8./9. Mai - Ende des Großen Vaterländischen Krieges


Ehemalige Länder der UdSSR begingen Tag des Sieges über Hitler-Deutschland
Kasachstan: Veranstaltungen anlässlich des Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg stattgefunden

Kasachstans Präsident Nursultan Nasarbajew hat am Mittwoch in Astana Blumen zum Ewigen Feuer vor dem Monument für die Verteidiger des Vaterlandes niedergelegt.

An der feierlichen Zeremonie nahmen außerdem Ministerpräsident Karim Massimow, Verteidigungsminister Danial Achmetow, Innenminister Baurshan Muchamedschanow und andere Regierungsmitglieder teil. Danach wandte sich der Staatschef an die Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges der Sowjetunion mit einem Grußwort.

Auch in der ehemaligen Hauptstadt Kasachstans, Alma-Ata, fand eine feierliche Aktion zum Gedenken der Todesopfer des Krieges teil. Zum Abschluss der Feierlichkeiten wird es in Astana und Alma-Ata Salute geben. Am Großen Vaterländischen Krieg der Sowjetunion nahmen mehr als 1,2 Millionen Kasachen teil. Etwa 100 000 von ihnen wurden mit Orden und Medaillen ausgezeichnet. 500 Soldaten wurden zu den Helden der Sowjetunion.

Usbekistan: Konzert im internationalen Kulturzentrum Usbekistans

In Taschkent, Hauptstadt der zentralasiatischen Republik Usbekistan, fand am 9. Mai anlässlich des Tagessieges ein feierliches Konzert unter Teilnahme von Kriegsveteranen statt. Knapp 1000 Veteranen aus verschiedenen Regionen des Landes nahmen eine Grußansprache des russischen Botschafters, des Moskauer Hauses der Landsleute und des internationalen Kulturzentrums Usbekistans entgegen.

"An diesem Frühlingstag gedenken wir mit Stolz der Heldentaten der Generation der Sieger - der besten Söhne und Töchter unserer Völker -, die gemeinsam an den Fronten des Großen Vaterländischen Krieges gekämpft haben", sagte der Botschafter Russlands, Farid Muchametschin.

Veteranen wurde materielle Hilfe erteilt. Mitarbeiter der russischen Botschaft legten Blumen am Denkmal der trauernden Mutter auf dem Unabhängigkeitsplatz von Taschkent und am Ewigen Feuer auf dem Wolgograder Friedhof der usbekischen Hauptstadt nieder.

Ukraine: feierliche Veranstaltung anlässlich des Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg in Kiew stattgefunden

In Kiew hat am Mittwoch eine feierliche Veranstaltung anlässlich des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg der Sowjetunion stattgefunden. An der Zeremonie nahm unter anderen Präsident Viktor Juschtschenko teil.

Zuvor hatte der Staatschef neben Vertretern der Regierung und verschiedener politischen Kräfte Blumenkränze zum Grabmal des Unbekannten Soldaten im Park der Ewigen Ehre niedergelegt. Zu den Teilnehmern der Niederlegung gehörte der russische Botschafter in der Ukraine, Viktor Tschernomyrdin.

Ministerpräsident Viktor Janukowitsch hatte sich am 8. Mai am Knie operieren lassen und befindet sich derzeit in Barcelona (Spanien).

Angesichts dessen wandte er sich an die Kriegsveteranen in einem Schreiben. Im Dokument heißt es unter anderem: "Wir neigen unsere Köpfe vor den Menschen, die heroisch lange und dornige Wege gegangen sind und ihre Heimat nach dem Großen Vaterländischen Krieg aus den Ruinen wiederaufgebaut haben. Unsere lieben Veteranen, es gibt keine solchen Worte, die unsere Dankbarkeit für ihre ewige Heldentat im grausamsten Krieg äußern können, den die Menschheit kannte."

Gleichzeitig versicherte der Premier, dass seine Regierung ihre Verantwortung dafür begreife, "dass das Leben der Veteranen würdig ihres Kriegs- und Arbeitsbeitrags sein muss."

