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08-12-2006 Alexander Litvinenko
Strahlenrisiko: Vater und Sohn von Litwinenko womöglich belastet
Auch bei Walter Litwinenko, Vater des verstorbenen ehemaligen FSB-Offiziers Alexander Litwinenko, und bei dessen 12-jährigem Sohn Anatoli könnten Strahlungsspuren entdeckt werden.

Diese Ansicht habe Michael Clark, Chef der Abteilung Strahlungsschutz des britischen Amts für Gesundheitswesen, berichtet die Zeitung "Independent".





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Alexander Litwinenko war am 23. November in der Londoner Universitätsklinik gestorben. In seinem Organismus wurden beträchtliche Mengen vom radioaktiven Polonium-210 ermittelt.

Zuvor hatte das Gesundheitsamt berichtet, von den engsten Verwandten Litwinenkos hätte nur seine Witwe etwas von der Strahlung abbekommen, während die Tests der anderen Familienmitglieder nicht besorgniserregend seien.

Die "Times" zitiert Clarks Aussage, Litwinenko könnte in der Bar des Hotels Millennium mit einer Zigarette oder einem Getränk vergiftet worden sein. Bei sieben Mitarbeitern der Bar waren Strahlungsspuren ermittelt worden. [ RIA Novosti ]