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05-10-2006 Glosse
Russland hat mit Georgiern kein Drogenproblem
Der Vizedirektor der russischen Behörde für Drogenkontrolle, Generaloberst Wladimir Subrin, erklärte am Donnerstag, dass in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres mehr als 24 000 Personen für die Aufbewahrung, den Transport und den Verkauf von Drogen strafrechtlich verantwortlich gemacht wurden.

Subrin gab weiterhin bekannt, dass in diesem Zeitraum 847 Ausländer wegen Drogendelikten strafrechtlich belangt wurden. Größtenteils stammen die Täter aus GUS-Staaten.

"Die meisten, 289 Personen, sind aus Tadschikistan. An zweiter Stelle sind Aserbaidschaner (189 Personen), an dritter Ukrainer und an fünfter Georgier", sagte Subrin.

Die Anzahl georgischer Staatsbürger, die in den ersten acht Monaten des Jahres wegen Drogenverbrechen festgenommen worden, bezifferte Subrin mit 37 Personen.

"23 davon wurden für den Verkauf von Drogen und psychotropen Stoffen festgenommen", sagte er.

Insgesamt sind nach Angaben der Drogenkontrollbehörde von Januar bis August 90 georgische Staatsbürger wegen Verletzungen des Drogengesetzes festgenommen worden.

Ganz im Fahrtwind der aktuellen Ereignisse fügte der Vizedirektor der Drogenkontrollbehörde hinzu: "In der Regel sind organisierte kriminelle Gruppen aus Georgien auf die Verwahrung und den Verkauf von Heroin gerichtet."

23, 37 oder 90 von 24 000 Drogendelinquenten kamen aus Georgien - wenn das kein unfreiwilliges Kompliment ist. (hub/russland.RU)