8./9. Mai - Ende des Großen Vaterländischen Krieges


Jalta - Stalin-Denkmal zum Sieges-Jubiläum
Der Stadtsowjet von Livadia bei Jalta hat am Dienstag beschlossen, zu Ehren des 60. Jahrestages des Sieges über Hitler-Deutschland ein Stalin-Denkmal zu errichten. Es soll allerdings nicht im Palast von Livadia stehen, wo 1945 die Jalta-Konferenz der Anti-Hitler-Koalition stattgefunden hatte, sondern am Stadtrand oder vor der Stadtverwaltung.

Auch im Moskauer Stadtparlament war die Idee diskutiert worden, im „Park des Sieges“ der russischen Hauptstadt ein Denkmal für die „Großen Drei“ – Stalin, Roosevelt und Churchill – aufzustellen.

Der Moskauer –Hof-Bildhauer Surab Zareteli hatte schon ein entsprechendes Projekt fertig, als die Stadtverordneten die Idee wieder verwarfen. Daraufhin schlugen die Parlamentarier von der Krim vor, das Denkmal am Durchführungsort der Jalta-Konferenz zu errichten und zwar noch größer als das in Moskau geplante. Dagegen protestierten allerdings die Krim-Tataren, deren Volk von Stalin „als prophylaktische antifaschistische Maßnahme“ aus der Heimat zwangsumgesiedelt worden war.

Inzwischen meldeten sich auch die Stadtoberen aus Wolgograd, die bei Zereteli ein ebensolches Denkmal bestellten und aus Anlass des Jubiläums schon daran dachten, die Stadt wieder in Stalingrad umzubenennen.

Da auch die ukrainischen Politiker sich letztlich für die Bronze-Statue entschieden, feiert der „Generalissimus“ an verschiedenen Orten des ehemaligen Sowjetreiches seine Auferstehung. ( russland.RU )
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