Warning: mysql_query(): Access denied for user ''@'localhost' (using password: NO) in /homepages/23/d83882051/htdocs/russland/wp-content/plugins/wp-ticker/wp-ticker.php on line 241

Warning: mysql_query(): A link to the server could not be established in /homepages/23/d83882051/htdocs/russland/wp-content/plugins/wp-ticker/wp-ticker.php on line 241

Warning: mysql_field_type() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /homepages/23/d83882051/htdocs/russland/wp-content/plugins/wp-ticker/wp-ticker.php on line 242

Warning: mysql_field_type() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /homepages/23/d83882051/htdocs/russland/wp-content/plugins/wp-ticker/wp-ticker.php on line 243
Kategorie: Tiere & Natur - russland.NEWS - russland.TV

Gravierendes Rentiersterben in Sibirien

Die alarmierende Meldung lag passend zur Weihnachtszeit auf den Schreibtischen der Redaktionen: Der Rentierbestand in den arktischen Regionen Sibiriens ist durch gezielte Wilderei bereits stark dezimiert. Laut dem World Wild Fund for Nature, kurz WWF, sei die Hälfte der wild auf der Taimyr-Halbinsel lebenden Tiere bereits verschwunden. Und es handelt sich hier nicht nur um eine Handvoll.

„Die Tiere werden in großen Zahlen wegen ihrer Geweihe und Zungen gewildert. Wir finden immer wieder wahre Schlachtfelder an getöteten Rentieren“ berichtet Eva Klebelsberg, die Referentin der Tierschutzorganisation für die arktischen Regionen in Russland, fassungslos. Der größte Markt für die Exemplare befindet sich ihr zufolge in China. Dort werden Teile der Rentiere unter anderem in der traditionellen Medizin verwendet.

Die erbeuteten Tiere würden meist qualvoll verenden, heißt es bei der in der Schweiz ansässigen Stiftung. Den Rentieren werde das stark durchblutete junge Geweih oft bei lebendigem Leib abgeschnitten, um es weiter zu verarbeiten. Die Zunge hingegen gelte in vielen anderen asiatischen Ländern als besondere Delikatesse.

Jährlich werden 80.000 bis 100.000 Rentiere getötet, so dass die Population auf der sibirischen Taimyr-Halbinsel im Nordpolarmeer von einst 800.000 Tieren im Jahr 2000 mittlerweile auf 400.000 wildlebende Exemplare geschrumpft sei. Angaben seitens der Behörden gibt es dazu noch nicht.

Zu geringe Strafen für Wilderei

Das Problem mit der Wilderei ist jedoch hier auf dem nördlichsten kontinentalen Festlandteil der Erde ebenso wie im restlichen Sibirien bekannt. Erst vor kurzem sind drei Mitarbeiter der Forstbehörde in der Region Primorje am Pazifik zu je 200.000 Rubel, das sind umgerechnet rund 3.000 Euro, Strafe verurteilt worden, wie die Nachrichtenagentur Ria Nowosti berichtete. Die Dunkelziffer der Wilderer dürfte jedoch erschreckend hoch sein.

„Wenn wir die illegale Jagd nicht bald bremsen, könnte die Zeit der riesigen Rentierherden in Nordsibirien bald vorbei sein“, sagt Eva Klebelsberg und erklärt, dass die wilden Herden eine wichtige Rolle für das Ökosystem der Tundra spielen. Jeden Winter sammeln sich viele tausend Rentiere, um gemeinsam die Wanderung über enorme Strecken zu den Winterweiden anzutreten. Diese riesigen Herden werden dann zum Ziel der Wilderer.

Um der systematischen Ausrottung der Rentiere entgegenzuwirken, setzt sich der WWF in Kooperation mit den für dieses Gebiets zuständigen Wildhütern für den Schutz der Tiere ein. Gemeinsam fordern sie weit höhere Strafen für Wilderei und wollen die Überwachung forcieren. Die größten Probleme sind im Moment jedoch noch mangelnde Mobilität und die fehlenden Kommunikationsmittel, wie es heißt.

Etwa 46.000 Euro würden benötigt, um die Anschaffung von Schneemobilen mit Anhängern, Satellitentelefonen sowie GPS-Halsbändern zur Ortung der Rentiere zu unterstützen. Da passt der Spendenaufruf des WWF gerade recht zur Weihnachtszeit.

[mb/russland.NEWS]




Ukraine wildert Bären aus

Ukrainische Tierschützer haben gute Arbeit geleistet. In Domaschyr und Synewyr im Westen der Ukraine werden Braunbären wieder auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Die Tiere, die bisher in Gefangenschaft gehalten wurden, werden in Auffangstationen und einem „Bärenwald“ gesundheitlich betreut und aufgepäppelt, um anschließend ausgewildert werden zu können.

