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11-12-2006 Alexander Litvinenko
Sicherheitslücken nach Fall Litwinenko: Britische Behörden warnen vor Terrorgefahr
Nach dem Gifttod des ehemaligen FSB-Offiziers Alexander Litwinenko in London wollen britische Behörden Vorkehrungen zur Verhütung von Terroranschlägen mit einer "schmutzigen Bombe" verschärfen.

Wie die britische Zeitung "Times" am Montag berichtet, waren die Sicherheitsbehörden über die Polonium-210-Risiken unzureichend informiert. Diese radioaktive Substanz war in Litwinenkos Leiche nachgewiesen worden.


Der Fall Litwinenko habe Sicherheitsmängel offenbart, zitiert die Zeitung einen ranghohen Polizeibeamten. "Wir müssen unsere Vorgehensweisen bei einer Strahlungsgefahr revidieren und geeignete Maßnahmen konzipieren, um die Bevölkerung zu benachrichtigen, ohne Panik zu machen", sagte er.

bei russland.RU
Fall Litvinenko: Polonium als Schmugglerware?


Alexander Litvinenko Tod in London – Analysen, Meinungen, Hintergründe, Informationen bei russland.RU


Am Sonntag hatte der britische Innenminister John Reid in einem Fernsehinterview erklärt, dass ein Terrorangriff während der bevorstehenden Weihnachtsfeiertage äußerst wahrscheinlich sei.

Der 2000 nach Großbritannien geflüchtete Litwinenko starb am 23. November nach einem mutmaßlichen Giftanschlag in einer Londoner Universitätsklinik. Experten wiesen in Litwinenkos Leiche Spuren der radioaktiven Substanz Polonium-210 nach. Weitere Strahlungsspuren wurden anschließend auch an den Orten entdeckt, die Litwinenko besucht hatte, darunter ein Restaurant und ein Hotel im Zentrum von London. [ RIA Novosti ]