8./9. Mai - Ende des Großen Vaterländischen Krieges


Im arktischen Dixon startete ein Skilauf zu Ehren des 60. Jahrestages des Sieges
Dem bevorstehenden 60. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg 1941 - 1945 ist ein Skilauf gewidmet, der am Freitag früh am Rande der arktischen Ortschaft Dixon an der Küste der Karasee gestartet wurde.

Das gab am Vorabend die Pressestelle der Verwaltung des Autonomen Bezirks Taimyr bekannt.

An dem Langlauf zur Gebietshauptstadt Dudinka in einer Entfernung von 722 km nehmen acht örtliche Sportler, darunter zwei Frauen, teil. Eine kleine Gruppe begleitet sie auf einem Geländewagen.

Der Bürgermeister von Dixon, Nikolai Petuchow, erzählte, dass die Skiläufer auf die Piste gingen, nachdem sie das örtliche Museum und die Gedenkstätten des Ortes aufgesucht hatten. Dixon ging in die Geschichte des Krieges als der östlichste Punkt des Landes ein, wo Kämpfe mit der deutschen Wehrmacht stattfanden. Bestrebt, die Transportwege der Frachtschiffe über die nördlichen Meeresrouten zu unterbinden, verlegte das Wehrmachtkommando im August 1942 den Kreuzer Admiral Scheer an die Küste von Dixon, um von Bord aus eine Truppenlandung zu versuchen. Die in der Ortschaft stationierte Haubitzenbatterie unter Leutnant Kornjakow beschädigte durch ihr Feuer den Kreuzer so schwer, dass die ungebetenen Gäste zum Abdrehen gezwungen waren.

Nach einer Gedenkminute für die im Kampf gefallenen Soldaten machten sich die Skiläufer in südliche Richtung auf den Weg.

Das Ziel soll zum 17. April erreicht werden, denn an diesem Tag findet ein Referendum über die Zusammenlegung von Taimyr, Ewenkien und der Region Krasnojarsk zu einem Subjekt der Russischen Föderation statt.

Am Donnerstag waren die Skiläufer mit Gerät und Nahrungsmittelvorräten per Atomeisbrecher Taimyr aus Dudinka kommend in Dixon eingetroffen.(RIA)
Sowjetische Agitproplakate zum 2. Weltkrieg
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