Sie wurden in Privatzoos für die gaffende Öffentlichkeit in Käfigen gehalten, traten im Zirkus auf oder dienten als Tanzbären bei Veranstaltungen. Die Lebensumstände der Braunbären waren in der Regel erbärmlich. Laut Natalja Wyschnewska, die sich selbst als Tierrechtsanwältin bezeichnet, habe mittlerweile ein Prozess des Umdenkens in der Ukraine um sich gegriffen. Auf die Bemühungen von Tierschutzaktivisten hin konnten inzwischen viele Tiere aus der Gefangenschaft befreit werden, um sie wieder in ihren natürlichen Lebensraum einzugliedern.

Die bewaldeten Hügel der Westukraine, Ausläufer der Ostkarpaten, die sich von Polen bis in die Slowakei erstrecken, sind seit jeher der natürliche Lebensraum des europäischen Braunbären. Man schätzt die heutige Population in der Region auf etwa siebzig Tiere, wohingegen in der gesamten Ukraine weit über hundert Bären in Gefangenschaft leben. Die österreichische Tierschutzorganisation Vier Pfoten hat die Situation erkannt und bemüht sich seit 2012 darum, diese Tiere wieder in ihr natürliches Habitat einzugliedern.

„So um 2015 bis 2016 hat die ukrainische Gesellschaft aufgrund des Drucks von Aktivisten verstanden, dass die Haltung von Tieren unter diesen Bedingungen nicht zivilisiert ist, und die Besitzer von privaten Zoos haben verstanden, dass sie etwas falsch machen und haben mit uns zusammengearbeitet. Und wir haben die Möglichkeiten diese Bären in eine bessere Umgebung umzusiedeln. Hätten wir diese Möglichkeiten nicht, wäre es unmöglich, die Besitzer zu zwingen die Bedingungen für die Tiere zu verbessern“, sagt Natalja Wyschnewska, die für die österreichische Organisation vor Ort tätig ist.

Die Auffangstation Domaschyr, die seit 2016 in ihrer ersten Bauphase fast auf acht Hektar angewachsen ist und über eine Freifläche von drei Hektar verfügt, soll einmal Platz für etwa dreißig Bären bieten. Insgesamt wird die Anlage, so der Plan, am Ende zwanzig Hektar umfassen, die außer in den Wintermonaten für Besucher zugänglich sind. Mittlerweile leben in beiden Stationen nach Angaben der Organisation über zwanzig Tiere und warten darauf, nachdem sie ihre medizinische Betreuung hinter sich gebracht haben, wieder in ihre natürliche Umgebung entlassen zu werden.

[mb/russland.NEWS]




Die Wolga – ein Ökosystem mit Gesundheitsproblemen

Der längste Fluss Europas hat massive ökologische Probleme. Lange Zeit war die Wolga nicht mehr als ein Fluss, der alles hinwegschwemmte, was man hinein warf. Heute zeigen sich die ersten Folgeschäden des verantwortungslosen Umgangs mit einem sensiblen Ökosystem. Experten schlagen Alarm.

Aus den Augen, aus dem Sinn. Diese Redensart verdeutlicht die Mentalität der Gesellschaft, wie sie sich ihrer Hinterlassenschaften entledigt, beziehungsweise entledigte. Denn mit den Achtzigerjahren begann ein Umdenkprozess, in dem auch auch die Umwelt ihren Platz fand. Auf einmal wurde recycelt, geklärt und fachgerecht entsorgt. Man erkannte, dass der Teufel im Detail steckte: Kleinere und größere Umweltsünden summieren sich und am Ende steht die ausgewachsene Katastrophe.

In Russland besann man sich der Umwelt erst sehr viel später. Zu Zeiten der Sowjetunion hatte man noch ganz andere Sorgen und nach deren Zerfall stand zunächst der hemmungslose Konsum im Vordergrund. Erst mit dem Millennium begann man allmählich nach vorn zu blicken und erkannte die Schäden der Altlast UdSSR. Auch wenn man in Russland heute zumindest weiß, wie Ökologie geschrieben wird, so ist der Weg dorthin noch endlos weit. Zumindest scheinen Städte und Kommunen mittlerweile den Nutzen einer zentralen Abfallentsorgung erkannt zu haben.

Neuanfang trotz Altlasten

Vor kurzem pickte sich die russische Regierung als Fallbeispiel ihr Nationalheiligtum, die Wolga, heraus. Der Befund war erschreckend – mancherorts sei sogar die Gesundheit der Anwohner entlang des Flusses akut gefährdet, so heißt es. Untersuchungen ergaben beispielsweise eine Ölkonzentration in den Wässern des Flusses, die vier mal über dem zulässigen Höchstwert liegt. Und das bei der beachtlichen Länge von 3.530 Kilometern und einer Ablaufmenge, die im Mittel rund achttausend Kubikmeter pro Sekunde beträgt.

