8./9. Mai - Ende des Großen Vaterländischen Krieges


Putin: Verhalten Russlands zu Baltischen Ländern hängt nicht von ihrer Teilnahme an Siegesfeierlichkeiten ab
Russland wird seine Beziehungen zu den Baltischen Ländern unabhängig von der Entscheidung der Präsidenten Lettlands, Litauens und Estlands gestalten, an den Feierlichkeiten anlässlich des 60. Jahrestages des Sieges (über Hitler-Deutschland) teilzunehmen.

Das sagte der russische Präsident Wladimir Putin am Freitag in Bratislava, wo er zu einem Besuch weilt. Zugleich brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass „der gesunde Verstand die Oberhand gewinnt".

„Welche Entscheidung die Präsidenten auch treffen mögen, werden wir Kontakte zu diesen Ländern weiter ausbauen." „Wir hoffen darauf, dass der gesunde Verstand und die Interessen der eigenen Völker in den Vordergrund gestellt und politische Ambitionen verworfen werden", sagte Putin.

„Die Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges könnten auf unterschiedliche Weise ausgelegt werden. Wir achten die Meinung von Menschen im Baltikum, die der Ansicht sind, dass die Tragödie des Verlustes ihrer Unabhängigkeit aus dem Zweiten Weltkrieg resultiert", fuhr der russische Präsident fort.

„Ebenso sollen wir die Meinung jener achten, die die Ansicht sind, dass die lettischen Schützen den Bolschewiken geholfen haben, an der Macht zu bleiben, als diese gestürzt werden sollten." „Die Geschichte dieses Teils Russlands und Europas ist kompliziert und soll ausgewogen und sorgfältig behandelt werden."

Putin bekräftigte die Einladungen an die führenden Repräsentanten der Baltischen Länder, am 9. Mai zu den Feierlichkeiten anlässlich des 60. Jahrestags des Sieges über den Faschismus nach Moskau zu kommen. „Wir achten die Meinung verschiedener Bevölkerungsschichten in unseren Ländern und sind zugleich der Ansicht, dass wir der Zukunft entgegen blicken sollen. Deshalb haben wir die Führungen der Baltischen Länder eingeladen, um einen konstruktiven Dialog anzubahnen und alle Fragen zu regeln, darunter auch Grenzprobleme", betonte der russische Staatschef.

Moskau schlage nach seinen Worten vor, entsprechende Dokumente im Rahmen der Veranstaltungen in Moskau zu unterzeichnen. „Wir reichen die Hand der Freundschaft. Aber nicht von uns hängt es ab, ob sie entgegengenommen und gedrückt wird. Diese Entscheidung sollen die führenden Repräsentanten der Baltischen Länder selbst treffen", sagte Putin. (RIA)
Sowjetische Agitproplakate zum 2. Weltkrieg
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