Aserbaidschan: Ilcham Alijew legt Blumen nieder

Der Präsident der transkaukasischen Republik Aserbaidschan, Ilcham Alijew, legte am Siegestag Blumen an einem Denkmal für Asi Aslanow, zweifacher Träger des Titels "Held der Sowjetunion", in Baku nieder. Alijew sprach auch mit Veteranen, die der Zeremonie beiwohnten.

Zugegen waren auch Mitglieder der Regierung, Parlamentsabgeordnete, Vertreter der Öffentlichkeit Aserbaidschans und die Chefs von in Baku akkreditierten diplomatischen Missionen anderer Länder. Der Opfer des Krieges wird am Mittwoch auch in mehreren anderen Städten und Siedlungen Aserbaidschans gedacht. 1941-1945 hatten mehr als 600 000 Einwohner Aserbaidschans an den Fronten gekämpft. 300 000 von ihnen mussten ihr Leben lassen.

Georgien: Veranstaltung anlässlich des Tages des Sieges stattgefunden

Eine feierliche Veranstaltung des Tages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg der Sowjetunion hat am Mittwoch in Tbilissi stattgefunden. Die Parlamentsvorsitzende Nino Burdschanadse, der Außenminister Gela Beshuaschwili, eine Gruppe von Abgeordneten sowie einfache Einwohner der Hauptstadt haben sich im Park des Sieges versammelt und Blumen zum Denkmal des Unbekannten Soldaten niedergelegt.

"Wir werden immer an die Menschen denken, die gegen den Faschismus gekämpft und ihren Beitrag zum Sieg über dieses Übel geleistet haben", sagte Burdschanadse in ihrer Rede vor den Veteranen. Gleichzeitig teilte sie mit, dass im Parlament ein feierlicher Empfang stattfinden werde. Im Park des Sieges erschien auch eine Gruppe von russischen Diplomaten mit dem Botschafter Wjatscheslaw Kowalenko an der Spitze. Sie legten ebenfalls Blumen zum Denkmal nieder und gratulierte den Veteranen zum Feiertag. "Im Namen der Botschaft und der Regierung Russlands gratuliere ich Ihnen allen zum Tag des Sieges und äußere den großen Respekt vor dem georgischen Volk, vor allen Menschen, die zum Großen Sieg beigetragen haben und zu den Menschen, die heute her gekommen sind, um der Todesopfer zu gedenken", so der hochrangige Diplomat.

Georgiens Präsident Michail Saakaschwili weilt derzeit in Batumi, wo ihm die Verhandlungen mit dem estnischen Amtskollegen Toomas Hendrik Ilves bevorstehen, der zu einem Staatsbesuch in diesem Land weilt.

Am Großen Vaterländischen Krieg haben mehr als 700 000 Georgier teilgenommen. 350 000 von ihnen sind gefallen. 167 Einwohner der Republik wurden Helden der Sowjetunion. Der letzte von ihnen starb 2006. Ungefähr 10 500 Teilnehmer des Krieges sind noch am Leben.

Nach Angaben des abchasischen Veteranen Rates waren 55 000 Einwohner der Teilrepublik Soldaten im Großen Vaterländischen Krieg. Mehr als 18 000 von ihnen mussten ihre Leben um den Großen Sieg lassen. In verschiedenen Städten und Landkreisen Abchasiens fanden feierliche Veranstaltungen statt.

Armenien: Kotscharjan gratulierte den Bürgern

Der armenische Präsident Robert Kotscharjan richtete eine Grußbotschaft an die Einwohner der Republik im Zusammenhang mit dem Staatsfeiertag - dem Tag des Sieges und des Friedens. "Die Beendigung des Zweiten Weltkrieges und die Wiederherstellung des Friedens waren für Armenien von schicksalsträchtiger Bedeutung, weil neue, bessere Bedingungen für eine umfassende Entwicklung unserer Republik geschaffen wurden", heißt es in dem Grußschreiben.

Kotscharjan gratulierte den Bürgern zu diesem großen Mai-Feiertag und zum 15. Jahrestag der Befreiung der Stadt Schuschi in Bergkarabach (von den Aserbaidschanern). "Ich wünsche uns allen Frieden", sagte der Präsident.