1.360.000 Quadratkilometer Einzugsgebiet speisen den Strom mit 5,5 Milliarden Kubikmetern mehr oder weniger frischem Wasser. Ein guter Teil des Wassers aus den großen Zuflüssen ist, wie zu erwarten, schon beim Eintritt in die Wolga stark kontaminiert. 66 große Städte entlang des Flusslaufs leiten ihre Abwässer, auch aus Industrieanlagen, nur unzureichend geklärt in das Flusssystem ein. Bislang habe man bereits rund zweitausend gesunkene Schiffe vom Grund der Wolga geborgen. Noch mindestens vierhundert weitere rosten derweil noch unter Wasser vor sich hin und verunreinigen kontinuierlich das Wasser.

Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew befand bereits im August, dass die Wolga zu den ökologisch miserabelsten Orten des Landes zähle. 38 Prozent aller belasteten Abwässer Russlands würden direkt oder indirekt in den Fluss gelangen, ließ er seine Behörde ausrechnen. Um zu retten was noch zu retten ist, stellte Medwedew bis zum Jahr 2025 eine Sonderfinanzierung in Höhe von 257 Milliarden Rubel, das entspricht etwa 3,5 Milliarden Euro, zur Reinigung des Wassers aus föderalen Mitteln in Aussicht.

Retten was noch zu retten ist

Auch der russische Präsident Wladimir Putin, dem bekanntermaßen sehr viel an der Ökologie Russlands gelegen ist, wies die Regierung an, aus Haushaltsmitteln Gelder für das kommende Jahr und darüber hinaus für die Planung der Jahre 2019 und 2020 bereitzustellen. Mit diesen Mitteln sollen die Entwicklung der landseitigen städtischen Umwelt und die Erhaltung des Ökosystems der Wolga finanziert werden. Zudem wurden Pläne erstellt, wie Russland seine Umweltprobleme in Zukunft in den Griff bekommen will.

Zunächst müsse die russische Aufsichtsbehörde für Konsumenten- und Gesundheitsschutz, Rospotrebnadsor, nach Anweisung des Ministerpräsidenten die Arbeit zur Aufdeckung und Unterbindung der Abwasserentsorgung in die Wolga gewährleisten. Die Ministerien für Umwelt und Transport sollen zeitgleich Lösungen ausarbeiten, wie der anfallende Müll von auf der Wolga verkehrenden Schiffen, einzusammeln und zu entsorgen sei. Auch landseitig wolle man aktiv werden, heißt es weiter aus Regierungskreisen.

Wie der Umweltminister Russlands, Dmitri Donskoj, erklärte, sollen bis zu siebzig Objekte abgerissen werden, deren Einfluss sich schädigend auf die ökologische Situation der Wolga auswirke. Außerdem sollen bestehende Kläranlagen in siebzehn Regionen entlang des Flusses entweder modernisiert oder komplett neu gebaut werden. Bis zum Jahr 2020 werden zusätzlich Objekte, die die Umwelt negativ beeinträchtigen, mit vollautomatischen Systemen zur Abwasserkontrolle ausgestattet sein.

Weiterhin ist geplant, erneuerbare Energie aus dem Schlamm der Wolga erzeugen zu können. Hierzu werden junge russische Wissenschaftler aufgerufen, die bereits eine Anlage konstruiert haben, die es ermöglicht, den Grad der Wasserverschmutzung zu kontrollieren und zu steuern. Dabei soll auch gleichzeitig eine weitere Verunreinigung durch Stickstoff verhindert werden. So sollte es möglich sein, dass sich der Fluss mehr oder weniger selbst regeneriert.

Des weiteren könne man sich auch Naturschutzgebiete in verschiedenen Regionen entlang der Wolga vorstellen, um die reichhaltige und mitunter einzigartige Flora und Fauna zu bewahren. Gute Erfahrungen ließen sich bereits am Unterlauf des Stromes sammeln, wo sich die Wolga in einem verzweigten Delta ausbreitet. So konnte beispielsweise durch gezielte Maßnahmen im Zuge des Habitatschutzes der vom Aussterben bedrohte Stör wieder zu einer gesunden Population zurückfinden.

[mb/russland.NEWS]




Massenweise tote Robben am Baikalsee

In den vergangenen Tagen sind bereits mehr als 140 Robben tot an die Strände des Baikalsees geschwemmt worden. Die Ursache des Massensterbens ist noch unklar, Experten gehen jedoch von einer Epidemie aus. Nun soll die Nahrungskette untersucht werden.

Ein dramatisches Massensterben der auf der Welt einzigartigen Baikalrobben beschäftigt derzeit die Behörden im sibirischen Irkutsk. Obwohl noch keine eindeutigen Krankheitserreger bei den toten Tieren gefunden wurden, befürchten örtliche Biologen eine Epidemie, die den gesamten Baikalsee betreffen könnte. Bei den angeschwemmten Kadavern handele es sich um erwachsene und kräftige Exemplare teilten die Behörden mit. 80 Prozent der Tiere seien trächtige Weibchen gewesen, heißt es in der offiziellen Mitteilung.

