8./9. Mai - Ende des Großen Vaterländischen Krieges


Moskau-Besuch der baltischen Staatschefs am 09. Mai nützt ihren Ländern
Die Abwesenheit der Staatschefs von Lettland, Estland und Litauen auf den Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg wird das Fest nicht vergällen, meint Konstantin Kossatschow, Vorsitzender des Duma-Ausschusss für internationale Angelegenheiten.

"Wenn die Staatschefs von Lettland, Estland und Litauen nicht auf den Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg in Moskau erscheinen, ist es keine Katastrophe. Das Fest wird davon nicht vergällt. Das ist unser Fest, und es wird so gefeiert wie das das historische Maßstab dieses Eregnisses verlangt", erklärte Kossatschow auf einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Der litauische Präsident Valdas Adamkus hatte früher erklärt, dass er die endgültige Entscheidung, ob er an den Festlichkeiten in Moskau teilnehmen wird oder nicht, nach einer Diskussion mit den Politikern und der Öffentlichkeit des Landes treffen wird. Der estnische Staatschef Arnold Rüütel hat ebenfalls keine endgültige Lösung getroffen. Die lettische Präsidentin Vaira Vike-Freiberga hat die Einladung zu den Moskauer Festlichkeiten angenommen.

Wenn die Staatsoberhäupter des Baltikums meinen, dass ihre Ankunft ein großes Zugeständnis oder gar ein Geschenk für Russland sei, so ist es nicht im Geringsten der Fall, so Kossatschow. Und die Forderung Lettlands, dass Russland die sowjetische Okkupation anerkennen soll, ist "ein Feilschen, das uns von der Diskussion über andere wichtige Fragen ablenkt", sagte der Abgeordnete.

"Wenn wir keine gemeinsamen Anhaltspunkte entdecken, finden diese Besuche nicht statt. Das wäre eine verpasste Chance für den Ausbau der bilateralen Beziehungen", so Kossatschow.

Seiner Meinung nach stellen alle Provokationen der letzten Zeit seitens Lettlands eine Herausforderung und eine offensichtliche Beleidigung dar.

"Der Sinn davon ist, die russische Seite zum Widerrufen der Einladung zu zwingen, doch das wird nicht geschehen. So ein Geschenk wollen wir unseren lettischen Freunden nicht machen. Sie können der Einladung folgen und nach Moskau kommen. Alles andere steht ihnen frei", sagte der Vorsitzende des Duma-Ausschusses.

Er kommentierte die heutige Demonstration der russischen Schüler in Riga und sagte dabei, dass die Proteste nicht mit Weigerungen, Lettisch zu lernen, zusammenhängen.

Laut Kossatschow sei die Rede davon, dass die Reform der Schulbildung in Lettland unvorbereitet sei, wovon die vergangenen Monate zeugen.

Die Probleme hängen damit zusammen, dass Schulbücher in Lettisch sowie qualifizierte Lehrkräfte fehlen, so der Abgeordnete.

Er fügte hinzu, dass der Staatsduma-Ausschuss für internationale Angelegenheiten das Recht behält, die Frage über die Beziehungen mit Lettland zur Diskussion in der Duma freizugeben, wenn weitere Provokationen seitens dieses Landes nicht ausbleiben. (RIA)
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