8./9. Mai - Ende des Großen Vaterländischen Krieges


"Anti-Terror-Plan" für Sicherheit am 9. Mai in Moskau
Mit einem speziellen "Anti-Terror-Plan" wollen die russischen Sicherheitskräfte Anschläge während der Gedenkfeiern zum 60. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland verhindern.

Der Plan für den 9. Mai, an dem rund 50 Staats- und Regierungschefs in Moskau erwartet werden, sei bereits in Kraft, sagte der Vize-Präsident des Organisationskomitees, Wladimir Kodschin, am Donnnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Auf den Flughäfen und entlang der Straßen, die von den Autokonvois benutzt werden sollen, würden alle nötigen Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Dies gelte auch für Plätze, an denen sich viele Kriegsveteranen versammeln werden.

Zu den Feiern werden unter anderem US-Präsident George W. Bush, sein französischer Kollege Jacques Chirac, Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und UN-Generalsekretär Kofi Annan erwartet. Rund 8000 Gäste sollen zu einer Parade auf dem Roten Platz kommen. Mitte April hatte sich der Sicherheitsbeauftragte der Moskauer Stadtverwaltung besorgt über mögliche Anschläge geäußert, etwa von tschetschenischen Rebellen.

Nach Angaben des Moskauer Polizeichefs werden ab dem 8. Mai mehr als 20.000 Sicherheitskräfte im Einsatz sein; bereits ab diesem Sonntag gelten verstärkte Kontrollen. Zudem wird ein Teil des Stadtzentrums gesperrt sein; die Metro wird nur Passagieren mit Sondergenehmigung zugänglich sein, etwa den rund 6000 akkreditierten Journalisten.

Auf einer Pressekonferenz antwortete der Chef des Verwaltungamtes des russischen Präsidenten, auf Fragen welche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen und ob sie ausreichend sein werden, dass im Stab des Organisationskomitees alle Rechtsschutzorgane vertreten sind.

„Es wurden Maßnahmepläne erarbeitet, die schon umgesetzt werden. Ich hoffe, nichts verdüstert den Feiertag", sagte er.

„Auch im Gebiet der Flughäfen, an den Strecken, wo die Autokolonnen durchkommen, und an den Orten, wo die Veteranen zusammenkommen, wird alles Erforderliche getan. Es werden genügend Kräfte und Mittel zum Einsatz kommen".

Des Weiteren legte er dar, dass ihm „selbst die Vermutung nicht über die Lippen kommen wolle, jemand könnte einen Schatten auf den Feiertag werfen".

bei russland.RU
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Er rief in Erinnerung, dass „die tschetschenischen Veteranen ihren Beitrag zum Sieg geleistet haben. Sie kämpften an allen Fronten, und viele von ihnen sind ausgezeichnet worden".

Eine Woche vor dem Besuch von US-Präsident Bush in Lettland autorisierte das Parlament in Riga die Regierung, verdächtige Flugzeuge notfalls abschießen zu lassen. Der Ministerpräsident oder der Verteidigungsminister dürften "im Extremfall" den Befehl zum Abschuss geben, um Schaden für nationale Sicherheitsinteressen abzuwenden und wenn es den Verdacht gebe, dass die Maschine als Waffe gegen menschliches Leben benutzt werden solle, heißt es in der Gesetzesänderung. Bush will in Riga am 6. und 7. Mai die Staatschefs der Baltenrepubliken Estland, Lettland und Litauen treffen. [ afp / RIA / russland.RU – die Internet - Zeitung ]
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