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20-09-2008 Jugendparlament DeuRus
4. Deutsch-Russisches Jugendparlament in St. Petersburg
Vom 29. September bis 2. Oktober tagt in St. Petersburg das 4. Deutsch-Russische Jugendparlament. 50 Jugendliche aus Deutschland und Russland erörtern parallel zu den deutsch-russischen Regierungskonsultationen und dem Petersburger Dialog aktuelle Fragen der deutsch-russischen Zusammenarbeit.

Ausgerichtet wird das Jugendparlament von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch und dem Russischen Nationalen Koordinierungsbüro für den Jugendaustausch mit Deutschland.

Die Beratungen der „Jungparlamentarier“ finden nach parlamentarischen Regeln in Ausschüssen und im Plenum statt. In Anhörungen werden auch die Meinungen deutscher und russischer Politiker und Experten eingeholt.

Das Jugendparlament erörtert die Ergebnisse seiner Arbeit am 2. Oktober im Rahmen einer öffentlichen Plenarsitzung in den Räumen des Stadtparlaments von St. Petersburg im Marijinskyj-Palast. Anschließend tragen Vertreter des Jugendparlaments die Ergebnisse in der Abschlusssitzung des Petersburger Dialogs vor.
In Deutschland und in Russland wurde die Teilnahme am Jugendparlament öffentlich ausgeschrieben. Jugendliche im Alter von 17 bis 25 Jahren konnten sich bewerben und zugleich Themen vorschlagen, die beim Jugendparlament in St. Petersburg erörtert werden sollen.

Erstmals kann man die Arbeit des Jugendparlaments auch im Internet live verfolgen: Auf www.to4ka-treff.de berichten junge Journalisten der Jugendpresse Deutschland e.V. und der russischen YN Press laufend aus St. Petersburg. Das neue deutsch-russischsprachige Jugendwebportal ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch und der Goethe-Institute der Region Osteuropa/Zentralasien.

Die Idee zu einer deutsch-russischen Internetplattform stammt von den Teilnehmenden des 1. Deutsch-Russischen Jugendparlaments, das 2006 in Dresden stattfand. In St. Petersburg wird www.to4ka-treff.de nun offiziell an den Start gehen.

Die deutsch-russischen Jugendparlamente verstehen sich als „Schule der Zivilgesellschaft“: Sie fördern das Verständnis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Regeln der Demokratie und der parlamentarischen Meinungsbildung. Darüber hinaus verdeutlichen sie den Jugendlichen die Möglichkeit der eigenen Einflussnahme auf gesellschaftliche Fragestellungen und motivieren sie so zu aktivem politischem Engagement.

Die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch ist bundesweit das zentrale Koordinierungs-zentrum für den Jugend- und Schüleraustausch mit Russland. Gesellschafter der Stiftung sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Robert Bosch Stiftung und der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft. Seit Gründung der Stiftung im Frühjahr 2006 haben über 15.000 Personen aus Deutschland und Russland an Maßnahmen teilgenommen, die die Stiftung gefördert hat.