8./9. Mai - Ende des Großen Vaterländischen Krieges


Russland verurteilt Schändung von Soldatengrabsteinen in Leipzig
Russland hat die Schändung von Grabsteinen sowjetischer Soldaten auf einem Friedhof in Leipzig scharf verurteilt. "Es ist besonders zynisch, dass dieser skandalöse Akt von Vandalismus im Vorfeld der Feiern des Sieges über den Nationalsozialismus begangen wurden", erklärte das russische Außenministerium am Samstag.

Dieser Sieg werde in der ganzen Welt gefeiert, darunter auch in Deutschland. "Wir erwarten, dass die deutschen Behörden alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, damit sich solche Verbrechen nicht wiederholen und die Verantwortlichen gefunden und verurteilt werden", hieß es.

"Einem Vertreter der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Moskau wurde erklärt, dass wir von den deutschen Behörden entschiedene Handlungen erwarten, die darauf gerichtet sind, ähnliche Verbrechen künftig zu unterbinden. Ferner erwarten wir Wiedergutmachung, eine verstärkte Bewachung unserer Soldatengedenkstätten sowie die Fahndung nach den Schuldigen und ihre Bestrafung", sagte der Amtssprechers des russischen Außenministeriums Michail Kamynin im Zusammenhang mit dem Vorkommnis.

In einer vom Außenamt Deutschlands verbreiteten Erklärung werde dieses abscheuliche Verbrechen auf das Entschiedenste verurteilt. Auch werde die Treue Deutschlands zu den Verpflichtungen bei der Pflege der sowjetischen Soldatenbegräbnisse hervorgehoben und versprochen, dass die Beschädigungen in nächster Zeit beseitigt sein werden.

In der Nacht zum Donnerstag hatten Unbekannte 187 Grabsteine sowjetischer Soldaten auf dem Friedhof in Leipzig verwüstet. Das Bundesaußenministerium hatte die Tat bereits als "fürchterlichen Akt" verurteilt.

Sowjetische Agitproplakate zum 2. Weltkrieg
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Sowjetische Flugblätter für deutsche Soldaten
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Deutsche Agitproplakate zum 2. Weltkrieg
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