücken von vor Ort gefragt. Dabei ist sie auf langjährige Russlandkenner gestoßen, wie den Erdinger Felix Schütz. Das Treffen fand auf einem sehr unterhaltsamen Promo-Termin an der Deutschen Schule statt, über die wir schon einmal berichtet haben.




Eishockey-WM: Russland startet mit Niederlage gegen Tschechien

Nun ist sie also im Gange, die Eishockey-Weltmeisterschaft in Moskau und St. Petersburg. Das Eröffnungsspiel in der Hauptstadt bereitete den russischen Fans und Experten eine Enttäuschung – gegen Tschechien setzte es für Russland Freitagabend eine herbe, aber folgerichtige 0:3-Niederlage.

Den Russen fehlte von Anfang an der nötige Biss, das Team wurde offensichtlich nicht mit seiner Favoritenrolle fertig. Auch mangelte es an Balance und gegenseitigem Verständnis auf dem Eis. Die Tschechen hatten dagegen weder Druck noch mussten sie irgendwem irgendetwas beweisen. Sie spielten munter auf und ließen sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Damit wurden sie mit einem klaren Sieg belohnt.

Keine Panik?

Nach dem Spiel versuchte der russische Trainer Oleg Snarok, den Ball (den Puck) flach zu halten. Auf die Frage eines Journalisten, was er jetzt zu tun gedenke, sagte er lakonisch: „Wir haben keine Panik. Alles ist in Ordnung.“ Auch Sportminister Vitali Mutko verbreitete Optimismus: „Das Turnier ist lang, wir können alle schlagen. Die Chancen auf den Sieg sind nicht geringer geworden“, erklärte er gegenüber „Sport-Express“.

Verteidiger Alexej Jemelin zog ein Fazit aus Spielersicht: „Wir haben selbst nicht getroffen, zu viele Zeitstrafen kassiert und ein paar Fehler in unserer Zone gemacht – und das hat zu diesem Ergebnis geführt. Nervös waren wir nicht. (…) Oft ist es uns nicht gelungen, den Puck auf die gegnerische Seite zu bringen, besonders im zweiten Drittel.“

Ein „dreckiges“ Tor muss her!

Mannschaftsführer Pawel Dazjuk ist der Meinung, die Niederlage sei dem „großen Wunsch zu siegen“ geschuldet. „Wir wollten gut spielen und waren wohl übermotiviert“, sagte er beim Fernsehkanal „Match TV“. „Wir müssen mehr aufs Tor schießen, dürfen nicht nur endlos kombinieren. Ein dreckiges Tor muss erzielt werden, danach kommt alles von selbst.“

Sonntagmittag wartet mit Kasachstan der nächste Gegner.

[sb/russland.RU]




Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft besucht Deutsche Schule Petersburg

St. Petersburg – Kurz vor Beginn der Eishockey-WM stattete die deutsche Nationalmannschaft der Deutschen Schule in St. Petersburg einen Besuch ab. Dabei konnten Fragen an die Profi-Sportler gestellt und Pucks und T-Shirts mit Autogrammen erbeutet werden (Fotogalerie).

Bei ihrer Ankunft wurden die deutschen Sportler von den Schülerinnen und Schülern begeistert begrüsst, an der Hand genommen und in den Versammlungsraum der Schule gebracht. Dort wurden sie von der Schulleiterin Silvana Stapel, dem Leiter des Schulvorstands Walter Denz sowie von Pietro Merlo, dem Leiter des Kultur- und Pressereferats am Deutschen Generalkonsulat empfangen.

In einer Fragestunde wurde das Hockey-Team unter der Leitung von Klaus Merk von den Kindern und Jugendlichen über alle möglichen Dinge ausgefragt. So erfuhr man, dass die Spieler zwar eine relativ strenge Diät einhalten müssten, aber sich zwischendurch schon Mal ein Eis oder Schokolade gönnen, dass sie zwar nicht mit dem WM-Meistertitel rechnen, aber solange wie möglich „mitreden“ wollen oder dass sie grundsätzlich vor jedem Gegner Respekt haben, es aber als besondere Ehre betrachten, gegen die „Grossen“, wie Russland oder Kanada zu spielen.

weiter beim St. Petersburger Herold >>>




Eishockey-WM in St. Petersburg [Video]

In wenigen Tagen beginnt die Eishockey-Weltmeisterschaft 2016 in Moskau und Sankt Petersburg.

Petersburg ist dabei der Spielort des Deutschen Teams in der Vorrunde. Unsere einheimische Reporterin Anna Smirnowa hat sich am Spielort und dort auch hinter den Kulissen umgeschaut und präsentiert Wissenswertes für alle Eishockey-Fans rund um die WM und ihren Austragungsort – egal, ob sie nach Piter fahren oder das Geschehen von zuhause verfolgen.  Mit der Deutschen Nationalmannschaft wird Anna übrigens auch noch aufeinandertreffen und wir hier natürlich darüber berichten.




