8./9. Mai - Ende des Großen Vaterländischen Krieges


Belgischer Premier: Die Ostfront war entscheidend für den Sieg über Nazideutschland
Der belgische Premierminister Guy Verhofstadt hat am Mittwoch in einem Interview für RIA Nowosti über riesige Verluste an der Ostfront des Zweiten Weltkrieges und deren entscheidende Rolle bei der Zerschlagung von Nazideutschland gesprochen.

"Ich bewundere die Völker der ehemaligen Sowjetunion, die im Krieg gekämpft haben. Für einige von ihnen war dieser Krieg am längsten, für die anderen am opferreichsten. Die Schmerzen, Zerstörungen und das Leid waren gewaltig. Besonders riesig waren die Opferzahlen an der Ostfront. Der Beitrag ihrer Armeen zum Sieg über Nazideutschland war entscheidend", erklärte der belgische Regierungschef im Vorfeld seiner Moskau-Reise in einem Interview mit RIA Nowosti.

"Die Zahl der lebenden Kriegsveteranen geht zurück. Deshalb ist es wichtig, sich ihre Erinnerungen anzuhören, ihren Beitrag zur Beendigung des Zweiten Weltkriegs nochmals zu würdigen", sagte er weiter.

Das anstehende Jubiläum bezeichnete er als ein wichtiges Ereignis. Es biete einen Anlass, "über unsere Vergangenheit und unsere Zukunft nachzudenken, darüber, auf welcher Grundlage wir unsere Gegenwart aufgebaut haben und wie wir an Frieden und Wohlstand weiter bauen sollen."

Auch biete das Jubiläum einen Anlass, "unsere Treue zum Frieden, zur internationalen Zusammenarbeit für Freiheit und Wohlergehen unserer Bürger zu zeigen", sagte Verhofstadt.

"Wie das besiegte Deutschland seine Vergangenheit umgedacht und für sich ein neues Leben aufgebaut hat, ist für uns alle vorbildlich", meinte Verhofstadt.

Der belgische Premierminister kommt zu den Festlichkeiten anlässlich des 60. Jubiläums des Sieges im Zweiten Weltkrieg nach Moskau. (RIA)
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