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04-12-2007 Georgien
Georgien: Saakaschwili besteht auf Rückkehr von Südossetien und Abchasien
Ohne die Rückkehr der verlorenen Territorien kommt die Staatlichkeit Georgiens nicht zustande, sagte der georgische Präsidentenkandidat Michail Saakaschwili laut der Nachrichtenagentur Nowosti-Grusija.




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„Die Vereinigung Georgiens ist mein Lebensziel. Diese Frage muss ruhig und konzentriert gelöst werden“, sagte er bei einem Treffen mit Studenten der Staatlichen Iwane-Dschawachischwili-Universität in der georgischen Hauptstadt Tiflis am Dienstag.

„Die Lage in Zchinwali (Hauptstadt der nicht anerkannten Republik Südossetien auf georgischem Territorium) ist heute instabil. Das wissen sowohl Russland als auch die Separatisten. Die Tatsache, dass die Situation sich hält und Georgien sich nicht von Provokationen beeinflussen lässt, ist ein Verdienst der georgischen Behörden und der Rechtsschutzorgane“, führte Saakaschwili aus.

Er äußerte die Überzeugung, dass die Rückführung Südossetiens unter georgische Kontrolle in einigen Monaten möglich sei, sollte die Wahl in einer ruhigen und stabilen Situation verlaufen.

Auch ohne Abchasien (weitere nicht anerkannte Republik auf georgischem Territorium) käme, so Saakaschwili, die Staatlichkeit des Landes nicht zustande.

Ihm zufolge hat sich das Tempo der heimischen Wirtschaftsentwicklung nach der Wiedererlangung der Kontrolle über die autonome Republik Adscharien wesentlich gesteigert. Nach der Rückkehr Abchasiens sei, so Saakaschwili, mit einer Verdoppelung dieses Tempos zu rechnen.

Saakaschwili kandidiert für die kommende Präsidentenwahl, die auf seinen Beschluss am 5. Januar 2008 stattfinden soll. Da er im Vorfeld der Wahl seine Präsidentenvollmachten niedergelegt hat, vertritt ihn die Parlamentschefin Nino Burdschanadse. RIA Novosti

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