8./9. Mai - Ende des Großen Vaterländischen Krieges


Gedenkstätte für Soldatenruhm im Gebiet Leningrad
Im Lomonossowski-Rayon, Gebiet Leningrad, Nordwesten Russlands, wird am Dienstag eine Gedenkstätte für die Verteidiger des Oranienbaumer Brückenkopfes eröffnet.

Wie im Pressedienst der Gebietsregierung mitgeteilt wurde, wird ein Denkmal auf dem Berg Kolokolnja enthüllt, der an militärischen Karten als Höhe 105,3 bezeichnet wurde. Das Denkmal hat die Form einer 13 Meter hohen Stela, an der die Ziffer 105,3 eingemeißelt ist.

Der Oranienbaumer Brückenkopf (Oranienbaum hieß bis zum Jahre 1948 die heutige Stadt Lomonossow) entstand am 7. September 1941, als die Truppen der achten Armee zusammen mit der zweiten und der fünften Brigade der Marineinfanterie mit Unterstützung durch die Schiffs- und Küstenartillerie der Baltischen Flotte die Offensive faschistischer deutscher Truppen zum Stehen brachten, die Leningrad (heute Sankt Petersburg) einnehmen wollten.

Der Brückenkopf wurde bis zum Beginn einer Offensive sowjetischer Truppen im Januar 1944 gehalten und spielte bei der Verteidigung Leningrads eine große Rolle.

Während der Verteidigung des Brückenkopfes befanden sich auf dem Berg die Beobachtungspunkte sowjetischer Truppen und in den Tagen der Offensive der Roten Armee die Gefechtsstände des Befehlshabers der Leningrader Front, Armeegeneral Leonid Goworow, des Befehlshabers der Baltischen Flotte, Admiral Wladimir Tribuz und des Befehlshabers der zweiten Stoßarmee, Generalleutnant Iwan Fedjuninski.

Traditionsgemäß treffen sich am 9. Mai auf dem Berg Kolokolnja Veteranen, die an Kämpfen am Oranienbaumer Brückenkopf teilgenommen haben. Dorthin kommen auch ihre Angehörigen, um der gefallenen und in den Nachkriegsjahren verstorbenen Kriegsteilnehmer zu gedenken. (RIA)
Sowjetische Agitproplakate zum 2. Weltkrieg
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Sowjetische Flugblätter für deutsche Soldaten
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Deutsche Agitproplakate zum 2. Weltkrieg
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