Eishockey-WM in Russland: Petersburg richtet erstmals Fan-Meile ein

Zum dritten Mal in der neuen russischen Geschichte wird die Eishockey-Weltmeisterschaft in Russland ausgetragen. Vom 6. bis zum 22. Mai kämpfen die besten Nationalmannschaften in Moskau und St. Petersburg um den Titel. In der Newa-Metropole wird mitten in der Stadt eine riesige Fan-Meile eingerichtet – ein Novum für Petersburg.

Auf dem historischen Marstallplatz (Konjuschennaja pl.) unweit des Newski Prospekts wird auf 5.500 Quadratmetern eine kleine Fan-Stadt mit Bühne, großen Bildschirmen, Tribünen, Sportarealen und anderen Objekten eingerichtet. Dort sollen bis zu 10.000 Menschen Platz finden. Die Fan-Meile wird von 11 Uhr morgens bis 11 Uhr abends geöffnet sein. Drei Mal am Tag werden dort die WM-Spiele live übertragen.

25.933 Liegestützen für den Sieg

Drumherum gibt es ein großes Unterhaltungsprogramm. So werden verschiedene Rockbands auftreten, darunter die bereits legendäre Gruppe „Leningrad“ mit ihren zuweilen ziemlich rotzfrechen Texten. Auf dem Platz werden die Fans auch die Möglichkeit haben, selbst Sport zu treiben – es werden allerlei Fitnessgeräte installiert und ein Feld für Hockeyball (Floorball) eingerichtet.

Für den 9. Mai, dem 71. Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg, ist ein Liegestützen-Wettbewerb geplant. Unter dem Titel „Siegesrekord“ wollen die Teilnehmer für jeden Tag seit dem 9. Mai 1945 eine Liegestütze machen – insgesamt werden das 25.933 Stück!

In Petersburg spielen Kanada, Finnland, USA, Weißrussland, Deutschland, Ungarn, Frankreich und die Slowakei. Außerdem finden im Sportpalast „Jubilejny“ noch zwei Viertelfinals statt. Der größte Fan-Andrang wird übrigens aus dem Nachbarland erwartet – etwa 7.000 Finnen wollen sich in Petersburg eine schöne Zeit machen.

[sb/russland.RU]




Putin über Eishockey auf deutsch [Video]

Die Eishockey-Weltmeisterschaft in Moskau und Sankt Petersburg im Mai diesen Jahres steht vor der Tür.

Hierzu passend zeigen wir eine aktuelle Rede von Putin zum russischen Eishockey und dem bevorstehenden Turnier in deutscher Übersetzung des Kreml-Manuskripts, die er auf den Treffen des russischen Sportrates bei seiner Sitzung in Kasan Ende der Woche hielt. Wie immer wurde die Rede übersetzt in Zusammenarbeit mit den Sprachschulen Liden & Denz, bei der man in Moskau und Sankt Petersburg Russisch lernen kann – und in kürze Spiele der Eishockey-Weltklasse anschauen. In Kürze berichten wir auch aus Sankt Petersburg zur dortigen WM-Vorbereitung, wo die deutsche Nationalmannschaft im Jubileiny-Sportkomplex eine Reihe von Partien austragen wird.




Eishockey-Krimi in St. Petersburg – Ein Spiel dauert… 111 Minuten!

Drei Mal 20 Minuten – so lautet die Regel für ein normales Eishockey-Spiel. Steht es nach dem letzten Drittel Unentschieden, gibt es zwei Mal fünf Minuten Overtime und danach Penalty-Schießen. In den Play-Offs der Kontinentalen Hockey-Liga (KHL) gilt aber: Bei Remis wird solange weitergemacht, bis das erste Tor fällt. Beim Halbfinalspiel der Westkonferenz zwischen SKA St. Petersburg und ZSKA Moskau am Samstag war der Puck erst in der 112. Minute im Netz – das bessere Ende hatten dabei die Gäste.

Im Petersburger Eispalast lief schon die dritte zwanzigminütige Verlängerung, als endlich die Erlösung kam. Die Gastgeber hatten bis dahin gekämpft wie die Löwen, und das aus gutem Grund: In der Serie (im Play-Off der KHL wird gespielt bis zum vierten Sieg, es gibt also bis zu sieben Matches) lagen sie 0:2 hinten und brauchten dringend einen Sieg, um den Anschluss zu bekommen.

Spielen, bis die Würstchen ausgehen

Über weite Strecken des „Armeederbys“ – beide Clubs gehören dem Vereinssystem für Armeesport an – hatte SKA tatsächlich die Nase vorn und hätte eigentlich schon im ersten Drittel in Führung gehen müssen. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, die 12.000 Zuschauer im ausverkauften Saal sahen ein packendes Spiel. Nur der Puck – der wollte und wollte nicht ins Tor, weder in das eine noch in das andere.

