8./9. Mai - Ende des Großen Vaterländischen Krieges


Puppen aus Leningrad von Kindern der Blockadezeit
Am Donnerstag wird im Sankt Petersburger Puppenmuseum die Ausstellung "Puppen der Kriegskindheit" eröffnet. Sie ist dem 60. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg gewidmet.

"In jenen Jahren halfen Puppen ihren kleinen Besitzerinnen sehr, die schwere Zeit zu überleben", sagte eine Mitarbeiterin des Museums dem Korrespondenten der RIA Nowosti.

"Eines der Ausstellungsstücke ist eine Puppe, die von ihrer ‚Puppenmutti' den Namen Schneewittchen erhielt. Mit der Puppe hängt eine ganze Geschichte zusammen. Die Eltern des Mädchens, dem die Puppe gehörte, glaubten, dass ‚Schneewittchen' ihre Tochter gerettet habe: Die Glassplitter, die eine Detonationswelle nach allen Seiten fliegen ließ, trafen nicht die Kleine, sondern die neben ihr sitzende Puppe", erzählt man im Museum.

In der Ausstellung sind insgesamt beinahe 60 Puppen zu sehen. Eine gute Illustration dazu sind Fotos aus der Kriegszeit, die Kinder und ihre Spielsachen zeigen. Außerdem kann der Besucher in den Glasvitrinen des Museums Zeichnungen betrachten, die von Kindern aus der belagerten Stadt stammen.

Die Ausstellung ist bis Ende Mai geöffnet. (RIA)
Sowjetische Agitproplakate zum 2. Weltkrieg
zum Vergrössern auf das Bild klicken





Sowjetische Flugblätter für deutsche Soldaten
zum Vergrössern auf das Bild klicken


Deutsche Agitproplakate zum 2. Weltkrieg
zum Vergrössern auf das Bild klicken