Die Baikalrobbe ist die einzige unter den Robbenarten, die ausschließlich im Süßwasser lebt. Wie es ihr Name schon ahnen lässt, ist sie in der freien Natur lediglich im Baikalsee anzutreffen. Mit einer Körperlänge von höchstens eineinhalb Metern und einem Gewicht von rund achtzig Kilogramm zählt sie zu den kleineren Robbenarten. Auffällig sind die, zu ihrem plumpen Körper auffällig groß proportionierten, Augen, die es den Tieren ermöglichen, im Baikalsee in Tiefen von 50 bis 300 Metern auf Jagd nach Nahrung zu gehen.

Jäger in der Tiefe

Nachdem die Population seit Ende des 19. Jahrhunderts drastisch zurück gegangen ist, wurden die Baikalrobben unter strengen Artenschutz gestellt. Das bedeutet, dass die Art zwar nicht akut gefährdet, der Fang jedoch nur auf wenige Exemplare reglementiert ist. Der heutige Bestand wird auf rund 128.000 Tiere geschätzt.

Da der Baikalsee als größter Süßwassersee der Erde enormes touristisches Potential birgt, gelangen auch Krankheitserreger in den Lebensraum der Robben. So verendeten rund 7.500 Tiere Ende der 1980er Jahre an Staupe. Einer Krankheit, die durch Hunde übertragen wird, für die die Baikalrobbe besonders anfällig scheint. Außer verschiedenen Adlerarten, die regelmäßig die Jungtierkolonien ausdünnen, hat die Baikalrobbe keine nennenswerten Fressfeinde.

Allerdings ist sie ihrerseits als größter Prädator im Baikalsee in hohem Maße anfällig für Umweltgifte, die bereits von Fischen, der Nahrung der Robben, aufgenommen wurden. Biologen gehen deshalb von chronischen Gesundheitsschäden und Schädigungen des Immunsystems aus.

Umweltgifte in der Nahrungskette

Ob dies auch als Ursache für das neuerliche Massensterben der Baikalrobben verantwortlich gemacht werden kann, ist bislang noch ungeklärt. Eine gemeinsame Kommission, gegründet aus mehreren Behörden, soll dem Auslöser der Todesfälle auf den Grund gehen. Wie die Gebietsverwaltung mitteilte, seien bisher keine Krankheitserreger, wie zum Beispiel Viren, gefunden worden.

Laut den ersten Laboranalysen sei Herzstillstand die Todesursache der Tiere gewesen. Auffälligerweise sei zudem bei vielen der gestrandeten Tiere der Magen-Darm-Trakt leer gewesen. Sergej Grochotow vom Veterinäramt in Irkutsk mutmaßte deshalb gegenüber der Nachrichtenagentur TASS, dass die Robben an Unterernährung gestorben sein könnten. Warum sie keine Nahrung aufgenommen haben, konnte er sich selbst nicht erklären. Nun sollen entnommene Wasserproben und Teile der Nahrungskette untersucht werden.

Von einer für Mensch und Tier gefährlichen Krankheit wurde zunächst nichts bekannt. Vorsichtshalber sprach die Staatsanwaltschaft jedoch eine Warnung aus. „Fell und Fleisch der toten Robben dürfen nicht für den Hausgebrauch verwendet werden“, hieß es seitens der Behörde. Wie berichtet wurde, hätten Anwohner das Fleisch bereits an Hunde verfüttert sowie Fett und Fell der Tiere nutzen wollen.

[mb/russland.NEWS]




Russland von seiner schmutzigsten Seite

Sogenannte Rankings sollen im Durchschnitt eruieren, wie es um eine bestimmte Sache, einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Meinung bestellt ist. Die Ergebnisse können dabei auf unverrückbaren Faktoren beruhen oder auf des Volkes subjektiver Meinung. Während üblicherweise versucht wird, bei solcher Gelegenheit die schönen Seiten von irgendetwas hervorzuheben, soll nun einmal die Schattenseite ans Licht gebracht werden. Es geht um die zehn schmutzigsten Städte Russlands.

So überhäuft wie Russland mit Naturschönheiten und landschaftlichen Reizen auch sein mag, die Größe des Landes und seine schier unerschöpflichen Ressourcen verleiteten die Menschen seit jeher zum Raubbau an seiner fragilen Umwelt. Sicherlich ist das nun wahrlich kein typisch russisches Phänomen. Die Intensität jedoch, mit der, besonders in den Zeiten der damaligen Sowjetunion, die nachhaltige Zerstörung einzelner Landstriche voran getrieben wurde, ist durchaus bemerkenswert.