In der fünften Pause waren in den Buffets der Arena die Würstchen alle, und auch das Eis ging zur Neige. Inzwischen hatte die Fußball-Nationalmannschaft, die ihr Spiel in Moskau gegen Litauen zwei Stunden nach dem ersten Anstoß im Eispalast begonnen hatte, ihren 3:0-Sieg schon in der Tasche – und auf dem Eis ging es munter weiter.

Jetzt roch es bereits nach einem neuen Rekord, denn das längste Play-Off-Spiel in der KHL-Geschichte dauerte 126 Minuten und elf Sekunden. Gestern fiel der entscheidende Treffer nach „nur“ 111 Minuten und zwölf Sekunden. Für SKA sieht es jetzt finster aus, denn das vierte Spiel in der Serie (Montagabend in Petersburg) könnte das letzte sein.

[sb/russland.RU]




Putins Eishockey-Geburtstag [Video]

Putins Geburtstag im Eishockey-Dress in Sotschi machte in Deutschland wie in Russland viele Schlagzeilen.

Manch deutscher Journalist verlor sich in der Behauptung, solche Auftritte wären es, die Putin in der russischen Bevölkerung unter anderem beliebt machen. russland.TV stellt dem wie immer Fakten entgegegen – denn zum 63. ihres Langzeit-Präsidenten wurden die Russen vom renommierten Lewada-Zentrum befragt, warum sie eigentlich selbst denken, dass er so beliebt ist. Und Eishockey- und Judoauftritte oder irgend etwas, was in diese Richtung ginge, waren bei den häufig genannten Antworten nicht dabei.




Zenit ist russischer Meister: Eine kleine Nachlese

Am Sonntag hat Zenit St. Petersburg die diesjährige Meisterschaft festgeklopft. Dazu reichte drei Spieltage vor Saisonschluss in der Premierliga ein Unentschieden, denn der nächste Verfolger lag acht Punkte zurück. Mit dem 1:1 gegen Ufa ist der Deal perfekt – Zenit holt insgesamt den fünften Titel und darf sich ab sofort einen Stern an die Brust heften.

Das Spiel gegen die abstiegsbedrohten Kicker aus der Teilrepublik Baschkirien südwestlich des Urals war für die Petersburger ein Auswärtsspiel, fand auf Wunsch der Gastgeber aber im Petrowski-Stadion statt, also vor heimischer Zenit-Kulisse. Ufas Heimatarena ist bis auf weiteres nicht erstligatauglich. Damit erhielten Spieler wie Zuschauer die einmalige Chance, „auf Auswärtsfahrt zuhause“ den Titel dingfest zu machen. Und das taten sie auch.

Zenits Überlegenheit war von Beginn an überdeutlich, ließ sich aber erst in der 32. Minute durch einen filigran durch die Beine der Mauer und am Torwart vorbei geschossenen Strafstoß in bare Münze verwandeln. Torschütze war (natürlich) Hulk, der Experte für solche Standards. Weitere Chancen ließen die Petersburger aber liegen, kassierten dafür sozusagen aus dem Nichts kurz vor Schluss jedoch den Gegentreffer. Aber auch das reichte – das Remis bedeutete die vorzeitige Meisterschaft.

Polizeiaufgebot und Ehrenrunde mit Kindern

Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff betrat die Polizei das ovale Rund des Stadions – Dutzende Ordnungshüter bauten sich in mehreren Reihen vor der Fankurve auf, um einen eventuellen Platzsturm zu verhindern. Als das Spiel aus war, gelang es nur ganz wenigen Fans, auf das Feld durchzudringen, und die wurden im Handumdrehen höflich, aber bestimmt abgefangen.

Die lebendige Barrikade war von der anderen Seite aber durchlässig – die Spieler von Zenit feierten ihren Sieg direkt vor der Kurve, mehrere hatten sogar ihre Frauen und Kinder dabei. Im Anschluss gab es eine Ehrenrunde durchs Petrowski. Der Trainer wurde in die Luft geworfen, die glücklichen Kicker übergossen sich gegenseitig mit Sekt und tobten herum wie die kleinen Kinder.

Fan-Korso und doppelte Meisterschaftsfeier

Nach 1984, 2007, 2010 und 2012 ist Zenit also wieder russischer Meister. Wie die Tradition es will, gibt es für den fünften Triumph einen Stern. Nach Spartak, dem sowjetischen/russischen Rekordmeister mit seinen vier Sternen, Dynamo und ZSKA ist Zenit die vierte russische Mannschaft in der Geschichte, die zu diesem Privileg kommt. Auf den neuen Trikots wird also von nun an der Meisterstern prangen.

