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08-12-2006 Alexander Litvinenko
FSB-Chef nennt Behauptung über Polonium-Einsatz in Tschetschenien reinen Unsinn
Als reinen Unsinn bezeichnete Nikolai Patruschew, Direktor des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, die Behauptungen des tschetschenischen Emissärs Achmed Sakajew, dem zufolge russische Geheimdienste radioaktive Substanzen wie Polonium in Tschetschenien eingesetzt haben sollen.





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Der in London lebende Emissär der tschetschenischen Separatisten, Achmed Sakajew, hatte die russischen Behörden beschuldigt, hinter dem Tod des ehemaligen FSB-Offiziers Alexander Litwinenko zu stecken.

Wie Sakajew im britischen Fernsehsender Sky News erklärte, kenne er die Symptome der Vergiftung mit Polonium-210, dessen Spuren in Litwinenkos Körper entdeckt wurden, weil dieser Stoff angeblich bei Sondereinsätzen in Tschetschenien eingesetzt worden sei. Nach seiner Ansicht seien die Morde an Litwinenko und an der Journalistin Anna Politkowskaja, die Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien untersucht hatte, nicht zufällig gewesen.

Sakajew lebt im politischen Asyl in Großbritannien. In Russland besteht gegen ihn ein Haftbefehl wegen Terrorismus und ethnischen Säuberungen in Tschetschenien. [ RIA Novosti ]