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21-11-2006 Alexander Litvinenko
USA wollen Details zur Vergiftung des ehemaligen FSB-Offiziers Litwinenko
Die US-Administration will von der britischen Regierung weitere Informationen über den Vergiftungsfall des ehemaligen FSB-Offiziers Alexander Litwinenko in London bekommen.

Das teilte der offizielle Sprecher des US-Außenamtes, Tom Casey, vor Journalisten in Washington mit.





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Er räumte ein, dass die US-Administration vorerst "keine der in den Medien erwähnten Einzelheiten des Falls bestätigen kann".

Derzeit haben die USA vorerst nicht vor, Vertreter Russlands um Informationen zu ersuchen. "Zunächst werden wir uns mit der britischen Regierung in Verbindung setzen, weil Litwinenko derzeit britischer Staatsbürger ist", hieß es.

Litwinenko war 2000 mit Frau und Kind aus Russland ausgereist. In Abwesenheit wurde er 2002 in Russland wegen Amtsmissbrauch verurteilt. Er gilt als ein enger Vertrauter des geflüchteten russischen Geschäftsmanns Boris Beresowski.

Litwinenko erhielt Asyl in Großbritannien und wurde im Oktober 2006 britischer Staatsbürger.

Am 17. November wurde der ehemalige FSB-Offizier mit einer schweren Vergiftung ins Londoner Universitätskrankenhaus eingeliefert. In seinem Blut wurden Spuren von Thallium gefunden. [ RIA Novosti ]