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24-04-2007 Boris Jelzin
Putin verhängte für 25. April Staatstrauer anlässlich des Todes Boris Jelzins
Russlands Präsident Wladimir Putin hat den 25. April zum Trauertag für den verstorbenen ersten russischen Präsidenten Boris Jelzin erklärt. "Ich erkläre den 25. April zum nationalen Trauertag", sagte Putin.

"Dahin geschieden ist ein Mensch, der eine ganze Epoche in Russland eingeleitet hatte", sagte Putin am Montag in einer Fernsehansprache zum Tod Jelzins. "(Unter Jelzin) wurde ein neues, ein demokratisches Russland geboren, das zu einem freien und für die übrige Welt offenen Staat wurde, in dem die Macht tatsächlich dem Volk gehört."

"Wir haben Boris Nikolajewitsch als einen mutigen und zugleich als einen innigen und seelischen Menschen gekannt. Er war ein wahrer und kühner nationaler Führer. Bei der Verteidigung seiner Positionen war Jelzin immer aufrichtig und ehrlich", betonte Putin.

Boris Jelzin wurde am 12. Juni 1991 zum ersten Präsidenten Russlands gewählt und blieb bis Ende 1999 im Amt. Am 31. Dezember 1999 legte er freiwillig seine Präsidentenvollmachten nieder und übertrug sie an den damaligen Ministerpräsidenten Wladimir Putin.

Der gesundheitlich schwer angeschlagene Jelzin war um 15.45 Uhr Ortszeit, in einem Moskauer Krankenhaus im Alter von 76 Jahren an Herzversagen gestorben. Jelzin soll nach Kreml-Angaben am Mittwoch auf dem Prominenten-Friedhof des Jungfernklosters in Moskau beigesetzt. beigesetzt werden. Der Kreml rief für Mittwoch Staatstrauer aus. [itartass/ria novosti/russland.RU]