Das russische Ministerium für Naturresourcen hat jüngst – anstelle einer „Must see“-Reiseempfehlung – eine Statistik veröffentlicht, in der die größten „Dreckschleudern“ des Landes verzeichnet sind. Es ist nicht weiter verwunderlich, dass in diesem Ranking die wichtigsten Industriestandorte Russlands zu finden sind. Die Emisionswerte stiegen im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozent auf drastische 31,6 Millionen Tonnen. Immerhin leben in den zwanzig am meisten belasteten Städten gut vier Millionen Menschen. Die unrühmlichen Top 10 der schmutzigsten Städte hier nun im Einzelnen.

10. Bratsk: Die Wirtschaft der Stadt Bratsk im Oblast Irkutsk ist stark von ihren Aluminium- und Chemiefabriken abhängig. 1952 wurde in der Nähe ein großer Stausee angelegt, der ein 4.500 Megawatt-Kraftwerk speist. Der größte Arbeitgeber von Bratsk, RUSAL, betreibt hier eines der größten Aluminiumwerke des ganzen Landes. Laut dem Blacksmith Institute soll die Fabrik die Umwelt dermaßen stark belastet haben, dass die Stadt im Jahr 2001 evakuiert werden musste.

9. Tscheljabinsk: Die Großstadt am Rand des Ural-Gebirges zählt heute etwas mehr als eine Million Menschen und ist die neuntgrößte Stadt Russlands. Die hier ansässigen metallurgischen Kombinate gehören zu den größten metallverarbeitenden Betrieben in ganz Europa. Weitere Wirtschaftsschwerpunkte in Tscheljabinsk sind der Maschinenbau und eine Nahrungsmittel-Industrie sowie die Herstellung von Baumaterialien. In der Umgebung der Stadt befinden sich Lagerstätten von Braunkohle, Marmor und Mineralien, aus denen Seltene Erden gewonnen werden.

Die hohe Luftverschmutzung und zahlreiche, meist unkontrollierte, Mülldeponien der Schwerindustrie sorgen für ein exorbitantes Maß an Umweltzerstörung. Außerdem, als wäre das alleine nicht genug, ereignete sich 1957 ein schwerwiegender Unfall in der Nähe von Tscheljabinsk, bei dem ein Stahltank mit hoch radioaktiver Flüssigkeit explodierte. Dabei gelangten rund 750 Millionen Gigabequerel in die Umwelt, mehr als bei dem Reaktorunfall 1986 im ukrainischen Tschernobyl. Der Kernwaffenkomplex „Majak“ ist sei 1948 Teil der geheimen Atomtest-Sperrzone „Tscheljabinsk 70“.

8. Omsk: Die sibirische Millionenstadt am Zusammenfluss von Om und Irtysch entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem großen Zentrum der Petrochemie-Industrie. Heute ist Omsk Standort des Erdöl-Konzerns Gazprom Neft. Neben der Erdöl-Industrie befinden sich hier zudem große Betriebe für Geräte- und Maschinenbau, Leichtindustrie sowie für Elektronik. Weitere Erwerbsquellen für die Bewohner der Region sind die Holzverarbeitung und Nahrungsmittelproduktion.

7. Krasnojarsk: In der Nähe der fast Einmillionenstadt an Jenissei und Transsibirischer Eisenbahn befindet sich mit der kerntechnischen Anlage „Bergbau- und Chemiekombinat Schelesnogorsk“ einer der größten unterirdischen Industriekomplexe weltweit. Ein abgeschirmter und ehemals geheimer Betrieb, der seit den 1950er-Jahren Material für das russische Kernwaffenprogramm herstellt. Metallverarbeitung und Maschinenbau fallen als Umweltsünder trotz aller Präsenz nicht einmal so ins Gewicht.

Vielmehr ist das Aluminiumwerk KrAS für eine weit stärkere Umweltbelastung verantwortlich. Der Betrieb der heute ebenfalls für RUSAL produziert, ist die zweitgrößte Aluminium produzierende Anlage der Welt. Ein Wasserkraftwerk am eigens dafür aufgestauten Krasnojarsker See deckt den Energiebedarf des Aluminiumwerks. Laut Roman Pukalow, einem Umweltaktivisten der „Grünen Patrouille“ der Umweltpartei Russlands, stoße der Betrieb fast 300 mal mehr Benzopyren aus, als gesetzlich zulässig. Die Belastung durch das besonders gesundheitsschädliche Fluor, das bei der Produktion von Aluminium anfalle, sei erschreckend hoch, so Pukalow.

6. Magnitogorsk: „Die Stadt am magnetischen Berg“, so die wörtliche Übersetzung der Stadt, die ebenfalls im Oblast Tscheljabinsk liegt, ist seit 1930 ein Zentrum der Stahlerzeugung. Der Stahl für die russischen Panzer im Zweiten Weltkrieg stammte fast ausnahmslos aus dem hier ansässigen Stahl- und Eisenwerk, einem der größten in ganz Russland. Heute hat das Unternehmen Magnitogorsk Iron and Steel Works seinen Hauptsitz in der 460.000 Einwohner zählenden Stadt.

