8./9. Mai - Ende des Großen Vaterländischen Krieges


Jahrestag des Sieges darf kein Anlass zur Konfrontation sein
Der bevorstehende 60. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg über den deutschen Faschismus (1941-1945) darf kein Anlass zu neuen Konfrontationen sein, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow.

„Der 60. Jahrestag des Sieges soll keinen Anlass zu Konfrontationen, Begleichung alter Rechnungen und Wiederbelebung gegenseitiger Kränkungen bieten", sagte Lawrow am Dienstag auf der internationalen wissenschaftlichen Konferenz „Krieg. Volk. Sieg" in Moskau.

Dass die UNO auf Anregung Russlands den 8. und 9. Mai zu den Tagen des Andenkens und der Aussöhnung erklärte, habe laut Lawrow eine symbolische Bedeutung.

„Es ist wichtig, dass der bevorstehende Feiertag zu einer Vereinigung aller Länder und Völker beiträgt. In diesem Geiste wollen wir die Feierlichkeiten am 9. Mai in Moskau durchführen, in deren Rahmen sich rund 60 Staats- und Regierungschefs treffen werden", betonte der russische Spitzendiplomat.

Der Krieg war eine schreckliche Tragödie für die Völker Europas und der Welt, egal auf welcher Seite die jeweilige Nation stand, sagte er.

„Bei der Beurteilung des Krieges darf keine Verschiebung der moralischen Orientierungsmarken zugelassen werden. Es ist die Pflicht der Historiker, die Wahrheit über diese Tragödie zu erzählen. Aber sie darf nicht zu Spekulationen missbraucht werden", sagte Sergej Lawrow. (RIA)
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