8./9. Mai - Ende des Großen Vaterländischen Krieges


Zeit und Ort der Feierlichkeiten in Grosny anlässlich des 60. Jahrestages des Sieges noch geheim
Der Ort, das Datum und die Tageszeit für die in Grosny geplanten Festveranstaltungen anlässlich des 60. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg über den deutschen Faschismus von 1941-1945 wird nur einem engen Personenkreis mitgeteilt.

Darüber informierte die stellvertretende Ministerpräsidentin Tschetscheniens Belkis Baidajewa am Donnerstag in einer Beratung der tschetschenischen Regierung.

Laut Baidajewa wird diese Maßnahme von Sicherheitserwägungen während der Feierlichkeiten diktiert.

In Tschetschenien wurde der Ort der Hauptfeierlichkeiten bis jetzt nicht bekannt gegeben.

Wie der stellvertretende Generalstaatsanwalt Russlands Nikolai Schepel heute mitteilte, ist der Prozess zum Terrorakt am 9. Mai vergangenen Jahres in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny, bei dem der Präsident Tschetscheniens, Achmad Kadyrow, getötet worden war, im Zusammenhang mit einer neuen operativen Information wieder aufgenommen worden.

"Die Teilnahme der in der Anfangsphase (der Untersuchung) festgenommenen Personen an dem Terrorakt ist nicht bestätigt worden", sagte Schepel.

Es sei im Großen und Ganzen schwer, den Fortgang der Untersuchung zu kommentieren, so Schepel weiter, "denn dieses Verbrechen wurde nicht aufgeklärt".

Auf die Bitte, zu den Äußerungen des Ersten Vizepremiers Tschetscheniens, Ramsan Kadyrow, zur Untersuchung des Terroraktes Stellung zu nehmen, sagte Schepel: "Was die Äußerungen des Sohnes des Präsidenten anbetrifft, so müssen wir uns an die Prozessnormen halten."

Wie Ramsan Kadyrow am Mittwoch vor Journalisten sagte, "sind die Beteiligten am Terrorakt am 9. Mai vergangenen Jahres im Dynamo-Stadion, außer dem Auftraggeber Bassajew (dem tschetschenischen Terroristenführer) und einem der Täter, getötet worden".

Laut Ramsan Kadyrow liegen ihm vollständige Informationen über die Organisatoren des Terroraktes, bei dem sein Vater getötet worden sei, und über die unmittelbaren Täter vor. Er wisse hundertprozentig, wer das getan habe - wer die Sprengmine gebracht und wer sie zur Explosion gebracht habe und wie das geplant worden sei.

Laut Ramsan Kadyrow hatte er sich mit der Untersuchung des Terroraktes "als Berater des getöteten Präsidenten und als Leiter einer der Strukturen" befasst.

"Außerdem muss der Vater, der Sohn oder der Bruder (des Opfers) Blutrache üben, wenn er ein Tschetschene ist", sagte Ramsan Kadyrow. (RIA)
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