8./9. Mai - Ende des Großen Vaterländischen Krieges


Putin auf dem Schießplatz Alabino
Russlands Präsident Wladimir Putin ist auf dem Schießplatz der Tamanskaja-Division in Alabino eingetroffen, um einer festlichen Vorstellung anlässlich des 63. Jahrestags der Zerschlagung der faschistischen Truppen bei Moskau beizuwohnen.

Der Präsident stieg auf die Haupttribüne ein und nahm neben Veteranen Platz. Zu der Veranstaltung sind rund zweitausend Gäste geladen, unter ihnen Veteranen und Teilnehmer der Schlacht um Moskau.

Im Rahmen der Vorstellung wird Kriegstechnik aus dem Jahr 1941 zum Einsatz kommen, unter anderem 36 Panzer T-34 und drei Panzer BT-5. Den Zuschauern werden auch deutsche Panzer und Schützenpanzerwagen aus dem Zweiten Weltkrieg gezeigt.

Auf dem Schießplatz wird ein Frontabschnitt simuliert, so wie er im Herbst 1941 aussah: An der Front werden Divisionen, Panzerbrigaden, Artillerieregimente und Kavalleriebrigaden in Stellung gebracht, sind Panzersperren errichtet. Auf den Flanken ziehen die Kavallerie und die Infanteriedivision des Generals Panfilow in den Kampf. Die Veranstaltung erinnert an eine der besonders tragischen und heldenhaften Kapitel in der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges gegen die deutschen Besatzungstruppen von 1941-1945.

Vor dem "Gefecht" wärmen sich die Soldaten am Feuer; über den Feldküchen steigen wohlriechende Rauchschwaden, das Feldlazarett bereitet sich auf die Aufnahme von Verletzten vor, man singt laut Kriegslieder.

Alle Teilnehmer der Vorstellung sind Armeeangehörige aus der Tamanskaja-Division und haben Uniform aus dem Jahr 1991 an. An der Vorstellung sind über 2 500 Personen beteiligt sowie mehr als 100 gepanzerte Maschinen, Flugzeuge und Artillerie aus den Kriegszeiten, sowohl deutsche Panzer und Schützenpanzerwagen als auch sowjetische Panzer T-34 und mehr als 50 Schützenpanzerwagen, dekoriert als Kriegstechnik aus dem Zweiten Weltkrieg.

Die Schlacht um Moskau dauerte von Herbst 1941 bis Winter1942 und bildete die Grundlage für den Großen Sieg der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg. Von beiden Seiten waren an der Schlacht mehr als drei Millionen Mann, 22 000 Geschütze und Granatwerfer, ungefähr 2 000 Panzer und 2 000 Flugzeuge beteiligt. Die heldenhafte Verteidigung in allen Richtungen - Wolokolamsk, Moschajsk, Maly Jaroslawez und Tula - entkräftete den Feind, untergrub die Moral der deutschen Soldaten und Offiziere und schuf die notwendigen Bedingungen für die umfassende Gegenoffensive der Roten Armee. Bei Moskau wurde die Hoffnung der Wehrmacht auf einen Blitzkrieg begraben. (RIA)
Sowjetische Agitproplakate zum 2. Weltkrieg
zum Vergrössern auf das Bild klicken





Sowjetische Flugblätter für deutsche Soldaten
zum Vergrössern auf das Bild klicken


Deutsche Agitproplakate zum 2. Weltkrieg
zum Vergrössern auf das Bild klicken