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03-10-2006 Georgien
Kein Bedarf: Russland verzichtet auf Vermittler für Georgien
Moskau sehe keine Notwendigkeit, Vermittler für die Normalisierung der Beziehungen mit Georgien einzusetzen, erklärte am Dienstag der russische Außenminister im Gespräch mit Journalisten. "Offen gesagt, sehe ich da keinen Bedarf", sagte Sergej Lawrow.

"Es geht nicht um fehlendes Verständnis dafür, was geschieht. Ich denke, die georgische Führung weiß nur zu gut, was sie macht und wie sich das auf die ganze Situation auswirkt", sagte der Minister.

Außerdem verwies er darauf, dass sich Dritte bereits sehr aktiv damit beschäftigen, was zwischen Georgien und Russland passiert. "Wir haben mehrmals diese dritten Seiten gewarnt - sie können meinetwegen Sponsoren genannt werden. Also diejenigen, die Georgien mit Waffen beliefern, diejenigen, die eine Entscheidung des UN-Sicherheitsrates verhindern, um Georgien seine Verpflichtungen erfüllen zu lassen. Wir haben sie mehrmals vor der Gefahr gewarnt, mit dem Saakaschwili-Regime zu liebäugeln - vor der extremen Bedrohung der Politik, die dieses Regime betreibt. Sowohl gegenüber Russland wie auch gegenüber dem eigenen Volk, wie auch in Bezug auf die Konflikte, die auf dem georgischen Territorium weiter bestehen", sagte Lawrow.

"Das Zutun dieser Dritten ist in den russisch-georgischen Beziehungen bereits zu spüren. Ich denke, es geht darum, das eingebrachte Fremde hier zu beseitigen. Natürlich nur wenn die georgische Führung fähig ist, von diesem künstlich von außen Eingebrachten und von den Handlungen Abstand zu nehmen, die die russisch-georgischen Beziehungen vergiften", sagte Lawrow. Russland beabsichtige jedoch nicht, die Sicherheit seiner Militärstützpunkte in Georgien zusätzlich zu festigen. Das erklärte am Dienstag der Vizepremier und Verteidigungsminister Russlands, Sergej Iwanow, Journalisten in Bischkek. Dort weilt er zurzeit zu einem Arbeitsbesuch. [ RIA Novosti ]

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