Dem Blacksmith Institute zufolge verursachen hohe Konzentrationen an Schwermetallen eine dementsprechend hohe Krebsrate. Auf Grund der extremen Luftverschmutzung sei es in Magnitogorsk schwierig ein Kind lebend zur Welt zu bringen, heißt es. Laut dem örtlichen Krankenhaus schätzt man lediglich bei einem von hundert Kindern auf einen guten gesundheitlichen Zustand.

5. Nischni Tagil: Ebenfalls im Ural, nördlich von Jekaterinenburg, wird Eisen gewonnen und verhüttet. Industriezweige der Stadt mit 360.000 Einwohnern sind demzufolge auch die Metallverarbeitung und der Maschinenbau. Das bedeutendste Unternehmen in Nischni Tagil ist der weltgrößte Panzerfahrzeughersteller Uralwagonsawod. Ebenso hat das Stahlwerk NTMK seinen Hauptsitz in der Stadt. Für die Reorganisation der Metallkombinate sind hauptsächlich deutsche Unternehmen, wie zum Beispiel Thyssenkrupp, verantwortlich.

4. Nowokusnezk: Die Halbmillionen-Stadt im Steinkohlerevier des Oblasts Kemerowo im Südwesten Sibiriens, ist eines der größten Industriezentren Westsibiriens. Hier befinden sich die Metallurgiekombinate der beiden größten Eisenbahnschienen-Hersteller Russlands. Das Aluminiumwerk Nowokusnezk, eine Fabrik für Eisenlegierungen sowie Maschinenbaubetriebe, Nahrungsmittelproduktionen und zwei Heizkraftwerke sorgen für nicht zu unterschätzende Umweltbelastungen. In zwei der Nowokusnezer Steinkohlebergwerke kam es im Jahr 2007 zu folgenschweren Grubenunglücken, als sich Methangas-Explosionen ereigneten. Insgesamt 158 Bergarbeiter verloren dabei ihr Leben.

3. Tscherepowez: Eisenhütten, Stahlwerke, Werften und Chemiebetriebe bestimmen das Bild der nordwestrussischen Stadt, mit etwas mehr als 310.000 die Größte im Oblast Wologda. Eines der weltgrößten integrierten Hüttenwerke wird vom Stahlproduzenten Severstal betrieben. Die hohe Erzeugung von Rohstahl führte zu beträchtlichen Staubemissionen in Tscherepowez. Seit dem Jahr 2012, im Zuge eines Umweltprogramms des Unternehmens, wurde in dem Werk in eine neue Sekundärentstaubung der Firma Siemens investiert.

2. Lipezk: Im Jahr 1805 verlieh man der heutigen Halbmillionenstadt in der Nähe von Woronesch wegen seiner Mineralheilquellen das Prädikat Kurort. Wenn man sich Lipezk jedoch heute als Zentrum eines Eisenerz-Abbaugebiets mit all seinen Stahlwerken, Maschinenbaubetrieben und seiner chemischen Industrie ansieht, mag man daran zweifeln. Der größte Arbeitgeber der Region ist das seit 1992 privatisierte metallurgische Kombinat OJSC Novolipetsk Steel. Im Jahr 2011 wurde in Lipezk das Internationale Umweltschutzforum „ÖkoRegion“  abgehalten.

1. Norilsk: Unrühmlicher Spitzenreiter der Top 10-Städte der Umweltsünden in Russland ist zweifelsohne Norilsk. Nicht weit von der Küste des Nordpolarmeeres entfernt – die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt Minus zehn Grad Celsius – ist der Weltmarktführer der Nickel- und Palladium-Produktion, Norilsk Nickel, zu Hause. Die Produktion von Nickel verursacht extrem nachhaltige Umweltschäden und hat schwerste gesundheitliche Folgen für die 175.000 Einwohner der Industriestadt.

Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt in Norilsk, der nördlichsten Großstadt der Welt, als moderne Planstadt aus Plattenbauten konzipiert, gut zehn Jahre unter der anderer Regionen Russlands. Atemwegserkrankungen sind an der Tagesordnung und die Krebsrate dementsprechend hoch. Waren es zur gründung der relativ jungen Stadt 1935 ausschließlich Gulag-Insassen, die im Nickelabbau tätig waren, bietet Norilsk Nickel heute eine der wenigen Erwerbsmöglichkeiten in der Region.