Petersburg steht jetzt natürlich noch eine große Meisterschaftsfeier bevor. Bereits vor Anpfiff waren am Sonntag etwa 4.000 Fans von der Wassili-Insel mit Fahnen, Bannern, Gesang und Böllern zum Stadion gezogen und hatten die Bürger der Stadt lautstark daran erinnert, um was es ging an diesem Tag.

Petersburgs Gouverneur Georgi Poltawtschenko schlägt vor, diese Feier in das Programm um den 312. Stadtgeburtstag am kommenden Wochenende zu integrieren. Gefeiert wird ja gleich zweimal, denn in diesem Jahr haben gleich zwei Klubs von der Newa Titel eingeheimst: SKA holte den Eishockey-Cup, Zenit die Meisterschaft in der Premierliga. Möglicherweise gibt es am 23. Mai (Samstag) eine Doppelfeier auf dem Schlossplatz. Am 25. Mai gibt es auf jeden Fall ein Festkonzert auf der Strelka der Wassili-Insel anlässlich des 90. Geburtstages von Zenit.

[sb/russland.RU]

 

 

 




Eishockey-WM: Gnadenlose Kanadier entthronen die Sbornaja

Prag – Im Finale der diesjährigen Eishockey-WM war es dann vorbei. Vorbei mit dem Glanz des russischen Eishockey-Teams, das sich doch schon als sicherer Titelträger wähnte. Wie sich herausstellen sollte hatte die Sbornaja die Rechnung ohne den Wirt, respektive die Kanadier, gemacht. Eine deutliche 6:1 Abfuhr war die Quittung für die russische Überheblichkeit. Das Besondere dabei: Das russische Team hatte bei dem „Debakel von Prag“ nicht den Hauch einer Chance.

In einem war sich die Fachwelt nach dem Finale einig – Kanada sei der verdiente Weltmeister am Ende eines spannenden Turniers, hieß es unisono aus aller Munde. „Eishockey vom anderen Planeten“, wollte Franz Reindl, der Präsident des deutschen Eishockeybundes, gar gesehen haben. Und so unrecht mag er damit nicht einmal haben, denn der Wirbelwind der auf dem Eis über die Russen hinweg fegte, war eine deutliche Klasse für sich. Dadurch durfte sich Kanada nach acht langen Jahren endlich einmal wieder im Glanz der Titelträger sonnen.

Munteres Scheibenschießen

Den Auftakt der Revue zum insgesamt 25. kanadischen Weltmeistertitel machte in der 19. Minute Cody Eakin mit einem umstrittenen Treffer, zu dem die Russen vergeblich den Videobeweis forderten. Ihrer Ansicht nach hätte eine aktive Bewegung des Schlittschuhs vom Stürmer der Dallas Star den Puck ins Tor gelenkt. Alleine daran kann es aber nicht gelegen haben, dass sich das Spiel im weiteren Verlauf als Demütigung für die Russen entwickeln sollte. Bereits drei Minuten später (22.) traf Tyler Ennis nach einem famosen Sololauf quer durch die russische Defensive zum zwischenzeitlichen 2:0.

In der 28. Spielminute ließ Sidney Crosby seine Weltklasse aufblitzen und zimmerte den Puck freistehend unter die Latte. Nur 44 Sekunden später begrub Tyler Seguin mit dem 4:0 jegliche Hoffnung der Sbornaja noch jemals in dieses Spiel zu finden. Nach diesem ausgesprochen starken zweiten Drittel hätten die Kanadier eigentlich einen Gang herunterfahren können, zu stark war deren Dominanz auf dem Eis. Aber sie hatten Blut geleckt gegen den Erzfeind, den ewigen Rivalen aus dem Osten.

Claude Giroux und Nathan Mac Kinnon beendeten schließlich mit ihrem erneuten Doppelpack in der 49. und 50. Minute das muntere Scheibenschießen der Kanadier. Der Ehrentreffer zum 6:1 durch Jewgeni Malkin in der 53. Minute konnte zu dem Zeitpunkt schon längst keine Jubelstürme mehr bei den gut 17.000 Zuschauern auslösen. Die Kanadier hingegen haben sich durch ihre überragende Leistung während dem ganzen Turnier nicht nur mit ihrem 25. Weltmeistertitel belohnt, sondern gewannen neben Gold auch noch Geld.

Eine Million Schweizer Franken (etwa 950.000 Euro) strich das Team um den Superstar Sidney Crosby am Ende des Turniers ein. Diese stolze Prämie wurde vom Eishockey-Weltverband zusammen mit einem Sponsor für das Team ausgelobt, welches sämtliche seiner zehn WM-Spiele in der regulären Spielzeit siegreich beendet. Und jetzt raten Sie mal, wer das war…

[mb/russland.RU]