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15-08-2005 Litauen
Litauen: Keine höheren Transitgebühren für Frachten nach Kaliningrad
Litauen werde keinen höheren Koeffizienten für den Transit russischer Frachten nach Kaliningrad einführen, teilte die Pressestelle der AG RZD („Russische Eisenbahnen“) unter Berufung auf ein Telegramm des stellvertretenden Generaldirektors der AO „Litauische Eisenbahnen“, Juozas Senuta, mit.

Die „Russischen Eisenbahnen“ stellen fest, dass sich die Rücknahme der Tariferhöhung praktisch sofort auf den Frachtmarkt auswirkte und einer der Faktoren für den 20-prozentigen Anstieg der Aufträge für die Verladung leicht verderblicher Güter in der zweiten Augusthälfte wurde.

Die Absicht, die Tarife für die Hauptliste der Frachten in Richtung Kaliningrad um 15 Prozent anzuheben, hatte die litauische Eisenbahn bereits im März angekündigt. In der Liste wurden praktisch alle Hauptgruppen der Frachten für Kaliningrad festgehalten: Erdöl und Erdölprodukte, leicht verderbliche Güter in Kühlwaggons und Schwarzmetalle.

Die lang anhaltende Ungewissheit in dieser Hinsicht hatte zu einem starken Rückgang des Frachtaufkommens für Kaliningrad geführt, stellte man bei den „Russischen Eisenbahnen“ fest. So gingen die Liefermengen bei Schwarzmetallen und Erdölprodukten, die mehr als die Hälfte der Güterströme ausmachen, in der Periode Mai – Juni um jeweils 22 Prozent und 10 Prozent zurück. (RIA)