8./9. Mai - Ende des Großen Vaterländischen Krieges


Chinesische Kriegsveteranen mit russischen Auszeichnungen geehrt
Bei einer Festveranstaltung in der russischen Botschaft in China wurden chinesische Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges mit staatlichen Auszeichnungen geehrt. Mit der Jubiläumsmedaille „60. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg 1941 - 1945" zeichnete Botschafter Igor Rogatschow 27 Veteranen aus.

Zu den Geehrten zählen ehemalige Zöglinge des Internationalen Kinderheimes in Iwanowo, die in den Reihen der Volkswehr der 88. Rotbanner-Division im Fernen Osten gekämpft hatten.

Einer der Ausgezeichneten, Lo Zibei, wurde im Hinterland der Japaner abgesetzt, die den Nordosten Chinas im Juli 1945 besetzt hatten, und klärte den Gegner auf.

Bei Weitem nicht alle der Geehrten haben unmittelbar an Kampfhandlungen teilgenommen. Doch ihre Taten für die Front, im Hinterland verrichtet, wurden geehrt. Die Zöglinge des Kinderheimes in Iwanowo auszeichnend, stellte Rogatschow fest, dass sie alle in der Forstwirtschaft und in Munitionsfabriken gearbeitet und Blut gespendet haben.

Wie RIA Nowosti in der Botschaft erfuhr, wurden zwei Ausgezeichnete zu den Festveranstaltungen am 8. - 9. Mai nach Moskau eingeladen.

Die 27 Personen, die sich am Freitag in der Botschaft eingefunden hatten, sind bei Weitem nicht alle Veteranen, die mit Medaillen ausgezeichnet wurden. Viele Kriegsteilnehmer leben in anderen Regionen Chinas und werden ihre Auszeichnungen später in Empfang nehmen.

Bei der Auszeichnungszeremonie wurde der Bildband „Erinnerungen an den Krieg" präsentiert, den die Pressekanzlei des chinesischen Staatsrates unter Mitwirkung der russischen Botschaft und von RIA Nowosti herausgegeben hat. (RIA)
Sowjetische Agitproplakate zum 2. Weltkrieg
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