8./9. Mai - Ende des Großen Vaterländischen Krieges


Muftis von Russland halten den 60. Jahrestag des Sieges für Hauptereignis des Jahres
Der Muftirat Russlands betrachtet den 60. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg gegen den deutschen Faschismus /1941-1945/ als das Hauptereignis des angebrochenen Jahres.

Das teilte Damir-Chasrat Gisatullin, stellvertretender Vorsitzender des Muftirates Russlands in seinem Interview mit, das er der RIA Nowosti am ersten Tag des Jahres 1426 nach der Hidschra /dem muslimischen Mondkalender/ gewährte.

"Wir treffen umfassende Vorbereitungen auf die Feierlichkeiten anlässlich des 60. Jahrestages des Sieges. Das umfangreiche Programm der Feierlichkeiten enthält Spezialpredigten, Treffen mit Veteranen, Gratulationen und Geschenke", sagte Gisatullin.

"Am 8. und 9. Mai laden alle Moscheen Russlands die Veteranen zum feierlichen Gottesdienst und zum Festessen ein", fügte der Gesprächspartner der RIA Nowosti hinzu.

Er betonte, dass jedes Jahr auch Nichtmoslems am Festtag zu Moscheen und zur Geistigen Verwaltung der Muslims kommen und dass sich die Organisatoren darüber immer sehr freuen, weil dieser Sieg ein Sieg für alle Einwohner Russlands ist.

"Alle Völker und Vertreter aller Glaubensbekenntnisse Russlands haben am Großen Vaterländischen Krieg teilgenommen und alles für den Sieg getan, ohne dabei ihr Leben zu schonen. Darum ist das ein Fest für alle", sagte Gisatullin.

Der Sprecher des Muftirates fasste auch noch die Ergebnisse des abgelaufenen Jahres 1425 zusammen. "In diesem Jahr unternahmen 10 500 unserer Pilger eine Hadsch /rituelle Pilgerfahrt nach Mekka und Medina/. Das legt ein Zeugnis dafür ab, dass der Wohlstand unserer Bürger höher geworden ist. Vor drei Jahren gab es nur 3 500 Pilger", erinnerte Gisatullin.

Als das zweite überaus wichtige Ergebnis bewertet der stellvertretende Vorsitzende des Muftirates die Erfolge der russischen islamischen Hochschulen - der Moskauer Islamischen Universität, der Russischen islamischen Universität in Kasan /Tatarstan, Wolga-Gebiet/ und der Islamischen Universität in Machatschkala /Dagestan, Nordkaukasien/.

"Heute werden in Russland intensiv Moscheen und Bethäuser gebaut. Auf einem hohen Niveau werden kulturelle Veranstaltungen durchgeführt. Die muslimischen Hauptfeste werden im Fernsehen gezeigt. Das festigt die gegenseitige Verständigung und Toleranz in unserer Gesellschaft", äußert Gisatullin seine Überzeugung. (RIA)
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