8./9. Mai - Ende des Großen Vaterländischen Krieges


Hauptrabbiner: Das Andenken an den Sieg vereinigt die russischen Bürger vor der Gefahr des Terrorismus
Das Andenken an den Großen Sieg soll die russischen Bürger vor der Gefahr des Terrorismus vereinigen. Das machte der Hauptrabbiner Russlands, Adolf Schajewitsch (Kongress der jüdischen religiösen Organisationen und Vereinigungen Russlands), am Mittwoch auf dem 9. Russischen Weltvolkskonzil in Moskau klar.

"Wollen wir um Russland willen miteinander eins sein", sagte Schajewitsch. "Chatyn und Beslan haben gleiche Wurzeln. Wenn wir das nicht begreifen und uns nicht gegen die neue Pest zusammenschließen, werden wir keine Zukunft haben", betonte der Hauptrabbiner.

Er erinnerte daran, dass "sowohl die Kirche als auch die Moschee und die Synagoge" während des Großen Vaterländischen Krieges gegen den deutschen Faschismus (1941-1945) "Mittel für die Aufstellung von Panzerverbänden und zur allseitigen Unterstützung der Front sammelten".

Ihm zufolge "besteht das Problem darin, dass wir uns an unseren Sieg nur erinnern, wenn dieses Datum herannaht".

Schajewitsch äußerte sein Bedauern darüber, dass sich junge Leute nur amerikanische Reißer ansehen. "Es ist peinlich, wenn man zu hören bekommt, die Sowjetunion sei kein Hauptsieger in diesem Kampf gewesen", betonte Schajewitsch.

"Im Namen der zahlreichen europäischen Juden möchte ich klar machen: Wir bewahren in unserem Gedächtnis nach wie vor das, was die Rote Armee durch die Befreiung zahlreicher Konzentrationslager und Ghettos vollbracht hat", sagte Schajewitsch.

"Für mich bedeutet Russland meine orthodoxen und meine moslemischen Brüder", fügte er hinzu. (RIA)
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