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18-01-2007 Georgien
Georgischer Abgeordneter begrüßt Rückkehr des russischen Botschafters nach Tiflis
Die bevorstehende Rückkehr des russischen Botschafters nach Tiflis ist ein gutes Zeichen im Kontext der russisch-georgischen Beziehungen. Das erklärte der Vorsitzende des georgischen Parlamentsausschusses für auswärtige Angelegenheiten, Konstantin Gabaschwili, am Donnerstag in einem Telefon-Interview für RIA Nowosti.

Diese „Verbesserung der Kontakte“ zwischen den beiden Ländern sei nur zu begrüßen, betonte er.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat heute den im September 2006 aus Tiflis abgerufenen Botschafter Wjatscheslaw Kowalenko empfangen und ihn informiert, dass er seine Arbeit in Georgien demnächst fortsetzen werde.

Während des Treffens bezeichnete der Staatschef Georgien als ein Land, „mit dem Russland jahrhundertelang nicht nur besondere Beziehungen, sondern Beziehungen der guten Nachbarschaft und Freundschaft pflegte“. „Ich sage noch mehr: unsere Länder hatten jahrhundertelang ein besonderes Schicksal“, unterstrich Putin.

„Leider mussten wir in den jüngsten Jahren auf bestimmte Probleme stoßen“, stellte er fest.

Zugleich informierte der Präsident, dass er mit seinem georgischen Amtskollegen Michail Saakaschwili im September vorigen Jahres eine ganze Reihe von Maßnahmen zur Regelung der Beziehungen vereinbart habe.

„Der erste wichtige Schritt erfolgte im Dezember, als das Abkommen über die Gaslieferung aus Russland nach Georgien unterzeichnet wurde. Wichtig ist, dass diese Lieferungen im Sinne der Marktprinzipien erfolgen werden“, betonte Putin.

Ferner machte er den Botschafter darauf aufmerksam, dass Russland eine „immer größere Rolle bei der Konfliktregelung im Ex-UdSSR-Raum“ spiele. „Das ist auch eine der wichtigsten Richtungen unserer Tätigkeit“, betonte der Präsident.

Am 28. September 2006 hatte das russische Außenministerium Botschafter Kowalenko aus Tiflis zu Beratungen abberufen und nahezu alle Mitarbeiter der Botschaft samt Familien evakuiert.

Dazu kam es nach der Festnahme von vier russischen Soldaten der Truppengruppierung in Transkaukasien am 27. September. Am 2. Oktober wurden diese Offiziere an OSZE-Vertreter übergeben. Danach konnten sie heimkehren. [ RIA Novosti  / russland.RU ]

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