Den am stärksten verschmutzten Gebieten und Regionen widmete sich unterdessen das russische Umweltministerium, wie die staatliche Zeitung Rossijskaja Gazetta berichtet. Bis Ende des Jahres, dem „Jahr der Ökologie“ in Russland, will man analog zu den russischen Städten ein Umweltranking der russischen Regionen erarbeiten, erklärte der russische Umweltminister Sergej Donskoj. Hierzu soll auch das dazugehörige Umwelt-Management bewertet werden.

[mb/russland.NEWS]




Grönlandwal rettet sich vor Killerwalen auf Insel

 

Es klingt verrückt – aber es stimmt:

Im Ochotskischen Meer (im Pazifik an der Küste Sibiriens) hat sich ein 13 Meter langer Grönlandwal vor mehreren Orcas (Killerwale) bei Flut in den den »Großen See« auf der »Schantar-Insel« entwässernden Fluss geflüchtet. Bei einsetzender Ebbe steckt er nun fest und kann „die Insel nicht mehr verlassen“.

Der Minister für Naturschutz, Donskoj, leitet persönlich die Rettung des Wales. Um den Wal vor Austrocknung zu schützen, wird er mit Feuerlöschpumpen bespritzt und alle hoffen auf die nächste Flut, die ihn wieder in die Freiheit entlassen soll. Da es nicht sicher ist, dass er von selbst den Weg findet und die Gefahr besteht, dass er an einem der Ufer wieder strandet, soll er mit viel Lärm von den Untiefen fern gehalten werden, so dass ihm nur der Weg ins offene Meer bleibt.

Selbst wenn er das Meer wieder erreicht hat, will man sicher gehen, dass er sich nicht noch einmal verirrt: Die den Wal erschreckenden Maßnahmen sollen ihn bis auf das offene Meer hinaus begleiten. Diese Begleitung im noch seichten Wasser, in dem er nur eingeschränkt bewegungsfähig ist, soll ihn auch vor einem eventuellen erneuten Angriff der Orcas schützen.

Für den Fall, dass die Flut nicht hoch genug ist, ist ebenso gesorgt. Auf Bändern soll er dann in die Freiheit gezogen werden.

Alle Beteiligten hoffen, dass die Rettungsaktion gelingen möge, denn ansonsten stünde ihm ein schreckliches Ende bevor.

[hmw/russland.NEWS]




Russischer Minister für Naturschutz sucht Finanzierung für Baikalsee

Der russische Minister Donskoi hat seine Beamten, die ein grundlegendes Projekt zur Erhaltung des weltberühmten und 1996 von der UNESCO zum „Weltnaturerbe“ erklärten Baikalsees ausgearbeitet haben, aufgefordert, über mögliche Quellen zur Finanzierung nachzudenken.

Die Arbeiten an dem Entwurf begannen Anfang 2016 und jetzt gegen Ende der Ausarbeitung wird das Projekt mit 500 Milliarden Rubel (derzeit 7,15 Milliarden Euro) veranschlagt. Beteiligt an dem Projekt sind die Regierungen der Republik Sibirien der Republik Burjatien und der Region Irkutsk.

„Ich schlage vor, dass jeder sein Bestes tut, um mögliche [Finanzierungs-]Quellen zu finden, denn ohne sie werden wir in ein ernstes Defizit geraten“, sagte Donskoi auf einer Sitzung der Regierungskommission zum Schutz des Baikalsees.

Das neue Programm wurde notwendig, weil das bisherige zum Schutz des weltweit größten Süßwassersees sowie die laufenden Programme zur mit einher gehenden sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der angrenzenden Gebiete nicht den geforderten Zielen entsprach.

Der Baikalsee ist fast vollständig von Naturschutzgebieten umgeben und seine gesamte Küste ist Naturschutzzone. Es gilt, die Erfordernisse des Naturschutzes mit der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Übereinklang zu bekommen.

[hmw/russland.News]




Bestand der Schneeleoparden in Russland stabil, aber weiter gefährdet

Der WWF hat in Russland die äußerst seltenen Schneeleoparden gezählt. Ergebnis: Insgesamt 43-47 Individuen der Großkatzen liefen den Umweltschützern in die Kamerafallen. Auf Basis dieser Zahlen schätzt der WWF die Gesamtzahl an Schneeleoparden im Land auf 70 Tiere und damit als stabil ein. „Die Schneeleoparden haben sich in Russland behauptet“, freut sich Markus Radday, Fachmann für Großkatzen beim WWF Deutschland. „70 Tiere sind aber immer noch eine sehr geringe Zahl. Wir müssen weiter an ihrem Schutz arbeiten und vor allem die Wilderei stoppen. Sowohl Schneeleoparden fallen ihr zum Opfer, aber auch Bergziegen, ihre wichtigsten Beutetiere.“

