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14-05-2007 Estland
Bildungsminister Estlands empfiehlt die Anzahl russischer Schulen zu verringern
Der Bildungs- und Wissenschaftsminister Estlands, Tönis Lukas, hat heute den Mächten des Landes empfohlen, die Anzahl russischer Schulen zu verringern. Er erklärte nämlich im estnischen staatlichen Fernsehen, es sei wünschenswert, "starke Gymnasien zu schaffen", was in der Praxis zur Senkung deren Zahl führen würde. Erwähnenswert ist, dass es zurzeit in Estland 60 russische Schulen gibt. Der Minister vertrat jedoch die Ansicht, höchstens zehn Gymnasien wären genug.

Lukas betonte zugleich, weder er noch sein Ministerium seien berechtigt, den Bürgermeister von Tallinn, Edgar Savisaar, oder den Vorsitzenden der Stadtversammlung von Narva zu verpflichten, die Anzahl der Gymnasien zu verringern. Er könne lediglich empfehlen, unterstrich er.

Nach Einschätzung von Experten wird der Übergang zum Studium in estnischer Sprache Probleme für Schüler aus russischen Familien bereiten. Die Hochschulbildung werde schwerer zugänglich sein, und zur russischsprachigen Gemeinde Estlands werden immer weniger Intellektuelle gehören, so die Experten. [itar-tass/russland.RU]