8./9. Mai - Ende des Großen Vaterländischen Krieges


8. und 9. Mai sollen zu Gedenk- und Aussöhnungstagen werden
Neun GUS-Länder haben in der UNO vorgeschlagen, den 8. und den 9. Mai zu Gedenk- und Aussöhnungstagen zu erklären. Laut diesem Vorschlag soll ein entsprechender Punkt in die Tagesordnung der 59. Tagung der UNO-Vollversammlung aufgenommen werden.

In einem gemeinsamen Brief an den UN-Generalsekretär Kofi Annan verwiesen die ständigen Vertreter Armeniens, Weißrusslands, Kasachstans, Moldawiens, Russlands, Tadschikistans, Turkmenistans und Usbekistans darauf, dass 2005 der 60. Jahrestag des Sieges über den Faschismus begangen wird. Gerade über Leiden und Tod von Millionen Menschen in jenem Krieg seien sich die Völker der Welt der Notwendigkeit der Schaffung eines kollektiven Sicherheitssystems bewusst geworden, das in der UNO-Charta seinen Niederschlag gefunden hat.

Die Delegationen der GUS-Länder schlugen vor, in einer Festsitzung der Vollversammlung eine Erklärung anzunehmen, die auf einen Zusammenschluss der Menschheit im Namen der gemeinsamen Ziele des Friedens und des Fortschritts und auf die Verhinderung neuer Weltkriege gerichtet wäre.

„Heute ist es wichtig, die Lehren des 2. Weltkrieges in Erinnerung zu behalten, das Andenken der Toten zu ehren, selbst die Möglichkeit einer Wiederholung von Weltkriegen im Namen des Lebens und der Freiheit der Menschheit auszuschließen und die Bemühungen der internationalen Völkergemeinschaft im Kampf gegen die neuen Herausforderungen und Bedrohungen bei einer zentralen Rolle der UNO zusammenzuschließen"; heißt es in einem Begleitschreiben zum Brief der Chefdelegierten der neun Länder.

Die Kapitulation des faschistischen Deutschlands war am 8. Mai 1945 um 22.30 Uhr Ortszeit in Berlins Vorort Karlshorst unterzeichnet worden. Zu diesem Zeitpunkt war es in Moskau bereits 0.30 Uhr des 9. Mai. (RIA)
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