Der Schneeleoparden-Zensus startete im Januar 2017 und dauerte mehrere Monate an. Gemeinsam mit Partnern brachte der WWF hierzu zahlreiche Kamerafallen im Hauptverbreitungsgebiet in Russland in Stellung. Hierbei handelt es sich um die Republiken Altai, Tuwa und Burjatien, welche allesamt im zentralasiatischen Teil  des Landes liegen. Die Tiere lassen sich anhand ihrer individuellen Fellmusterung auseinanderhalten. Lediglich in vier Fällen gelang das nicht zweifelsfrei, weshalb die Zahl der identifizierten Schneeleoparden zwischen 43 und 47 liegt. „Besonders erfreulich ist, dass wir auch neun Welpen zählen konnten. Das lässt uns hoffen, dass es mit den Leoparden bergauf geht“, so Markus Radday. Einziger Wermutstropfen ist laut WWF die Situation im Osten des Sajangebirges in der Republik Burjatien. Hier konnten lediglich neun der Wildkatzen gezählt werden. Zudem fiel auf, dass es in der Region fast keine Steinböcke  mehr gibt, was das Überleben der Schneeleoparden stark gefährdet.

Mit rund 4.000 Individuen in freier Wildbahn zählt der Schneeleopard zu den seltensten Großkatzen der Welt. Vor allem die Wilderei macht ihnen zu schaffen – sowohl auf die Schneeleoparden selber als auch auf ihre Beutetiere. Die Körperteile der Schneeleoparden erzielen hohe Preise auf dem Schwarzmarkt für asiatische Medizin und das Fell landet als Statussymbol an den Wänden wohlhabender Privatpersonen. Die Mehrzahl der Tiere wird laut einer Untersuchung des WWF jedoch nicht vorsätzlich für den Verkauf getötet. Am häufigsten handele es sich bei den Tätern um Landwirte, die ihr Vieh verteidigen oder Rache für gerissene Weidetiere üben. Um solchen Mensch-Tier-Konflikten vorzubeugen hilft der WWF den Viehwirten beim Schutz ihrer Tiere, zum Beispiel durch Zäune.

[Immo Fischer, Pressestelle WWF]




Russe im Toten Meer ertrunken

Da hat er etwas geschafft, was hinlänglich als unmöglich gilt: Ein Russe ist im Toten Meer ertrunken. Wegen seines hohen Salzgehalts kann ein Körper normalerweise nicht unter die Wasseroberfläche des Gewässers sinken. Der Unfall ereignete sich in Israel.

Ein 67-jähriger russischer Staatsbürger wurde heute Morgen leblos an einem Strand aufgefunden, wie die Nachrichtenagentur dpa nach Meldungen des Rettungsdienstes »Magen David Adom« berichtet. Laut der Sanitäterin Schani Gamliel lag der Mann bewusstlos ohne Puls und ohne Atem am Strand. „Ein Bademeister versuchte, ihn wiederzubeleben. Nach längeren Versuchen, sein Leben zu retten, mussten wir ihn für tot erklären“ so die herbeigerufene Ersthelferin. Der Ertrunkene hielt sich den Angaben zufolge als Tourist in Israel auf.

Das Tote Meer, in dem sich das Unglück ereignete, gilt als eines der Gewässer mit dem höchsten Salzgehalt. 428 Meter unter dem Meeresspiegel gelegen, grenzt es an Israel, Jordanien und das von Israel besetzte Westjordanland. Der Salzgehalt liegt bei durchschnittlichen 28 Prozent, das Mittelmeer im Vergleich dazu, kommt auf lediglich 3,8 Prozent. Kuraufenthalte in den Sanatorien entlang der Küste des Salzsees werden mittlerweile wegen der nachgewiesenen Heilwirkung bei Hauterkrankungen von Krankenkassen übernommen.

Da die hohe Dichte des Wassers den menschlichen Körper wie einen Plastikball an der Oberfläche hält, ist der Badetourismus in der Region äußerst beliebt. Zu Unfällen kann es, wie nun geschehen, dennoch kommen, wenn das extrem salzhaltige Wasser in die Lungen gerät. Das private Rettungsunternehmen »Helen« hat deshalb bis zu 60 ausgebildete Rettungsschwimmer saisonal in den Badeorten im Einsatz.

[mb/russland.NEWS]




Schnee in Europa – Feuer in Sibirien

Am Freitag 17.00 Uhr Ortszeit hat der Minister für Notfallsituationen Wladimir Puchkow im Föderalen Bezirk Sibirien den Notstand ausgerufen.

In der Region Irkutsk, am südlichen Baikalsee, und in der Republik Burjatien, im Westen des Bajkalsees, sind massive Wildbrände ausgebrochen. Fast 100 Häuser sind bereits in Flammen aufgegangen. Die Bewohner sind rechtzeitig evakuiert worden, teilte der Chef des Nationalen Zentrums für Krisen des Russischen Katastrophenschutzministerium Viktor Yazuzenko mit. Man nimmt als Ursache fahrlässigen Umgang mit Feuer an.

[hmw/russland.NEWS]