8./9. Mai - Ende des Großen Vaterländischen Krieges


Idee der gleichen Verantwortung der UdSSR und Deutschlands für den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges absurd
Versuche, die gleiche Verantwortung der UdSSR und des faschistischen Deutschland für die Entstehung des Zweiten Weltkrieges zu beweisen, hat der stellvertretende Außenminister Russlands Sergej Rasow als absurd bezeichnet.

Wie er am Freitag in Sankt Petersburg auf einer internationalen parlamentarischen Konferenz anlässlich des 60. Jahrestages des Sieges der Anti-Hitler-Koalition im Zweiten Weltkrieg betonte, "hat in Wirklichkeit niemand mehr getan als unser Land in seinem Bestreben, die friedliebenden Staaten angesichts der zunehmenden Aggressivität des Faschismus zu vereinen".

Laut Rasow sind Versuche, die Befreiungsmission der Sowjetarmee in Europa mit der faschistischen deutschen Okkupation zu vergleichen, ebenso haltlos. "Tatsache ist, dass die Faschisten, die in wenigen Monaten elf europäische Länder mit 130 Millionen Einwohnern besetzt und unterjocht hatten, bald 18 Millionen von ihnen hinter Stacheldraht trieben und dann mehr als die Hälfte ihrer Gefangenen physisch vernichteten", sagte der Vizeaußenminister.

Es höre sich merkwürdig an, dass der Sieg über den Hitlerfaschismus einigen Ländern Osteuropas und des Baltikums keine Freiheit gebracht habe, fuhr der Diplomat fort. "Natürlich lässt sich über den Inhalt des Begriffes Freiheit streiten, und jeder hat wahrscheinlich das Recht auf eine eigene Meinung dazu. Tatsache ist aber, dass es ohne die großen Opfer und die großen Siege unseres Volkes und der Völker der Anti-Hitler-Koalition viele von diesen Ländern heute auf der Landkarte Europas nicht geben würde", betonte Rasow.

Laut dem Vizeaußenminister sollte an die möglichen Folgen der heute nicht seltenen Angriffe gegen die in Jalta und Potsdam verankerten Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges gedacht werden. "Die Siegermächte - die UdSSR, die USA und Großbritannien - haben in Wirklichkeit nicht das niedergeworfene Europa geteilt. Sie legten gemeinsam das Fundament für die Umgestaltung des Kontinentes, das den Europäern wohl die längste Friedenszeit in der Geschichte sicherte. Es wurde ein globaler Mechanismus zur Gewährleistung des internationalen Friedens und der Sicherheit entwickelt. Die Grundsätze und Normen der UN-Charta sind auch heute noch eine entscheidende Grundlage für die Herausbildung der neuen sicheren Weltordnung der Epoche der Globalisierung", betonte der stellvertretende Außenminister. (RIA)
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