Weißrussland: Marsch der Veteranen in Minsk stattgefunden

In Minsk hat am Mittwoch ein feierlicher Marsch von Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges stattgefunden. Daran nahmen ungefähr 200 ehemalige Soldaten teil.

Vor der Kolonne der Veteranen wurden die Fahnen aller drei Weißrussischen Fronten sowie der Ersten Baltikum-Front getragen, die die Republik von den faschistischen Okkupanten befreit hatten. Danach legten die Veteranen Blumen zum Ewigen Feuer am Monument des Sieges in der Stadtmitte nieder. Der Zeremonie wohnte Präsident Alexander Lukaschenko bei.

In seiner Rede vor den Veteranen unterstrich er, dass "nur ein einheitliches und geiststarkes Volk den grausamsten in der Geschichte der Menschheit Krieg gewinnen, die Missgeschicke der Nachkriegszeit ertragen, Fabriken und Werke, Städte und Dörfer aus den Ruinen wieder aufbauen konnte." "Es ist eine große Ehre für uns, die Nachfolger des Großen Sieges zu sein, aber auch eine große Verantwortung um die Unabhängigkeit unseres Landes, um die heitere Zukunft unserer Nachkommen", fügte der Staatschef hinzu.

Während des Großen Vaterländischen Krieges haben mehr als 1,2 Millionen Weißrussen gegen den Hitler-Faschismus gekämpft. Auf dem Territorium der Republik agierten darüber hinaus 374 000 Partisanen und 70 000 Illegale. Derzeit leben im Land 65 500 Veteranen des Krieges, darunter 49 100 unmittelbare Teilnehmer der Kriegshandlungen. 24 von ihnen sind die Helden der Sowjetunion. Zwei Veteranen sind die Träger des Ehrenordens aller Klassen.

Kirgistan: Landesweite Feierlichkeiten

In allen Dörfern und Städten der zentralasiatischen Republik Kirgistan finden Feierlichkeiten anlässlich des 62. Jahrestages des Sieges über Hitler-Deutschland statt. "Das Volk Kirgistans ist stolz darauf, dass seine Töchter und Söhne einen Beitrag zum gemeinsamen Sieg über den Faschismus geleistet haben", sagte Präsident Kurmanbek Bakijew auf einer Kunsgebung im Zentrum der Hauptstadt Bischkek.

Er rief die gegenwärtige Generation auf, "der Heldentaten würdig zu sein, die die ältere Generation im Interesse des Friedens, des Guten und der Gerechtigkeit auf der Erde vollbracht hatte". Nach der Kundgebung wurde für die Veteranen ein traditionelles Armeeessen organisiert - Grützenbrei aus Feldküchen und 100 Gramm Wodka.

Tschetscheniens Ex-Präsident Alchanow ehrt Heldentat sowjetischer Menschen um den Sieg im Großen Vaterländischen Krieg

Der Ex-Präsident Tschetscheniens, Alu Alchanow, hat am Mittwoch, dem 62. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg der Sowjetunion, die Heldentat des sowjetischen Volkes und die Errungenschaften seines Vorgängers auf dem Präsidentenposten, Achmat Kadyrow, hoch eingeschätzt.

"Der Tag des Großen Sieges ist ein heiliger Feiertag für das ganze russische Volk, das die Welt von der faschistischen Pest befreit hat. Aber für mich ist das ein persönlicher Feiertag: ein Verwandter von mir starb bei Leningrad und ein anderer bei der Verteidigung der Burg Brest", betonte Alchanow.

Zugleich verwies er darauf, dass der erste Präsident Tschetscheniens, Achmat Kadyrow, der "den Frieden für sein Volk erreicht und die Basis für die moderne tschetschenische Staatlichkeit, für die Wirtschaft und das Sozialwesen der Republik gelegt" habe, am 9. Mai 2004 bei einem Terroranschlag in Grosny gestorben sei.

Alu Alchanow war Präsident Tschetscheniens vom August 2004 bis Februar 2007. Derzeit ist er stellvertretender Justizminister der Russischen Föderation. [afp/itartass/ria novosti/russland.RU]
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